A 143: Neue Saalebrücke nimmt weiter Gestalt an
Mit dem Verschub des Stahlüberbaus der Strombrücke wird ein Meilenstein im Projekt erreicht.

Die neue Saalequerung im Zuge der künftigen A 143 westlich von Halle vollzieht den Brückenschlag: Seit Mittwoch, 9. Juli, erfolgt der Verschub des Überbaus für die Strombrücke über die Saale. Dabei wird der 183 Meter lange, 31 Meter breite und rund 4.000 Tonnen schwere Stahlüberbau vom südlichen Widerlager aus um 137 Meter bis zu den Brückenpfeilern am nördlichen Flussufer verschoben.
Für die Montage des Überbaus der Strombrücke wurde in den zurückliegenden Monaten die Baugrube des zukünftigen Lärmschutztunnels südlich der Saale genutzt. Der Verschub erfolgt mittels einer hydraulischen Litzenheberanlage mit einer Geschwindigkeit von maximal zehn Metern pro Stunde.
An die Strombrücke schließt südlich der 210 Meter lange Lärmschutztunnel Salzmünde an, mit dessen Bau nach dem Verschub begonnen wird. Nördlich geht die Strombrücke in die Vorlandbrücke über, die derzeit ebenfalls hergestellt wird. Die Saalebrücke ist insgesamt 968 Meter lang.
Andreas Irngartinger, Technischer Geschäftsführer der DEGES: „Mit dem Verschub des Stahlüberbaus über die Saale schaffen wir die Voraussetzungen, die Saalequerung wie geplant im Jahr 2027 fertigzustellen. Parallel richten wir unser Augenmerk darauf, auch die Arbeiten an der restlichen Strecke weiter voranzutreiben. Insbesondere die laufende Altbergbausanierung südlich der Saale ist anspruchsvoll. Wenn diese abgeschlossen ist, kann ein Termin für die Verkehrsfreigabe der A 143 benannt werden.“
Die Firmengruppe Max Bögl hat den Verschub in einem Zeitraffervideo dokumentiert:
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Weiterführende Informationen
Weitere Informationen finden Sie im Projekt:


