A 100: Einhub der Stahlüberbauteile für die neue Ringbahnbrücke – Liveübertragung per Webcam
Ein wichtiger Meilenstein des Ersatzneubaus ist erreicht. Die Arbeiten liegen im Zeitplan.

Mit schwerem Gerät und höchster Präzision werden vom 10. bis 13. Juli 2026 die vormontierten Überbauteile für die neue Ringbahnbrücke eingehoben. Drei weitere Überbauteile im Seitenfeld sind bereits in Position. Damit wird ein wichtiger Meilenstein erreicht: Erstmals wird deutlich sichtbar, wie die neue Brücke künftig den Verkehr auf der A 100 in Fahrtrichtung Nord über die Gleisanlagen führen wird.
Interessierte können den Einhub live über die Baustellenwebcam der DEGES unter www.deges.de/ringbahnbruecke verfolgen.
Aus Sicht von Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder zeigt das Projekt deutlich, worauf es in ganz Deutschland ankommt: „Infrastruktur muss zukunftssicher gestaltet werden, und das schnell und effizient. Der Neubau der Ringbahnbrücke steht genau für diesen Anspruch: Tempo beim Bauen, Verantwortung für die Infrastruktur und Verlässlichkeit für die Verkehrsteilnehmer.“
Dr. Michael Güntner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, stellte fest: „ Die Projektpartner beim Bund, beim Land Berlin, beim Bezirk sowie die Unternehmen auf der Baustelle arbeiten eng und vertrauensvoll zusammen. Und das mit Erfolg: Mit dem Einhub der Stahlüberbauten ist ein wichtiger Schritt getan, um die seit März 2025 bestehende Lücke im Autobahnnetz bis zum Sommer 2027 zu schließen.“
Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, betonte: „Wir können in Berlin und Deutschland schneller, verlässlicher und moderner bauen, wenn wir alle das gleiche Ziel verfolgen und Verfahren beschleunigen oder Anreize für die Baufirmen schaffen.“
„Mit der Ringbahnbrücke setzen wir Maßstäbe für eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur“, sagte Berlins Verkehrssenatorin Ute Bonde und ergänzte: „Der Bund setzt mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz einen neuen Rahmen. In Berlin zeigt sich, wie es erfolgreich geht.“
Andreas Irngartinger, Technischer Geschäftsführer der DEGES, bedankte sich ausdrücklich bei den Verkehrsteilnehmenden sowie bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihre Geduld und ihr Verständnis dafür, dass baubedingte Auswirkungen nicht vollständig vermieden werden können. „Das Erreichen des Meilensteins ist für uns ein großer Ansporn“, so Irngartinger. „Wir setzen weiterhin alles daran, den Streckenabschnitt so schnell wie möglich wieder für den Verkehr freizugeben.“
Der Einhub der vormontierten Überbauteile trägt dazu bei, die Bauzeit für die neue Ringbahnbrücke so kurz wie möglich zu halten. Eine weitere Innovation, die zur Bauzeitverkürzung beiträgt, ist die Verwendung von wetterfestem Baustahl. Dieser bildet an seiner Oberfläche eine dichte, rostfarbene Patina, die den Stahl dauerhaft vor Durchrosten schützt. Ein zusätzlicher Korrosionsschutz ist nicht erforderlich. Dadurch verringert sich der Aufwand für Arbeiten über den Gleisanlagen sowohl während des Baus als auch später im Betrieb.
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