Projektbeschreibung - Projektstand - Grunderwerb - Ausblick
385,3 km vier- bzw. sechsstreifige Erweiterung und vierstreifiger Neubau
Realisierung durch die Straßenbauverwaltung von Thüringen und Sachsen sowie die DEGES.
- DEGES-Anteil:
- 74,4 km in Thüringen
- 141,6 km in Sachsen (davon 23,6 km Neubau)
- Investitionen (aktuelle Kosten Bau und Grunderwerb)
- ca. 3,2 Mrd. €, davon
- ca. 2,0 Mrd. € DEGES
In den zurückliegenden Jahren wurden durch die sukzessive Fertigstellung von verkehrswirksamen Abschnitten der A 4 wesentliche verkehrliche Erleichterungen geschaffen. Nach Abschluss der komplizierten Arbeiten an der Unterfahrung des Bahrebachmühlenviaduktes bei Chemnitz im August 2003 wurde das Bauwerk an die DB AG übergeben. Seit der Verkehrsfreigabe dieses Abschnitts Ende 2003 ist die A 4 zwischen dem AK Chemnitz und dem AD Dresden-Nord durchgängig sechsstreifig befahrbar.
Freistaat Thüringen
- Der ca. 8 km lange Abschnitt zwischen AS Ronneburg und der AS Gera-Leumnitz ist seit September 2004 sechsstreifig unter Verkehr.
- Der 5 km lange Abschnitt von Gera bis Gera-Leumnitz der A 4, die „Nordanbindung“ und die „Osttangente“ mit den Großbrücken Laasener Grund und Brahmetal sind seit April 2007 unter Verkehr.
- Für den Abschnitt AS Ronneburg – Lgr. Thüringen/Sachsen liegt der Planfeststellungsbeschluß vor.
- Der Planfeststellungsbeschluss für den 24,5 km langen Abschnitt östlich Werrabrücke bis westlich Waltershausen (Hörselberge) erging im Januar 2004. Dieses Projekt wird im Rahmen einer Konzession als PPP-Modell (A-Modell) durch einen Privaten realisiert. Mit dem Bau wurde Ende 2007 begonnen.
- Das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Magdala-Jena-Göschwitz wurde am 06. Februar 2007 abgeschlossen. Im 1. Halbjahr 2008 konnte die Bauleistung vergeben werden.
Freistaat Sachsen
- Seit Dezember 2004 ist der Abschnitt zwischen Glauchau-West bis zur Brücke über die Zwickauer Mulde sechsstreifig für den Verkehr freigegeben.
- Die Bauarbeiten an der AS Hohenstein-Ernstthal sind im Dezember 2006 auf einer Länge von 1,8 km abgeschlosssen worden.
- Fertiggestellt ist seit Ende 2007 das 2. Teilstück des Abschnitts Glauchau bis Hohenstein-Ernstthal.
- Der Abschnitt Hohenstein-Ernstthal bis Limbach-Oberfrohna ist seit Oktober 2007 im Bau.
- In Thüringen ist für die gesamte Strecke der Grunderwerb beauftragt. Davon werden für 21,9 km fünf Flurbereinigungsverfahren nach § 86 FlubG durchgeführt. Der Flächenbedarf beträgt ca. 1.100 ha auf 4.400 Flurstücken mit 2.580 Eigentümern und Pächtern. Für 38,1 km außerhalb der Flurbereinigungsverfahren ist die Schlussvermessung beauftragt. Auf Grundlage der für 16,4 km vorliegenden Veränderungsnachweise, wurde mit dem Abschluss von Messungsanerkennungs- und Auflassungsurkunden begonnen.
- In Sachsen liegen die Schwerpunkte des Grunderwerbs in der Sicherung von Flächen für trassenferne Ersatz- und Einzelmaßnahmen, Abschluss von Kauf- und Dienstbarkeits-verträgen für Flächen, die bisher mit Bau- oder Betretungserlaubnis gesichert sind, Durchführung von Rechtsmittelverfahren zur Eigentumssicherung. Auf der gesamten Streckenlänge ist die Schlussvermessung beauftragt. Für 110 km liegen die Veränderungsnachweise vor, auf deren Grundlage Messungsanerkennungs- und Auflassungsurkunden abgeschlossen werden. Die Abgabe der Flächen an den Freistaat, die Landkreise, Städte und Gemeinden ist in vollem Gange.
Freistaat Thüringen
- Baubeginn für den Abschnitt Ronneburg-Lgr. Thüringen/Sachsen ist im Sommer 2008.
- Im Abschnitt Hörselberge werden 2008 die Bauarbeiten fortgesetzt.
Freistaat Sachsen
- Die Bauarbeiten im Abschnitt
Hohenstein-Ernstthal bis Limbach-Oberfrohna werden mit dem Ziel einer Fertigstellung im Sommer 2010 fortgesetzt.


