Projektbeschreibung - Projektstand - Ausblick
Kartenausschnitt Hafenquerspange Verlauf (Große Karte als PDF-Link 5,3MB)
Hafenquerspange (A 252) in Hamburg
Die als Hafenquerspange bezeichnete A 252 dient dem Netzlückenschluss zwischen den Bundesfernstraßen A 7/A 26 im Westen und der A 1 im Osten. Die neue Autobahn soll als leistungsfähige Ost-West-Straßenverbindung hergestellt werden und weiträumige Hafenverkehre bündeln. Neben der überregionalen Funktion im Autobahnnetz soll die A 252 zudem die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens verbessern. Darüber hinaus soll sie innerstädtische Quartiere von Verkehr und damit Lärm- und Schadstoffemissionen entlasten.
Zusammengefasst lassen sich die wesentlichen Projektziele noch einmal wie folgt darstellen:
- Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastungen und der Trennwirkungen in innerstädtischen Wohnquartieren
- Verbesserung der Erreichbarkeit des Hamburger Hafens
- Bündelung des Ost-West-Verkehrs und der weiträumigen Hafenverkehre
- Lückenschluss im überregionalen Bundesfernstraßennetz
- Gesamtwirtschaftliche Kostenvorteile.
Im Ergebnis eines so geannten Scoping-Verfahrens erfolgte zuletzt eine Qualifizierung der Linienbestimmungsunterlage hinsichtlich der Bewertung städtebaulicher Wirkungen einzelner Linienvarianten. Dabei wurde die Vorzugsvariante bestätigt.
Zeitgleich wurden mit der Hafenbehörde Hamburg Port Authority (HPA) mögliche Konfliktpunkte zur südlichen Hafenbahnplanung erörtert.
Nach der positiven Befassung der Hamburger Bürgerschaft am 23. Februar 2010 wurde von der Freien und Hansestadt Hamburg beim BMVBS der Antrag auf Linienbestimmung gestellt.
Der Abschluss des Linienbestimmungsverfahrens wird im Jahr 2010 erwartet.

