A 44, Sechsstreifige Erweiterung bei Kassel: Abschluss des Anhörungsverfahrens
Das Planfeststellungsverfahren für den Autobahnausbau samt neuer Fuldaquerung tritt in die nächste Phase ein.

Mitte August hat das Regierungspräsidium Kassel die Anhörungsphase im Planfeststellungsverfahren für die sechsstreifige Erweiterung der A 44 vom Autobahnkreuz Kassel-West bis zum Autobahndreieck Kassel-Süd samt neuer Fuldaquerung abgeschlossen. Im nächsten Schritt prüft die Planfeststellungsbehörde im Hessischen Wirtschaftsministerium den Antrag der DEGES auf Planfeststellung mitsamt der umfangreichen Verfahrensunterlagen.
Die DEGES hatte im Oktober 2023 den Antrag auf Planfeststellung gestellt. Seither hat eine umfassende Öffentlichkeitsbeteiligung stattgefunden. Darin hatte die DEGES Erwiderungen auf 650 Einwendungen von Privatpersonen und 50 Einwendungen von Behörden, Kommunen, Verbänden und weiterer Träger öffentlicher Belange erarbeitet. Im Mai und Juni dieses Jahres fanden Erörterungstermine statt.
Bis Jahresende wird die DEGES die eingereichten Unterlagen auf Grundlage neuer Erkenntnisse aktualisieren und die Ergebnisse des Anhörungsverfahrens in die weitere Planung einbeziehen. Vorgesehen sind insbesondere eine Aktualisierung der Verkehrsprognose auf den Prognosehorizont 2040 und eine darauf aufbauende Überprüfung der Lärmberechnungen.
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