VDE-Zubringer A 71: Sömmerda - Dreieck Südharz (A 38)

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Projektbeschreibung
Projektstand
Grunderwerb
Ausblick

Dynamische Intensivverdichtung (DYNIV)
Die A 71 Erfurt-Sömmerda-Sangerhausen stellt eine neue Nord-Süd-Verbindung zwischen der A 38 im Norden und der A 4 im Süden dar. Die südliche Weiterführung der A 71 führt zum Netzanschluss an die A 70 (mit Fortführung zur A 7 und zur A 81) sowie zum Netzanschluss zwischen der A 4 bei Erfurt und der A 70 bzw. A 73 bei Bamberg (mit Fortführung nach Nürnberg und München).
Partnerschaftliche Projektabwicklung bei Infrastrukturprojekten (PPA)
AS Heldrungen — AS Artern
- Das Projekt „Partnerschaftliche Projektabwicklung“ wurde durch das BMVBS in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel sowie Bauherrenorganisationen, Unternehmen und Verbänden ins Leben gerufen. Im Beirat zum Forschungsvorhaben wurde unter Federführung des BMVBS entschieden, unter anderem eine Autobahnmaßnahme durch die DEGES umzusetzen. Ziel ist es, auf der Basis der vertraglich vereinbarten Leitlinie partnerschaftlich mit einer hohen Qualität und Termintreue zu bauen.
Dynamische Intensivverdichtung
AS Sömmerda (B 176) — provisorische Anbindung B 85
- Der Abschnitt liegt innerhalb eines aktiven Erdfallgebiets. Zur Sicherung vor Erdfällen wurde eine dynamische Intensivverdichtung durchgeführt. Damit sollen Hohlräume, die möglicherweise nah unter der Oberfläche liegen und die kurz- oder mittelfristig zu Erdfällen führen können, zum Einsturz gebracht sowie aufgelockerte Bereiche verdichtet werden. Die Fall-Gewichte sind bis zu 35 Tonnen schwer, die Fallhöhe beträgt 10 bis 30 Meter.

Künftige Brücke über die Helme
- Der Abschnitt vom Dreieck Südharz bis AS Heldrungen mit ca. 17,9 km Länge und 28 Bauwerken ist im Bau. Zehn Brücken sind bereits fertig gestellt.
- Der Abschnitt AS Heldrungen – Anbindung B 85 mit dem 1.725 m langen Schmücketunnel wurde am 12. Dezember 2008 dem Verkehr übergeben.
- Mit Bestandskraft des Planfeststellungsbeschlusses vom Januar 2010 liegt für den Abschnitt Sömmerda/Ost — Anbindung B 85 Baurecht vor. Der 1. Spatenstich fand offiziell am 23. Juni 2010 statt.
- Im Frühjahr 2010 wurde eine dynamische Intensivverdichtung durchgeführt, die zwischenzeitlich abgeschlossen ist. Die Bauwerke „Lossa“ und „Pfefferminzbahn“ sind im Bau.
- Der Grunderwerb ist für die gesamte Strecke beauftragt. In Thüringen beträgt der Flächenbedarf ca. 580 Hektar und umfasst 2.870 Flurstücke mit 2.275 Eigentümern und Pächtern. Für 31,1 km ist die Schlussvermessung beauftragt. Der Bedarf an Flächen in Sachsen-Anhalt beträgt ca. 50 ha und umfasst 455 Flurstücke mit 332 Eigentümern und Pächtern. Die Schlussvermessung ist für die gesamte Strecke beauftragt.
- Die Verkehrsfreigabe der drei nördlichen Abschnitte von AS Heldrungen bis Dreieck Südharz ist für Mitte 2012 vorgesehen. Mit der Freigabe des Abschnitts AS Sömmerda — provisorische Anbindung B 85 vorausssichtlich im Jahre 2014 wird die A 71 dann durchgehend von Schweinfurt bis zum Dreieck Südharz befahrbar sein.
