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VDE 10: A 20 Lübeck-Stettin

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Projektbeschreibung
Projektstand
Grunderwerb
Ausblick
Besonderheiten
Ca. 306 km vierstreifiger Neubau

Die „Ostseeautobahn“ A 20 verläuft im Binnenland entlang der Ostseeküste. Sie bündelt den überregionalen Verkehr und entlastet die Küstenorte vom Durchgangsverkehr. Die A 20 verbessert nachhaltig die Erreichbarkeit der jeweiligen Region (Erschließungsfunktion) und ist Teil einer transeuropäischen Verbindung zwischen Nordsee und Baltikum. Das längste Verkehrsprojekt der VDE wurde im Dezember 2005 fertig gestellt.
Insgesamt gibt es auf über 5.000 Hektar Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, davon acht großflächige Kompensationsmaßnahmen von 150 bis 500 Hektar Umfang. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

- Mehrere großflächige Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LAB) wie Wolfsberger Seewiesen, Renaturierung von fünf Trebelpoldern und einige weitere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind noch in der Ausführung.
- Auf der gesamten Streckenlänge ist die Schlussvermessung beauftragt, für rund 289 Kilometer ist die Vermessung vor Ort bereits abgeschlossen. Rund 900 Hektar Liegenschaften wurden an die Flächenempfänger von Bund, Ländern und Gemeinden abgegeben.
- 2012 und in den darauf folgenden Jahren werden weitere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der A 20 realisiert und nach Ende der Entwicklungspflege an die Unterhaltungsträger übergeben.
- Eine Vielzahl von Bodendenkmalen wurden im Trassenbereich untersucht und dokumentiert (im Schnitt alle 700 m ein Bodendenkmal).
- Querung der landschaftsprägenden Flußtalmoore (z.B. Warnow, Recknitz, Trebel, Peene, Großer und Kleiner Landgraben, Datze und Ücker) mit Talbrücken, 8 davon mit über 400 m bis 1.190 m Länge (Ückertalbrücke).
- Insgesamt rd. 330 Brücken (ca. jeden Kilometer eine Brücke)
- Zweimal Querung eines FFH- und Europäischen Vogelschutzgebietes (Natura 2000) an Trebel und Peene mit umfangreichen Auflagen und Vorgaben durch die Europäische Kommission.
- Querung des Warnow Oberflächenwasserschutzgebietes auf 40 km Länge mit Auflagen (Absetz- und Regenrückhaltebecken mit zusätzlichen Sandfilterbecken; 2,5 m hohe gläserne Schutzwände auf der Warnowtalbrücke als Spritz- und Sprühschutz).
- Sechs Grünbrücken von 35 — 50 m Länge über die A 20 zur Aufrechterhaltung von Verbindungsstrukturen, ermittelt durch eine Studie der Uni Rostock an den großräumigen Wanderwegen des Rotwildes.
- Insgesamt auf über 5000 ha Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, davon acht großflächige Kompensationsmaßnahmen von 150 bis 500 ha Flächenumfang.
