Feierlicher Spatenstich für den Ersatzneubau der Westendbrücke
Neubau der Westendbrücke hat offiziell begonnen / Straffer Zeitplan für die Bauarbeiten

Der feierliche Spatenstich am 5. Dezember 2025 bildete den offiziellen Auftakt für den Neubau der Westendbrücke. Der Ersatzneubau erfolgt parallel zum Neubau der Ringbahnbrücke. Bis Sommer 2027 sollen beide Bauwerke wieder für den Verkehr zur Verfügung stehen.
„Der Bund zeigt mit der A-100-Stadtautobahn im Westen Berlins, wie es gehen kann: nämlich Schlag auf Schlag“, sagte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder anlässlich des Baubeginns. Der Bund stellt rund 50 Millionen Euro bereit, um die Befahrbarkeit der A 100 wiederherzustellen. Das hohe Tempo bei Abbruch, Ausschreibung und Baubeginn soll auch in der Bauphase durch die fortgesetzte gute Zusammenarbeit und das pragmatische Miteinander beibehalten werden, betonten Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, und Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt des Landes Berlin.
Andreas Irngartinger, Technischer Geschäftsführer der DEGES, bestätigte, dass die DEGES alles daransetzt, die Arbeiten zügig voranzutreiben und zusätzliche Belastungen so weit wie möglich zu minimieren.
Die neue Westendbrücke wird in gleicher Lage wie das aus dem Jahr 1963 stammende Vorgängerbauwerk errichtet. Der Ersatzneubau berücksichtigt den heutigen Stand der Technik und die künftigen verkehrlichen Anforderungen. Darüber hinaus wird auf Grundlage der freiwilligen Lärmsanierung des Bundes erstmals ein lärmmindernder Asphalt auf dieser Brücke eingebaut. Dieser vermindert Rollgeräusche und reduziert die Lärmbelastung für die Anwohner deutlich. Zusätzlich sind sogenannte passive Lärmschutzmaßnahmen an Wohngebäuden vorgesehen.
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