Große Freude im hohen Norden: Mathias Stahl, Leiter des Amts für Planfeststellung Verkehr, und der schleswig-holsteinische Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen überreichten DEGES-Bereichsleiterin Steffi Wulke-Eichenberg und Projektleiter Dr. Benedikt Zierke am Montag, 2. Februar 2026, den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt 7 der A 20.

Für Wulke-Eichenberg handelt es sich bei dem Marsch-Abschnitt zwischen Glückstadt und der A 23 um einen der wichtigsten Abschnitte der kommenden Küstenautobahn A 20:

„Er erfüllt über die Fernwirkung hinaus zusätzlich eine wichtige verkehrliche Funktion im regionalen Raum Westküste. Das Team um Projektleiter Benedikt Zierke hat großartige Arbeit geleistet und nach sieben Planänderungen im Laufe des Verfahrens Unterlagen vorgelegt, die bei der zuständigen Planfeststellungsbehörde alle Kriterien für einen sofort vollziehbaren Beschluss erfüllt haben. Wir sind uns sicher, dass diese wichtige Ost-West-Magistrale mit dem heutigen Tag einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung ihrer Umsetzung vorangekommen ist“, so Wulke-Eichenberg.

Der Abschnitt erhielt auch deshalb einen Sofortvollzug, weil er eine eigene verkehrliche Wirkung hat und im Gegensatz etwa zum nachfolgenden Elbtunnelabschnitt 8 keine Verklammerung mit anderen Abschnitten besteht. Die DEGES, die die A 20 auf schleswig-holsteinischem Gebiet im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes plant und nunmehr auch realisieren soll, wird zunächst die bevorstehende Auslegung der Unterlagen abwarten. Die ist nach den Worten von Mathias Stahl in den betroffenen Gemeinden für Anfang März angesetzt. Im Internet sind die Unterlagen dann auch auf dem Online-Portal der Planfeststellungsverfahren in Schleswig-Holstein einsehbar.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie im Projekt:

A 20: Abschnitt 7 (B 431 bis A 23)

A 20: Neubau in Schleswig-Holstein