Ein Jahr nach der Errichtung des ersten Überbaus der Talbrücke über den Angerbach ist die gesamte Brücke fertiggestellt worden. Damit ist der nächste Schritt in Richtung Lückenschluss getan. Für einen Start beim Streckenbau zwischen Hofermühle und Ratingen Ost fehlt jedoch noch das Baurecht. Bei einem Ortstermin auf der Angerbachtalbrücke haben Velberts Bürgermeister Dirk Lukrafka, Gregor Berghausen von der IHK Düsseldorf, Olaf Tünkers vom Unternehmensverband Ratingen e. V., Ratingens Bürgermeister Klaus Pesch, der Erste Beigeordnete von Heiligenhaus Björn Kerkmann sowie Ulrich Hülsbeck von der Schlüsselregion e. V. eine Heiligenhauser Erklärung unterzeichnet. Darin wird gefordert, diese wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Region zu beschleunigen.

Aktuell verzögert sich das Planfeststellungsverfahren. Mehrere Deckblattverfahren, u. a. das Deckblattverfahren für das Regenrückhaltebecken an der Brachter Straße sowie die Verfahren für die Zuwegungen zu den Baustellen, sind noch nicht abgeschlossen und verhindern den zügigen Beginn des Streckenausbaus. Sobald der Planfeststellungsbeschluss für das Regenrückhaltebecken rechtskräftig ist, besteht vollziehbares Baurecht und die Bauleistungen können ausgeschrieben werden.

Durch den Lückenschluss Ratingen – Velbert wird der Großraum Essen mit der Rheinschiene verbunden und die Mobilität im Kreis Mettmann wird nachhaltig verbessert. Nachdem der Ostabschnitt des Lückenschlusses bereits 2018 für den Verkehr freigegeben wurde, plant und realisiert die DEGES nun den 4,4 Kilometer langen Bau des Westabschnitts. Sobald Baurecht besteht kann mit einer Bauzeit von vier bis fünf Jahren je nach Witterungsbedingungen gerechnet werden.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen finden Sie im Projekt:

A 44: Neubau Lückenschluss Ratingen – Velbert