09.07.2010
Neuer Gesellschafter
Aufsichtsrat, Gesellschafter und Geschäftsführung begrüßen das Land
Hessen als neuen Gesellschafter.
Land Hessen tritt der DEGES bei
Das Land Hessen ist am 9. Juli 2010 als zehnter Gesellschafter der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH beigetreten. Hessen ist damit nach der Freien und Hansestadt Hamburg, Schleswig-Holstein und der Freien Hansestadt Bremen das vierte westliche Bundesland, das das Unternehmen innerhalb von vier Jahren als neuen Gesellschafter gewinnen konnte. Mit diesem Beitritt sind nun neun Länder sowie der Bund Gesellschafter der DEGES.
Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer begrüßt in einer Stellungnahme, dass die erfolgreiche Arbeit der DEGES bei der Planung und dem Bau von Projekten der Verkehrsinfrastruktur auf so große Resonanz stößt: „Ich freue mich, dass der Kreis der Gesellschafter weiter gewachsen ist und hoffe, dass künftig noch weitere westliche Bundesländer die Dienste der DEGES in Anspruch nehmen werden. Als Dienstleister für Verkehrsinfrastrukturprojekte öffentlicher Auftraggeber hat die DEGES die nachgewiesene Erfahrung und Kompetenz, Verkehrsinfrastrukturprojekte wirtschaftlich und erfolgreich zu realisieren.“
Die DEGES plant und baut als Projektmanagementgesellschaft vornehmlich Straßenbauprojekte des Bundes (Autobahnen und Bundesstraßen) sowie Landesstraßenprojekte der Ländergesellschafter. Aber auch andere Verkehrsinfrastrukturprojekte der Gesellschafter, wie der Bau des Citytunnels Leipzig für den Freistaat Sachsen und Maßnahmen an Brücken im Zuge von Bundeswasserstraßen, gehören zum Projektportfolio der Gesellschaft.
Hessen beauftragt die DEGES mit der Baudurchführung (Bauvorbereitung – einschließlich Ausführungsplanung und Grunderwerb – und Bauüberwachung) sowie der Entwurfsplanung der Ingenieurbauwerke der A 44 Kassel – Eisenach in folgenden Verkehrseinheiten:
- AS Waldkappel/Ost – AS Wehretal/Hoheneiche
- AS Wehretal/Hoheneiche – AS Sontra/Nord
- AS Sontra/Nord – AS Ulfen
- AS Ulfen – AD Wommen
23.06.2010
A 71: AS Sömmerda-Ost – provisorische Anbindung B 85
Ließen per Knopfdruck ein Stahlgewicht von 35 Tonnen zu Boden sausen:
Thüringens Verkehrsminister Christian Carius und der Parlamentarische
Staatssekretär Jan Mücke.
Feierlicher Baubeginn im letzten Abschnitt
Im Beisein von Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, sowie Christian Carius, Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, fand am 23. Juni 2010 der Baubeginn des letzten Abschnittes der A 71 AS Sömmerda-Ost bis zur bereits bestehenden provisorischen Anbindung der B 85 in dem schon unter Verkehr befindlichen Abschnitt bis Heldrungen statt.
Der gesamte Abschnitt Sangerhausen – Sömmerda – Erfurt der A 71 stellt eine neue Verbindung zwischen der A 4 im Süden und der A 38 im Norden dar.
Die tonnenschweren Gewichte verbessern den Baugrund, indem sie
Bodenzonen verdichten und stabilisieren.
Der Neubau der A 71 in Nordthüringen und Sachsen-Anhalt entlastet die Ortsdurchfahrten und verbessert somit sowohl die Situation für die Ortschaften als auch für die Umwelt: Bestehende Belastungen der Anwohner durch Lärm, Staub und Erschütterungen werden verringert. Daneben werden Unfälle, Energieverbrauch und Reisezeiten reduziert. Darüber hinaus soll die vorhandene industrielle und gewerbliche Wirtschaft gestärkt sowie infrastrukturelle Voraussetzungen für die Ansiedlung neuer Gewerbe- und Industriestandorte geschaffen werden. Durch die günstige Anbindung des südlichen Harzvorlandes und des Thüringer Waldes ist außerdem eine Stärkung der Fremdenverkehrswirtschaft zu erwarten.
14.05.2010
A 4 in Sachsen
MdL Ines Springer, der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr Sven Morlok, der Parlamentarische Staatssekretär Jan Mücke und
MdB Marco Wanderwitz schneiden das Band durch.
Feierliche Verkehrsfreigabe des letzten Abschnitts
Am Freitag, den 14. Mai 2010, wurde der knapp 12 km lange Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Limbach-Oberfrohna und der Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal auf der A 4 feierlich dem Verkehr übergeben.
Die Bundesautobahn A 4 von Eisenach nach Görlitz ist eine verkehrlich und wirtschaftlich bedeutende Ost-West-Achse im europäischen Fernverkehr und dient der Verbindung der mitteldeutschen Regionen mit den alten Bundesländern. 1990 bestand die A 4 aus vier Fahrstreifen ohne Standstreifen, was dem rasant gewachsenen Verkehrsaufkommen nach der Wende nicht mehr gerecht wurde. Als Teil des VDE Nr. 15 wurde die A 4 durchgängig sechsstreifig mit Standstreifen verbreitert. Gleichzeitig wurde das Netz der Anschlussstellen und Parkplätze entsprechend den veränderten Anforderungen und geltenden Richtlinien ausgebaut. Damit wird auch den gestiegenen Anforderungen des regionalen Verkehrs entsprochen: Die Ausbaumaßnahme beseitigt Verkehrsengpässe, vermindert die Staubildung, bewirkt eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit und entlastet das nachgeordnete Straßennetz, insbesondere die Ortsdurchfahrten.
Im November 2007 begann der Ausbau des letzen Abschnittes der A 4 im Freistaat Sachsen. Die Baumaßnahme umfasst die sechsstreifige Erweiterung der Bundesautobahn einschließlich der Anschlussstelle Wüstenbrand.
In dieser Baumaßnahme sind alle Arbeiten für den Ersatz der Bauwerke und den Neubau von Lärmschutzwällen und -wänden zusammengefasst. Weiterhin werden mit dieser Maßnahme der Ersatz der Entwässerungsanlagen einschließlich des Baus von zehn Regenrückhaltebecken sowie die Anpassung der kreuzenden Straßen und Wege abgedeckt. Die Rastanlage „Rabensteiner Wald“ bleibt in ihrem Bestand erhalten.
09.05.2010
A 4 Streckenabschnitt Magdala – Jena/Göschwitz „Leutratal“
© ARGE Tunnelbau A 4 / R. Legrand
Thüringer Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr beim Jagdbergtunnel
Anlässlich des zweiten „Tages der offenen Tür“ am 09. Mai 2010 kam auch der Bauminister des Freistaates Thüringen Christian Carius zum Jagdbergtunnel bei Jena.
Der Jagdbergtunnel ist das Herzstück der Leutratal-Umfahrung im Zuge der Bundesautobahn A 4. Auf insgesamt rund 12 Kilometern Länge entsteht eine sechsspurige Trasse zwischen den Anschlussstellen Magdala und Jena-Göschwitz. Mit dem Tunnelbau werde die bereits exzellente Verkehrsinfrastruktur insgesamt weiterentwickelt, sagte Carius und sprach von einem wichtigen Standortvorteil für Thüringen. „Besonders freue ich mich“, so Carius weiter, „dass der später geplante Rückbau der Autobahn in dem ökologisch sensiblen Leutratal Naturschutzbelangen Rechnung trägt.“
Erneut nutzten auch wieder rund 20.000 Besucher die Möglichkeit, den Jagdbergtunnel im Rahmen eines Familienfestes hautnah zu erleben. Während im letzten Jahr noch der Tunnelvortrieb thematisch im Mittelpunkt stand, ging es am diesjährigen „Tag der offenen Tür“ vor allem um Wissenswertes zum Innenausbau.
In ca. drei Jahren soll der rund 300 Millionen Euro teure Streckenabschnitt einschließlich Tunnel fertig werden. Bis dahin sind noch zwei weitere „Tage der offenen Tür“ geplant.
15.03.2010
Brückenbaupreis 2010
Zwei DEGES-Bauwerke nominiert
Der diesjährige Deutsche Brückenbaupreis, verliehen am 15. März 2010 von der Bundesingenieurkammer (BIngK) und dem Verband Beratender Ingenieure (VBI) in Dresden, ging an die Elbebrücke Mühlberg und an die Fußgängerbrücke im Stadthafen Sassnitz. Die DEGES gratuliert den Gewinnern herzlich zu dem Preis.
Sechs herausragende Brücken waren in der engeren Auswahl. Jeweils drei Bauwerke aus den Kategorien „Straßen- und Eisenbahnbrücken“ sowie „Fuß- und Radwegbrücken“ hatte eine Jury namhafter Brückenexperten aus insgesamt 27 Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt; von den drei Wettbewerbsbeiträgen der DEGES wurden zwei nominiert: Die Muldebrücke bei Wurzen und die Rügenbrücke (2. Strelasundquerung).
Auszüge aus der Begründung der Nominierung:
Muldebrücke bei Nacht.
Muldebrücke bei Wurzen
Wie selbstverständlich gelingt es der etwa 500 m langen Muldebrücke bei Wurzen, das flache Muldetal zu queren, ohne die Landschaft zu dominieren – dank einer vergleichsweise kleinen Überbauhöhe trotz der großen Stützweite.
Dies macht der aus dem Überbau „herauswachsende“ Zügelgurt-Fachwerkträger möglich, der dem Bauwerk seine unverwechselbare Gestalt verleiht. Hierfür wurde die Idee des im 19. Jahrhunderts gebräuchlichen Zügelgurt-Stahlfachwerks mit modernen Bautechniken weiterentwickelt.
Durch den ganzheitlichen Entwurfsansatz genügt die Brücke auch den Nachhaltigkeitskriterien Ressourcenschonung, Dauerhaftigkeit und Unterhaltungsaufwand und findet Anklang bei der Bevölkerung.
Rügenbrücke (2. Strelasundquerung)
Die Rügenbrücke ist ein insgesamt harmonisch gestaltetes Bauwerk, das trotz seiner beträchtlichen Größe eine gewisse Leichtigkeit ausstrahlt. Von den Stralsundern wurde die Brücke bei der Verkehrsfreigabe sofort als neues Wahrzeichen der Stadt gefeiert. Ihre einem Großsegler nachempfundene Gestalt ist im Hinblick auf das mittelalterliche Stadtbild der durch den Unesco-Weltkulturerbe-Status geschützten Hansestadt gut gelungen.
Strelasundquerung (Rügenbrücke).
Die Straßenbrücke verbindet die Insel Rügen erstmals unabhängig vom Schiffsverkehr mit dem Festland. Dazu überspannt sie zwischen Stralsund und Altefähr insgesamt 2.830 m. Von den sechs Teilbauwerken unterschiedlicher Konstruktionen und Baustoffe ist die sogenannte Ziegelgrabenbrücke mit dem 128 m hohen Pylon das markanteste Bauwerk.
Schwerpunkt des insgesamt leicht und elegant wirkenden Brückenzuges ist die Hauptöffnung als Schrägseilbrücke mit dem zweigeteilten Pylon. Markant sind auch die beiden Y-förmigen Stützenpaare der Vorlandbrücke auf Stralsunder Seite mit ihrer der maritimen Umgebung entlehnten Tropfenform.
06.03.2010
A 72 Frohburg - Borna
Lösen den ersten Rammschlag aus (v.l.n.r.): der Ministerpräsident des
Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich, Bundesverkehrsminister Dr. Peter
Ramsauer und der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr Sven Morlok.
Feierlicher Baubeginn Talbrücke Zedtlitzer Grund
Am Samstag, den 6. März 2010, fand am Vormittag der feierliche Baubeginn der A 72 Frohburg – Borna auf dem Baufeld der Talbrücke Zedtlitzer Grund statt. Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer, der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich und der Sächsische Staatsminister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Sven Morlok führten symbolisch den ersten Rammschlag durch.
Die A 72 wird zukünftig als großräumige und leistungsstarke Fernstraßenverbindung die beiden Oberzentren Chemnitz und Leipzig untereinander und mit Dresden, der Hauptstadt des Freistaates Sachsen, verbinden (Sachsendreieck). Sie ist eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im deutschen Fernstraßennetz. Mit der ca. 62 km langen Neubaustrecke wird die Anbindung an die wirtschaftlich aufstrebenden Regionen in West- und Südsachsen geschaffen.
Damit ist dieser Neubauabschnitt eine wichtige wirtschaftlich und verkehrlich notwendige Fortführung des bereits realisierten Abschnittes der A 72 zwischen Hof und Chemnitz. Durch die neue Autobahn werden die stark frequentierte B 95 und die Ortsdurchfahrten entlang der Bundesstraße erheblich vom Durchgangsverkehr entlastet. Die Erreichbarkeit der beiden Oberzentren Chemnitz und Leipzig durch den regionalen und überregionalen Verkehr wird deutlich verbessert.
19.01.2010
Zweiter Thementag der DEGES
MR Dipl.-Ing. Joachim Naumann, BMVBS, und Bereichsleiterin Dipl.-Ing.
Stefanie Langowski, DEGES, bei der Übergabe der Tagungsbroschüre.
Positive Resonanz bei den Brückenbauern
Mit ihrem zweiten Thementag bot die DEGES am 19. Januar 2010 Brückenfachleuten aus dem Bundesverkehrsministerium und den Straßenbauverwaltungen der Länder eine Plattform, um sich über Erfahrungen zur Planung, zum Bau und zur Unterhaltung von Ingenieurbauwerken auszutauschen. Mehr als 30 Ingenieure, darunter Ministerialrat Dipl.-Ing. Joachim Naumann, Leiter des Brückenbaureferats im Bundesministerium für Verkehr, Straßenbau und Stadtentwicklung, nutzten diese Gelegenheit und informierten sich über Themen wie integrale Bauweise, Lärmschutzwände, Nachhaltigkeit und Innovationen, aber auch über Umsetzung der neuen RPS 2009, vorgezogene Ausführungsplanung, Ideenwettbewerbe und Baukultur.
Die Idee des Thementages ist es, den Beteiligten von Bund und Länder zu komplexen Projektfeldern der DEGES in komprimierter Form einen anschaulichen Überblick zu geben.
Das Konzept sieht daher abwechslungsreiche und hochkarätige Vorträge vor und steht unter dem Motto "Von Experten für Experten". Die Beiträge zeichnen sich aus durch die Vielfalt der Erfahrungen und Anregungen, die die Referenten vermitteln.
"Ich freue mich sehr, dass dieses Angebot mit so großem Interesse aufgenommen wird", so Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der DEGES. "Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass es einen Bedarf dafür gibt, sich auf hohem Niveau über unsere gemeinsame Arbeit auszutauschen."
Der Thementag soll auch künftig einmal im Jahr stattfinden.
06.01.2010
A 4 Eisenach - Görlitz
Auf der neuen Trasse der A 4 um die Hörselberge bei Eisenach rollt der
Verkehr.
Inbetriebnahme der "Umfahrung Hörselberge" bei Eisenach
Am 6. Januar 2010 ging nach nur knapp zweijähriger Bauzeit der erste sechsstreifige Neubauabschnitt der A 4 bei Eisenach in Betrieb. Damit kann der überwiegende Teil der „Umfahrung Hörselberge" bereits ein Jahr vor dem vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin genutzt werden. Eine feierliche Verkehrsfreigabe ist im III. Quartal 2010 geplant, wenn auch die noch in Bau befindlichen Abschnitte fertiggestellt sind und auf der gesamten ca. 25 km langen Neubaustrecke der Verkehr fließen kann.
Das Projekt zählt zum Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 15, das im Abschnitt von Eisenach bis Dresden eine sechsstreifige Erweiterung der bestehenden Autobahn vorsieht. Im topografisch anspruchsvollen Abschnitt der Hörselberge bei Eisenach wurde in den Linienuntersuchungen eine nördliche Umfahrung der Hörselberge als verkehrstechnisch und umweltfachlich günstige Lösung favorisiert und nachfolgend im Rahmen eines Planfeststellungsverfahrens baurechtlich gesichert.
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) hat das Projekt
„A 4 Hörselberge“ als Pilotprojekt ausgewählt, um Erfahrungen mit der langfristigen, vertraglich geregelten Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft zu sammeln. Es ist das erste Bundesfernstraßenprojekt, das als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) im ostdeutschen Autobahnnetz realisiert wird. Ziel und Zweck dieses ÖPP-Modells ist es, durch die Übertragung der Verantwortung für den Bau, die Erhaltung und den Betrieb einer Bundesfernstraße über eine Laufzeit von 30 Jahren an ein privates Unternehmen sowohl eine schnellere als auch eine wirtschaftlich vorteilhafte Projektrealisierung zu erreichen. Hierzu wird dem Privaten eine Konzession erteilt, die Autobahn in einem definierten Abschnitt betreiben zu können. Konzessionsgeber ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch den Freistaat Thüringen, endvertreten durch die DEGES; Konzessionsnehmer ist die Via Solutions Thüringen GmbH.
Via Solutions Thüringen GmbH & Co. KG
01.01.2010
Neue Projekte, mehr Mitarbeiter
Übersicht zum Verlauf der A 281 in Bremen.
DEGES mit Autobahnneubau in Bremen beauftragt
Die Freie Hansestadt Bremen, die am 11. Dezember 2009 der DEGES als neuer Gesellschafter bei
getreten ist, wird die Berliner Projektmanagementgesellschaft zunächst insbesondere mit der Planung und Baudurchführung der A 281 (Eckverbindung Bremen) zwischen der A 1 und der A 27 inklusive der Zubringerstrecken B 6n und B 212n auf bremischem Gebiet beauftragen, die bisher zu den Aufgaben der Bremer Gesellschaft für Projektmanagement im Verkehrswegebau mbH (GPV) gehörten.
Die DEGES übernimmt zum 1. Januar 2010 die 17 Mitarbeiter der GPV, erwirbt die Bremer Büro- und Geschäftsausstattung und übernimmt die für die Projektrealisierung notwendigen Verträge. Im Anschluss daran wird die GPV aufgelöst. „Wir freuen uns sehr, die hochqualifizierten Mitarbeiter aus Bremen bei uns einsetzen und so unseren Personalbedarf vor Ort und darüber hinaus optimal decken zu können“, sagt Bodo Baumbach, kaufmännisch-juristischer Geschäftsführer der DEGES. „In der Übernahme der Projekte sehen wir auch eine Anerkennung unseres Know-hows und die Bestätigung unseres Potentials, für Träger öffentlicher Aufgaben als Dienstleister für das Management von Verkehrsinfrastrukturprojekten tätig zu werden“, ergänzt Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der DEGES.
GPV-Internetauftritt
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