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Projektbeschreibung
Weitere Informationen
Hierbei handelt es sich um eine großflächige Kompensationsmaßnahme im Zuge einer Ausbaumaßnahme, nämlich der sechsstreifigen Erweiterung der A 2 Hannover — Berlin (VDE Nr. 11).
Im Seelschen Bruch, einer durch Subrosion (geologische Auslaugungsprozesse) entstandenen ehemals abflusslosen Senke, existierte von Alters her bis in die Neuzeit ein mehrere Hektar großer Flachsee, der zunehmend verlandete. Beginnend im Jahr 1719 wurde mit einem Durchstich am so genannten „Reiherhals“ die Entwässerung in Richtung Aller eingeleiten. Wenige Jahre später hat man die heute noch existierenden Hauptgräben angelegt und mit der Grünlandnutzung begonnen, die über Jahrhunderte fortgeführt wurde.
Im Zuge der sechsstreifigen Erweiterung der A 2 in Sachsen-Anhalt hat man sich dann entschlossen, einen Teil des Kompensationsbedarf (insbesondere bezüglich der Versiegelung) in der Komplexmaßnahme Seelsches Bruch zu bündeln. Für die Maßnahmen zu Wiedervernässung des insgesamt rd. 240 ha großen Gebietes östlich von Marienborn im Landkreis Börde wurde von 2003 bis 2005 ein gesondertes Planfeststellungsverfahren durchgeführt. Der Erd- und Wasserbau wurde bereits Ende 2006, der Landschaftsbauim Frühjahr 2007 abgeschlossen. Seitdem befindet sich diese großräumige Ersatzmaßnahme in der Entwicklungspflege.
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