Nachrichten-Archiv

29. April 2014 - Carl-Ulrich-Brücke erfolgreich eingeschwommen

Am Sonntag wurde zwischen Frankfurt a. M. und Offenbach das 150 Meter lange und 1100 Tonnen schwere Brückenstück am Ufer des Mains auf mobile Schwerlastplattformen gebockt und über Rampen auf zwei im Wasser liegende Pontons gefahren. Je nach Bedarf konnten die Pontons geflutet bzw. durch Wasserablassen geleichtert werden. So wurde das schwere Brückenstück auf den beiden Pontons austariert. Bei dem Brückenteil handelt es sich um das Mittelstück der Stahlkonstruktion.

Am Montag folgte das sogenannte Einschwimmen. Mit Hilfe von Winden und Seilen wurde das auf Pontons im Fluss schwimmende Bauwerk vom Ufer aus langsam um 90 Grad gedreht und anschließend im Abstand von 16,50 m östlich der alten Carl-Ulrich-Brücke auf Hilfspfeilern abgesetzt.

Bis Jahresende werden beide Brücken, die alte und die neue, nebeneinander liegen. Während auf der alten der Verkehr wie gewohnt zwischen Offenbach und Fechenheim rollt, wird auf der neuen gearbeitet: Die Stahlkonstruktion wird auf beiden Seiten verlängert, bis sie ihre endgültige Länge von 234 Meter erreicht hat. Die Brücke erhält eine Betondecke. Arbeiter werden nach Fertigstellung der Fahrbahnplatte die Fahrbahn abdichten, die Brückenkappen betonieren sowie das Geländer und die Lichtmasten montieren.

4. April 2014 - Länder-Verkehrsminister besuchen City-Tunnel Leipzig

Am Rande der Verkehrsministerkonferenz am 2. und 3. April 2014 haben die Verkehrsminister der Länder den City-Tunnel Leipzig und die dazugehörige Begleitausstellung besucht.

Am 14. Dezember 2013 wurde der City-Tunnel Leipzig feierlich für den Verkehr freigegeben.

Die bauliche Realisierung erfolgte gemeinsam durch die Deutsche Bahn AG und den Freistaat Sachsen, der sich der DEGES bedient hat. Das Projektmanagement für den Tunnelbau, den Rohbau und Ausbau der Stationen lag bei der DEGES.

31. Januar 2014 - A 71: Carius besucht Baustelle — Autobahnnetz bald komplett

Am Donnerstag besichtigte Thüringens Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr Christian Carius die Autobahnbaustelle der A 71 nahe Sömmerda mit Mitgliedern des Verkehrsausschusses des Landtags.

„Unser Ziel ist es, dass die meisten Thüringer binnen maximal 30 Minuten Fahrtzeit das bundesweite Autobahnnetz erreichen können“, so der Minister. „Vielen Thüringern wird es künftig sogar binnen 15 Minuten gelingen. Hierzu war der Ausbau des Autobahnnetzes auf demnächst 530 Kilometer Länge von entscheidender Bedeutung. Durch die Thüringer Waldautobahn, die A 38 am Südharz und nun die Verlängerung der A 71 über Sömmerda und Artern nach Norden haben wir auch früher entlegene Teile des Freistaats zu attraktiven Lebens- und Wirtschaftsstandorten entwickelt. Ansiedlungserfolge wie MDC Power — dem Daimler-Motorenhersteller — hier bei Sömmerda beruhen auch auf solchen Infrastrukturentscheidungen. Den Gesamtausbau des Thüringer Autobahnnetzes werden wir bis Ende 2014 mit dem Lückenschluss an der A 71 zwischen Sömmerda und dem Schmücketunnel abschließen. Danach konzentrieren wir uns auf den Bau weiterer Ortsumgehungen im Freistaat.“

30. Januar 2014 - A 7: Verträge zum Umbau der Langenfelder Brücke unterschrieben

Ab Frühjahr 2014 wird die sechsspurige Langenfelder Brücke im Verlauf der A 7 in Stellingen unter laufendem Verkehr umgebaut und bis 2018 achtspurig neu errichtet.

Am Donnerstag wurden in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation die Verträge zwischen der DEGES, Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH und HOCHTIEF unterzeichnet. Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof: „Abbruch und Neubau der Langenfelder Brücke ist eines der technisch anspruchvollsten Einzelprojekte beim Ausbau der A 7. Neben dem Verkehr auf der Autobahn muss auch der Bahnverkehr darunter während der Bauzeit gewährleistet sein. Der Bund hat allein für diese Maßnahme 80 Mio. Euro bereitgestellt.“

Bernd Rothe, Bereichsleiter bei der DEGES: „Die Langenfelder Brücke macht den ersten sichtbaren Auftakt zum Ausbau der A 7. Neben einer jeweils aktuellen Information für Verkehrsteilnehmer und Anlieger über alle Vorgänge des Baus und der Verkehrsführung ist vor allem ein ausgeklügeltes Baustellenmanagement von hoher Bedeutung. Mit der Arbeitsgemeinschaft A 7 Langenfelder Brücke wurde ein im großen Brücken- und Straßenbau erfahrenes und kompetentes Unternehmen beauftragt.“

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