A 4 in Sachsen

Feierliche Verkehrsfreigabe des letzten Abschnitts

Am Freitag, den 14. Mai 2010, wurde der knapp 12 km lange Abschnitt zwischen der Anschluss­stel­le Limbach-Oberfrohna und der Anschlussstelle Hohenstein-Ernstthal auf der A 4 feierlich dem Ver­kehr übergeben.

Die Bundesautobahn A 4 von Eisenach nach Görlitz ist eine verkehrlich und wirtschaftlich bedeutende Ost-West-Achse im europäischen Fernverkehr und dient der Verbindung der mitteldeutschen Re­gi­o­nen mit den alten Bundesländern. 1990 bestand die A 4 aus vier Fahrstreifen ohne Standstreifen, was dem rasant gewachsenen Verkehrs­auf­kom­men nach der Wende nicht mehr gerecht wurde. Als Teil des VDE Nr. 15 wurde die A 4 durchgängig sechsstreifig mit Standstreifen verbreitert. Gleich­zei­tig wurde das Netz der Anschlussstellen und Parkplätze entsprechend den veränderten Anforderungen und geltenden Richtlinien ausgebaut. Damit wird auch den gestiegenen Anforderungen des regionalen Verkehrs entsprochen: Die Ausbaumaßnahme be­sei­tigt Verkehrsengpässe, vermindert die Staubildung, bewirkt eine deutliche Erhöhung der Verkehrssicherheit und entlastet das nachgeordnete Straßennetz, insbesondere die Ortsdurchfahrten.

Im November 2007 begann der Ausbau des letzen Abschnittes der A 4 im Freistaat Sachsen. Die Bau­maß­nah­me umfasst die sechsstreifige Erweiterung der Bundesautobahn einschließlich der Anschlussstelle Wüstenbrand.

In dieser Baumaßnahme sind alle Arbeiten für den Ersatz der Bauwerke und den Neubau von Lärm­schutz­wäl­len und -wänden zusammengefasst. Weiterhin werden mit dieser Maßnahme der Ersatz der Ent­wäs­se­rungs­anlagen einschließlich des Baus von zehn Regenrückhaltebecken sowie die Anpassung der kreuzenden Straßen und Wege abgedeckt. Die Rastanlage „Rabensteiner Wald“ bleibt in ihrem Bestand erhalten.