Projektbeschreibung A 72 - Projektstand A 72 - Grunderwerb A 72 - Ausblick A 72 -
Projektbeschreibung B 7n - Projektstand B 7n - Ausblick B 7n
Ca. 70 km vierstreifiger Neubau in Sachsen von der A 4 über die A 38 (Südumfahrung Leipzig) bis Leipzig-Connewitz
davon werden durch die DEGES 22,2 km zwischen Rathendorf und Borna (Süd) realisiert,
- Investitionen (aktuelle Kosten Bau und Grunderwerb)
- ca. 150 Mio. € (DEGES)
sowie 3 km sechsstreifiger Ausbau im Bereich AK Chemnitz ( A 4) – AS Chemnitz-Süd
- Investitionsvolumen (Kosten Bau und Grunderwerb)
- ca. 54,4 Mio. € (DEGES)
In den DEGES-Abschnitten von AS Borna bis AS Rathendorf liegen die Planfeststellungsbeschlüsse vor.
Die vorgezogene Ossabachtalbrücke ist seit Juli 2009 im Bau. Die Ausschreibung für den Streckenabschnitt Rathendorf – Frohburg erfolgte im Mai 2009. Im Abschnitt Frohburg – Borna wurde die Brücke Zedtlitzer Grund am 30. November 2009 vergeben, mit dem Bau im März 2010 begonnen. Für den Bau des Streckenabschnittes Frohburg – Borna der Bundesautobahn A 72 liegt der Planfeststellungsbeschluss vom 29. April 2009 vor, der durch den Vergleich vor dem Bundesverwaltungsgericht vom 24. Februar 2010 bis auf die AS Frohburg bestandskräftig ist. Für diese ist ein ergänzendes Verfahren erforderlich.
Im Zuge des Ausbaus des Abschnitts AK Chemnitz (A 4) – AS Chemnitz-Süd wurde die bestehende Bundesautobahn A 72, von vierstreifig ohne Standstreifen, auf sechs Fahrstreifen mit Standstreifen verbreitert. Weiterhin entstand eine neue Anschlussstelle (AS), die AS Chemnitz-Rottluff. Nach 2,5-jähriger Bauzeit erfolgte die feierliche Verkehrsfreigabe am 13. Dezember 2005. Danach wurde im Frühsommer 2006 neben den bisher vorhandenen Lärmschutzmaßnahmen noch eine lärmmindernde Deckschicht aus offenporigem Asphalt auf beide Richtungsfahrbahnen aufgebracht.
Die Bauzeit von 2,5 Jahren war erforderlich, weil mit dem unter Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfindenden Streckenausbau und den zugehörigen Lärmschutzmaßnahmen noch acht größere und kleinere Unterführungsbauwerke sowie zwei Überführungsbauwerke und fast 450 m Stützwände (bis 6,80 m) errichtet werden mussten.
Außerdem wurden zahlreiche kreuzende und verdrängte Straßen, Wege und Gewässer umgebaut bzw. wieder hergestellt.
Ebenso wurden auch während des Baues noch Versorgungsleitungen angetroffen, die vorab nicht bekannt waren und daher nicht vor Baubeginn umverlegt werden konnten. Deren Umverlegung während der Bauzeit führte teilweise zu erheblichen Baubehinderungen.
Entlang der gesamten Strecke wurden beidseitig und bereichsweise sogar im Mittelstreifen aktive Lärmschutzmaßnahmen in Form von Wällen und Wänden hergestellt. Die Wände südwestlich der AS Chemnitz-Rottluff wurden bis zu 9 m hoch.
Die Gesamtstrecke befindet sich im Grunderwerb. Der Flächenbedarf beträgt ca. 550 ha und umfasst rund 1.400 Flurstücke mit 960 Eigentümern und Pächtern.
Der Streckenausbau ist ab Frühjahr 2010 geplant, die Verkehrsfreigabe für Ende 2012.
Neubau der B 7 (11 km) zwischen Altenburg und Frohburg
dreistreifiger bzw. zweistreifiger Neubau in Sachsen und Thüringen.
- Investitionen (aktuelle Kosten Bau und Grunderwerb)
- ca. 31 Mio. € (DEGES)
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Ende September 2006 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung die Linienführung für die B 7 bestimmt.
- Gegenwärtig befindet sich der RE-Entwurf in Bearbeitung.
Im Jahr 2011 soll das Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden.

