Der Auftrag für den Ersatzneubau der abgerissenen Ringbahnbrücke im Zuge der Berliner Stadtautobahn A 100 ist vergeben: Nach einem europaweiten Vergabeverfahren wurde die Arbeitsgemeinschaft Habau/MCE mit den Arbeiten beauftragt.

Entscheidend für die Auftragsvergabe war neben dem Preis die Kombination aus kurzer Bauzeit und minimierten Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr. Die Vertragsgestaltung setzt außerdem bewusst auf Leistungsanreize. So wurde mit dem Auftragnehmer eine Bonus-Malus-Regelung vereinbart, um eine pünktliche Fertigstellung zu gewährleisten.

Die Bauzeit ist mit weniger als zwei Jahren veranschlagt. Weitgehend parallel zur Ringbahnbrücke soll außerdem der Neubau der ebenfalls abgebrochenen Westendbrücke erfolgen. Somit soll die Richtungsfahrbahn Nord der A 100 im Abschnitt zwischen Messedamm und Spandauer Damm im Sommer 2027 wieder befahrbar sein.

Nach Abschluss der bauvorbereitenden Arbeiten soll der eigentliche Brückenbau in der zweiten Oktoberhälfte starten. Vor Baubeginn wird die DEGES zu einer Informationsveranstaltung einladen, um Details zu Bauablauf, Verkehrsführung und Lärmschutzmaßnahmen vorzustellen. Der Termin wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie im Projekt:

A 100: Ersatzneubau der Ringbahnbrücke