Einschwimmen der Mittelsegmente: Überbau-Herstellung der Petersdorfer Brücke hat begonnen

Zum Jahresende 2017 ist der Ersatzneubau der Petersdorfer Brücke im Zuge der A 19 einen wichtigen Schritt vorangekommen: Vom 19. bis 21. Dezember wurden die beiden Mittelsegmente der westlichen Brückenhälfte mittels eines aufwendigen Verfahrens eingeschwommen.
 
Ein niederländisches Spezialunternehmen hat die beiden 93 Meter langen und jeweils 286 Tonnen schweren Stahlträger hierzu auf Pontons verladen und sie auf dem Wasser unter ihre spätere Position befördert. Mit sogenannten Litzenhebern wurden die Träger anschließend zwischen den Brückenpfeilern angehoben und mit den bereits eingeschobenen Randträgern verschweißt.
 
„Mit dem Einschwimmen der Träger erreicht das Projekt einen weiteren Meilenstein“, betont Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. „Die Komplettierung der Trägerkonstruktion und die anschließende Fertigstellung des westlichen Brückenüberbaus sind die Voraussetzungen dafür, dass sich ab Sommer 2018 die Verkehrssituation in der Region deutlich entspannen dürfte.“
 
Der Verkehr, der derzeit auf der östlichen Brückenhälfte jeweils einspurig in beide Richtungen geführt wird, soll ab Sommer 2018 auf der neuen Brückenhälfte wieder zweispurig in beide Richtungen fließen. Anschließend erfolgen Abbruch und Neubau der östlichen Brückenhälfte.