Die neue Süderelbequerung in Hamburg wird als Schrägseilbrücke mit zwei hohen Pylonen konzipiert. Der Gewinnerentwurf des Wettbewerbs kommt von der deutsch-dänischen Planungsgemeinschaftt sbp - WTM - D+W der Firmen schlaich bergermann und partner - sbp GmbH aus Stuttgart, WTM Engineers GmbH aus Hamburg und DISSING + WEITLING architecture aus Kopenhagen, Dänemark.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Staatentwicklung zeigte sich erfreut über den näherrückenden Lückenschluss zwischen der A 1 und der A 7: „Mit der A 26 und der neuen Süderelbebrücke schließen wir eine Lücke im Bundesfernstraßennetz, die bereits seit Jahren einen empfindlichen Engpass darstellt. Ich bin sehr zufrieden, dass dieses bedeutende Projekt mit der Entscheidung für einen Entwurf jetzt einen großen Schritt vorangekommen ist.“

Frank Horch, Hamburgs Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, stellte die Gewinnerentwürfe des Realisierungswettbewerbs um die neue Süderelbebrücke am Donnerstag in der Hansestadt vor. Insgesamt hatten 12 europäische Planungsbüros ihre Vorschläge ins Rennen um den besten Entwurf für die neue Elbquerung in Hamburg Moorburg geschickt.

„Ich freue mich sehr, dass das Interesse an unserem Realisierungswettbewerb für dieses für Hamburg so wichtige Bauvorhaben so groß war“, sagte Wirtschaftssenator Horch auf der Veranstaltung. „So konnte die Jury, für deren Engagement ich mich an dieser Stelle ausdrücklich bedanke, aus der Vielzahl der interessanten Ideen den Vorschlag auswählen, der den infrastrukturellen, technischen, ökologischen aber auch visuellen Herausforderungen am besten gerecht wird“, so der Senator weiter. 


Am 14. Mai war die hochkarätig besetzte Fachjury aus Vertretern des Bundes und der Straßenbauverwaltung, Bauexperten und Lokalpolitik zusammen getroffen, um den Gewinnerentwurf zu bestimmen. Der zweite Preis ging an Kinkel + Partner Ges. Beratender Ingenieure mbH, Neu-Isenburg; den dritten Preis erhielt das Ingenieurbüro PONTING d. o. o. (GmbH) aus Maribor, Slowenien. Im August des vergangenen Jahres hatte die DEGES im Auftrag von Hamburg einen europaweiten Realisierungswettbewerb für das Bauwerk ausgeschrieben.

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