B 1: Faunistische Kartierungen im Umfeld der Josef-Kardinal-Frings-Brücke startet
Im Zuge der Planungen für den Ersatzneubau der Rheinbrücke finden seit Januar 2026 faunistische Kartierungen statt.

Die Kartierung dient der Erfassung potenziell vorkommender, planungsrelevanter Tierartengruppen wie Fledermäuse, Brutvögel, Rastvögel, Reptilien, Amphibien, Libellen und Schmetterlinge. Sie erfolgt in der Regel mittels Sichtbeobachtungen und gelegentlich durch den Einsatz künstlicher Verstecke, Horchboxen oder Reusen.
Der Untersuchungsraum umfasst die Josef-Kardinal-Frings-Brücke sowie angrenzende Bauwerke, Straßen, Wege, Gräben, Bäume und Gewässer im direkten Umfeld des Bauwerks. Es werden auch Bereiche erfasst, die nicht unmittelbar von der späteren Baumaßnahme betroffen sind. Dieser erweiterte Untersuchungsraum ist notwendig, um bereits in der frühen Planungsphase sämtliche umweltfachlichen Aspekte zu berücksichtigen.
Die gewonnenen Daten bilden eine wichtige Grundlage für die weiteren Planungsabläufe. Die Kartierung wird voraussichtlich im 4. Quartal 2026 abgeschlossen sein.
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