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VDE Nr. 11: A 10 - Berliner Ring

Projektbeschreibung
Projektfortschritt
Grunderwerb
Besonderheit

- 8,2 km achtstreifige Erweiterung zwischen AD Nuthetal und AD Potsdam
- Investitionen: ca. 128 Mio. €
Der Berliner Südring ist Bestandteil des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-V) sowie Bestandteil des paneuropäischen Verkehrskorridors von Deutschland nach Russland. Der Abschnitt zwischen dem AD Nuthetal und dem AD Potsdam übernimmt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Autobahnen A 2 und A 9 sowie der A 115 Richtung Berlin. Die besondere Anforderung des Projektes liegt in der Erweiterung von sechs auf acht Fahrstreifen. Die Rastanlage Michendorf-Süd wird neu geplant und von derzeit ca. 50 Stellplätze auf 180 PKW und 160 LKW-Stellplätze erweitert.

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Der Einschub der Stabbogenbrücke der Eisenbahnüberführung Ferch-Lienwitz erfolgte im Oktober 2010. Hierfür war eine Vollsperrung der A 10 an einem Wochenende erforderlich. Die Arbeiten an der Eisenbahnüberführung wurden Ende 2010 abgeschlossen.
Für den Abschnitt wurde die Planfeststellung im September 2009 eingeleitet. Die Variante „Solarer Lärmschutz“ wurde zusätzlich in das Planfeststellungsverfahren eingebracht.
Der Planfeststellungsbeschluss liegt mit Datum vom 29. Januar 2013 vor.
Link zum Planfeststellungsbeschluss (Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft)

- Der Grunderwerb für die A 10 (Streckenabschnitt AD Nuthetal bis AD Potsdam) ist an der gesamten Strecke in Arbeit.
- Dem Planungs- und Baustand entsprechend sind ca. 390 Hektar Fläche, davon ca. 29 Hektar für die Trasse, zu erwerben bzw. durch Vereinbarungen mit den Betroffenen zu sichern. Über die Bereitstellung dieser Flächen wird mit 158 Eigentümern und Pächtern verhandelt.
Im Zuge der achtstreifigen Erweiterung der Bundesautobahn A 10 Berliner Ring zwischen den Autobahndreiecken Nuthetal und Potsdam soll das Modellprojekt für Photovoltaikanlagen im Fernstraßenbau mit einem Stromenergievolumen von ca. 9 MWp verwirklicht werden. Mit einstimmigem Landtagsbeschluss vom November 2010 wurde die Regierung des Landes Brandenburg beauftragt, durch den Einsatz von Photovoltaik den Lärmschutz zu befördern und zu unterstützen.
Eine Projektgruppe unter Leitung des Landesbetriebs Straßenwesen Brandenburg und der Projektgesellschaft DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH hat daraufhin ein detailliertes Konzept erarbeitet, das mithilfe von Solarmodulen nicht nur dem gesetzlichen Anspruch der Bürger auf Lärmschutz gerecht wird, sondern mit den von einem Investor zu realisierenden und zu betreibenden Solaranlagen diesen sogar verbessert. Das innovative, zur Erschließung eines vielversprechenden neuen Marktsegmentes für die Photovoltaikindustrie geeignete Bauteil ist die solare Lärmschutzwand. Sie besitzt eine Doppelfunktion als aktiver Lärmschutz und Stromerzeuger mithilfe von schalldichten und stromerzeugenden PV-Modulen.
Durch die Installation weiterer Solarmodule auf einem bestehenden Erdwall bei Wildenbruch wird eine insgesamt auskömmliche Rentabilität für den Betreiber der Anlage angestrebt. Die Ausschreibung zur Investorengewinnung wird nun im ersten Halbjahr 2013 starten, damit bereits frühzeitig die ersten Komponenten der Photovoltaikanlage erstellt und ans Netz gebracht werden können.
Im Jahr 2011 wurde ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt mit dem Ziel, die Realisierungsmöglichkeiten für zusätzlichen Lärmschutz durch Einsatz von Photovoltaikanlagen durch einen Investor zu prüfen.
In Abstimmung mit dem BMVBS und dem Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft wird derzeit ein ÖPP-Vergabeverfahren vorbereitet.
