Projektbeschreibung - Projektstand - Ausblick
A 7 AS Hamburg-Othmarschen - Landesgrenze Hamburg/Schleswig-Holstein
- Sechs-/achtstreifige Erweiterung von 11,6 km in Hamburg
- Investitionsvolumen: ca. 430 Mio. € für Bau und Grunderwerb (Bundesanteil); zusätzlich sind zur Verbesserung der städtebaulichen Gesamtsituation Tunnelergänzungen auf Kosten von Hamburg geplant.
Die Anfang der 1970er Jahre fertig gestellte Autobahn A 7 ist für den Nord-Süd-Verkehr im Norden Deutschlands die wichtigste Verkehrsachse und unverzichtbar für die Abwicklung des Transitverkehrs sowie die regionalen, aber auch städtischen Verkehrsströme in Hamburg.
Der Streckenabschnitt der A 7 zwischen der Anschlussstelle HH-Othmarschen und der Landesgrenze HH/SH zählt bundesweit zu den höchstbelasteten Autobahnen. Der heutige vier- bzw. sechsstreifige Autobahnquerschnitt gewährleistet keinen flüssigen Verkehrsablauf. Auch außerhalb der Spitzenzeiten kommt es häufig wegen Überlastungen zu Staubildungen. Die ermittelten zulässigen Verkehrsstärken waren bereits im Jahr 2003 um bis zu 22 % im sechsstreifigen Abschnitt und um bis zu 27 % im vierstreifigen Streckenabschnitt überschritten.
Zur Anpassung der Leistungsfähigkeit der A 7 an den Bedarf ist eine Erweiterung auf sechs bzw. acht Streifen dringend erforderlich. Durch die innerstädtische Lage der A 7 ist eine Verbesserung der vorhandenen Lärmschutzanlagen unumgänglich.
Unter anderem ist dafür ein 730 m langer Tunnel im Abschnitt Othmarschen notwendig. Um die trennende Wirkung der A 7 weitgehend zu beheben, ist von Hamburg eine Tunnelergänzung auf einer Gesamtlänge von 2.030 m vorgesehen.
In den drei Abschnitten laufen zur Zeit folgende Planungsleistungen:
| Entwurfsplanung, | |
| Genehmigungsplanung, | |
| Abschluss der Entwurfsplanung und Beginn der Genehmigungsplanung | |
Die Planfeststellungsbeschlüsse werden 2011 (Abschnitt Stellingen und Schnelsen) bzw. 2013 (Abschnitt Othmarschen) erwartet.
Der Baubeginn im Abschnitt Stellingen ist Anfang 2012 möglich.
Die Baugrundbohrungen für die Ingenieurbauwerke haben begonnen und werden voraussichtlich im Juni 2010 beendet sein.

