Nach 16 Jahren juristischem Tauziehen um den Weiterbau der A 20 rund um Bad Segeberg ist die letzte Hürde genommen: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wird seine im Mai beim Bundesverwaltungsgericht eingereichte Klage gegen die Baugenehmigung für den Abschnitt 3 zwischen Weede und Wittenborn zurückziehen. Im Gegenzug verpflichtet sich das Land zur Errichtung einer Stiftung Fledermausschutz Schleswig-Holstein mit einem Stiftungskapital von 14 Millionen Euro. Das ist – neben weiteren Naturschutzmaßnahmen im Segeberger Travetal – Kern einer außergerichtlichen Einigung, die Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen in mehrmonatigen Gesprächen mit BUND und NABU sowie der Autobahn GmbH des Bundes und der DEGES getroffen hat.

Bei der DEGES ist man erfreut über die Einigung. Bereichsleiterin Steffi Wulke-Eichenberg zeigte sich erleichtert darüber, dass mit der Einigung das vom Bund zu finanzierende Autobahn-Teilstück rechtzeitig zu den Haushaltsberatungen des Bundestags über die Ziellinie komme: „Ich freue mich, dass es nun eine Einigung mit dem BUND gibt und wir nicht den Klageweg beschreiten. Es ist immer besser, wenn man sich im Dialog verständigen kann. Die DEGES steht bereit, um mit dem Weiterbau der A 20 zu beginnen, sobald die Baufreigabe vorliegt.“

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie im Projekt:

A 20: Abschnitt 3 (B 206 westlich Wittenborn bis B 206 westlich Weede)

A 20: Neubau in Schleswig-Holstein