Nachrichten-Archiv

17. Februar 2015 - A 7: Neubau der Rader Hochbrücke / Land besiegelt Vertrag mit der DEGES

Erster Meilenstein für den Neubau der Rader Hochbrücke: Verkehrsminister Reinhard Meyer und sein Staatssekretär Dr. Frank Nägele unterzeichneten heute offiziell mit den beiden Geschäftsführern der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH Dirk Brandenburger und Bodo Baumbach den Dienstleistungsvertrag für das Projekt. Darin wird die DEGES mit der Planung und dem Bau der neuen Brücke beauftragt. „Die DEGES, bei der das Land Schleswig-Holstein Gesellschafter ist, verfügt über enorme Erfahrungen im Brücken- und Tunnelbau sowie bei der Planung und Realisierung von Großprojekten wie etwa aktuell beim sechsstreifigen A7-Ausbau“, sagte Meyer. Das Land freue sich auf die bewährt enge und konstruktive Zusammenarbeit, um innerhalb der kommenden zwölf Jahre den Ersatzbau zu realisieren.

Wie der Minister weiter sagte, setze das Land vor allem auf das Qualitäts- und Projektmanagement der DEGES, um das Bauwerk wirtschaftlich und termingerecht zu planen und in hoher Qualität zu übergeben. „Darüber hinaus bin ich sicher, dass die Erfahrungen, die gemeinsam beim Risikomanagement gesammelt werden, nützlich für weitere Projekte sein werden“, so Meyer. Hintergrund: Das Bundesverkehrsministerium hat im Rahmen der Reformkommission „Bau von Großprojekten“ die Rader Hochbrücke als ein Pilotprojekt für das Risikomanagement benannt. Ziel soll es sein, frühzeitig die Risiken zu ermitteln, deren Eintrittswahrscheinlichkeit zu bewerten und diese mit Kosten zu belegen. „Das schafft eine gute interne Kostentransparenz, ist aber auch Voraussetzung für eine gute öffentliche Kommunikation, zu der sich das Verkehrsministerium und die DEGES bekennen“, so Meyer. So ist unter anderem vorgesehen, noch im Frühjahr eine erste Informationsveranstaltung für die Kommunen zu organisieren.

12. Februar 2015 - NRW: Minister Groschek eröffnet Büro der Projektmanagementgesellschaft DEGES in Düsseldorf

Verkehrsminister Michael Groschek hat am Mittwoch das neue Büro der Projektmanagementgesellschaft DEGES in Düsseldorf eröffnet. Die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) wird in den kommenden Jahren die Planungskapazitäten für den Straßenbau erhöhen. Im Mai 2014 ist das Land NRW der DEGES als Gesellschafter beigetreten.

Anlässlich der Büroeröffnung sagte Groschek: „Das Land Nordrhein-Westfalen wird von der Zusammenarbeit mit der DEGES außerordentlich profitieren, da die Gesellschaft helfen wird, Planungsengpässe zu vermeiden. Beispielsweise wird die DEGES den kompletten Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp auf der A 40 bei Duisburg planen, ausschreiben und überwachen. Das entlastet unsere Planer beim Landesbetrieb Straßenbau NRW und führt dazu, dass wir unsere Erhaltungsmaßnahmen noch effektiver und zügiger realisieren können. Ein wichtiger Partner, schließlich befinden wir uns im Jahrzehnt der Reparaturen.“

11. Dezember 2014 - A 38: Startschuss für Konzessionsausschreibungen Autobahnraststätten „Eichsfeld Nord“ und „Eichsfeld Süd“

Die europaweiten Ausschreibungsverfahren für die Vergabe der Dienstleistungskonzessionen zum Bau und Betrieb der Tank­stellen und Raststätten „Eichsfeld Nord“ und „Eichsfeld Süd“ an der Bundesautobahn A 38 (Südharzautobahn) westlich der Anschlusstelle Breitenworbis haben Mitte Dezember begonnen. Mit den Tank- und Rastanlagen wird die Versorgung der Verkehrsteilnehmer auf der 2009 fertiggestellten Autobahnverbindung zwischen Leipzig/Halle und Ruhrgebiet weiter verbessert. Der Bau soll nach erfolgreichem Abschluss der Vergabever­fahren 2016 beginnen.

Interessierte Wettbewerbsteilnehmer können sich über die Vergabebe­kannt­machungen der zwei Dienst­leistungskonzessionen auf der Internetseite der DEGES, die das Ausschreibungsverfahren im Auftrag des Bundes und des Freistaates Thüringen betreut, informieren.

5. Dezember 2014 - L 3001: Carl-Ulrich-Brücke zwischen Frankfurt und Offenbach freigegeben

Nach gut zwei Jahren Bauzeit wurde am Donnerstag, den 4. Dezember die neue Carl-Ulrich-Brücke zwischen Frankfurt und Offenbach termingerecht fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben.

Die alte Brücke musste aufgrund des schlechten Bauwerkszustandes erneuert werden. Sie hatte nur noch eine Nutzungsgenehmigung bis Ende 2014, da sie sprödbruchgefährdet war und bei länger anhaltenden tiefen Temperaturen gesperrt werden musste. Der Schwerverkehr auf der Brücke war bereits längere Zeit auf 7,5 Tonnen beschränkt.

Als Ersatzneubau wurde eine 3-feldrige Stahlverbundbrücke errichtet. Die Anzahl der Stützen wurde verringert, was deutliche Vorteile für die Main-Schifffahrt hat. Die Mittelöffnung ist jetzt ca. 112 Meter groß. Die Gesamtbreite des Bauwerks erhöhte sich von 13 auf 14 Meter. Die Fahrbahnbreite wurde beibehalten; die Mehrbreite kommt den Fußgängern und den Radfahrern zugute.

Um die Dauer der Vollsperrung der L 3001 auf ein Minimum zu begrenzen, wurde die neue Stahlverbundbrücke am Mainufer östlich der vorhandenen Brücke auf Hilfspfeilern erstellt. Am 27. und 28. April 2014 wurde der 180 Meter lange Stahlmittelteil der neuen Verbundbrücke parallel zur alten Carl-Ulrich-Brücke eingeschwommen. In einer einmonatigen Vollsperrung wurde die fertig hergestellte neue Brücke im November 2014 mit Hilfe hydraulischer Pressen querverschoben und anschließend in ihre endgültige Lage abgesenkt.

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