B 101n: Wildbrücke in Holzbauweise montiert
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Am Wochenende wurde über die B 101 bei Luckenwalde eine Grünbrücke in Holzbauweise montiert.
Die Bundesstraße verbindet Südbrandenburg mit der A 10, dem „Berliner Ring“, und wird im Streckenabschnitt von Luckenwalde bis zum Autobahn-Anschluss bei Ludwigsfelde vierstreifig erweitert. Von Trebbin nach Luckenwalde wird im Bereich der Ortslage Wiesenhagen mit einer Grünbrücke der Wildwechsel überführt.
Das Bauwerk ist 40 m lang, hat eine Stützweite von 32 m und überbrückt mit einer lichten Höhe von max. 7,50 m die vierstreifige Bundesstraße. Der Überbau ist in Holzbauweise mit Brettschichtholz-Bindern und Brettsperrholzplatten aus Lärchenholz konstruiert. Das statische System bildet ein Dreigelenkbogen mit Stahlgelenken auf den Widerlagern und im First.
Dies ist die zweite Grünbrücke in Holzbauweise, die die DEGES errichten lässt. Die erste befindet sich an der Bundesstraße B 96n (Rügenzubringer) zwischen der A 20 östlich von Grimmen und der Hansestadt Stralsund.
Die Erfahrungen und Weiterentwicklungen im Holzbrückenbau in den letzten 10 Jahren sind sehr positiv und ermöglichen dauerhafte Brückenbauwerke mit heimischen Holzwerkstoffen. Bei der Planung und dem Bau von Wildbrücken in Holzbauweise wird in optisch ansprechender Weise Natur und Verkehr verbunden.
