Wie und wann kamen Sie als Mitarbeiterin zur DEGES?

Zur DEGES kam ich 2014. Meine vorherigen Stationen als Organisatorin waren in einer Bank, bei einem Börsenmakler und zuletzt im Headquarter eines Altenheimbetreibers.

Gab es ein Schlüsselerlebnis für Ihre Entscheidung für die DEGES?

Meine ganz eigene DEGES-Geschichte – sie spannt den Bogen von der Wende bis heute. 1990 schrieb ich meine BWL-Diplomarbeit über die Währungsunion. Alles war im Umbruch. Ich betrachtete die Umgebung hier im Osten Deutschlands und dachte: Hier sollen blühende Landschaften entstehen? Wie denn, wenn nicht einmal ein Lkw über eine Brücke brettern kann? Dann hörte ich von der Gründung der DEGES, einer Gesellschaft also zur Schaffung genau dieser Infrastruktur! Ich hatte gerade meine Bankenkarriere begonnen und hätte mich gern umgehend da beworben. Besser nicht, riet mein Mann. Wer weiß, wie diese Planungen weitergehen. Über 20 Jahre später sah ich aus den Augenwinkeln auf einem Bauschild den Namen DEGES. Das saß. Ich sah das als Wink, doch noch eine Bewerbung zu schicken. Mit Erfolg. Durch die Erfahrungen im Börsenjob und in der Verwaltung des Altenheims als Zwischenerfahrung konnte ich die DEGES noch höher schätzen. Inzwischen weiß ich: Dieses Unternehmen bleibt nicht stehen. Und ich bin noch reingekommen!

Welche Kernaufgaben haben Sie im Detail? Ihr Verantwortungsbereich? An welchen Großprojekten haben Sie mitgearbeitet?

Als Organisatorin analysiere ich interne Prozesse und Workflows, setze neue Projekte wie die Einführung des Intranets auf und um und sorge so dafür, dass wir als Organisation mit der Zeit gehen. Dazu arbeite ich eigenständig. Möchte ich eine bestimmte Idee umsetzen, kommuniziere ich das und suche mir im Unternehmen die Mitarbeiter bzw. Teams, die ich dazu brauche.

Bitte nennen Sie kurz 1-2 prägende Projekte oder Erlebnisse aus Ihrer bisherigen Zeit bei der DEGES!

Wegweisende Projekte aus meiner Hand waren die Einführung des Intranet. Mein allererstes Projekt war der Schlüssel dazu. Es war ein ordentlicher Sprung ins kalte Wasser. Einen Monat nach meinem Start im Unternehmen sollte ich einen neuen Prozess per Videobotschaft an alle kommunizieren. Ein bisschen so wie bei einer Wettervorhersage sollten die Mitarbeiter durch mich über einen evaluierten Nachtragsprozess von Bauleistungen informiert werden. Von so was hatte ich zu diesem Zeitpunkt keine Ahnung. Dass etwas Neues einfach mal ausprobiert werden sollte, fand ich großartig. In kürzester Zeit eignete ich mir ein ungefähres Achtelwissen zum Thema an und stürzte mich in die Arbeit. Das Ergebnis war ein Viereinhalb-Minuten-Spot, den ich in einem heißen Sommer Mitte August vor der Kamera vortrug. Er wurde an alle Mitarbeiter ausgestrahlt. Plötzlich kannte jeder mein Gesicht. Ich wurde vielfach angesprochen. Eine tolle Erfahrung, diese Mentalität im Unternehmen. Aus dem Spot wurde DEGES TV. Die Grundidee ist wichtig: Sehenswerte Projekte in unserem Unternehmen für alle Mitarbeiter sichtbar werden zu lassen. Zusammen mit unserer Kommunikationsabteilung erarbeitete ich ein Konzept und ging in die Umsetzung.

Ein Intranet bei der DEGES einzuführen, war ebenfalls toll. Von meiner ersten Idee bis zur Freischaltung verging in etwa ein Jahr. Ein sehr engagierter neuer Auszubildender unterstützte mich, das war für ihn sicher eine prägende Erfahrung.

Welche Ihrer Stärken können Sie gut in Ihre Arbeit einbringen?

Auf jeden Fall, Leute mitreißen und begeistern zu können. Oft bringe ich für meine Vorhaben langjährige und jüngere Mitarbeiter zusammen. Das ist spannend und herausfordernd und liegt mir. Zudem: Neugierde und Offenheit. Für meine Projekte ist schon mal Mut nötig. Ich stelle bisweilen alteingesessene Sicht- und Vorgehensweisen in Frage. Außerdem habe ich Geduld. Ich bin eine Langläuferin.

Welche Voraussetzung sollte eine Fachkraft/ein Spezialist für ihre/seine Arbeit bei der DEGES mitbringen?

Vorkenntnisse und Ahnung von der öffentlichen Verwaltung. Die Gesellschafter der DEGES sind Bundesländer und der Bund, daher braucht man oft einen längeren Atem.

Wenn Sie die DEGES in einem Satz beschreiben müssten, welcher wäre das?

Die DEGES ist ein tolles innovatives Unternehmen, dem die Mitarbeiter wichtig sind, das Neueinsteigern ein gutes Umfeld bietet und das mit modernen Arbeitsplätzen ausgestattet ist.

Wie hat sich die DEGES seit Ihrem Eintritt ins Unternehmen verändert?

Das Unternehmen entwickelt sich ständig weiter und ist neugierig. Es geht sehr demokratisch zu. Gemessen an den Auftraggebern und am Produkt der DEGES, dem Bau von Verkehrswegen, ist hier kein Raum für Experimente. Und trotzdem entwickelt die DEGES sich weiter. Wir werden digitaler und jünger. Der Altersdurchschnitt sinkt kontinuierlich.

Welche Leistungen der DEGES für Mitarbeiter schätzen Sie (Bsp. Weiterbildung, Work-Life-Balance, interne Fachrunden, Festivitäten/Events, betriebliche Altersvorsorge o.a.)?

Eine gute Wissensvermittlung bieten die interne Schulungen, darunter Fachvorträge aus dem Juristenbereich, die offen sind für alle. Wer mag, kann sich diese anhören. Die Work-Life-Balance stimmt.

Sehr nett ist das im Sommer stattfindende Hoffest der DEGES. Es findet in unserem Innenhof in Mitte statt. Dort stehen Biertische und Bänke und ein Buffet mit Köstlichkeiten. Die Livemusik machen DEGES-Kollegen, die in einer Band spielen. Es ist jedes Mal ein reizendes und sehr unkompliziertes Get-together.

Warum würden Sie einer exzellenten Fachkraft die Arbeit bei der DEGES empfehlen?

Sie treffen hier auf Kollegen mit einer sehr hohen Fachkompetenz. Querdenken und Mitdenken wird gefördert, fruchtbare Diskussionen inklusive. Nur Kritik anzubringen, geht nicht, es sollte auch Gegenvorschläge geben. Nur so kommt das Unternehmen weiter.

Auf welche zukünftigen Projekte/Aufgaben freuen Sie sich bereits?

Ich freue mich auf die Digitalisierung, ein höchst spannender Prozess. Es ist eine Mega-Herausforderung, die Menschen im Unternehmen mitzunehmen und neue Technologien gut zu implementieren. In Planung und Konzeption muss sich jede Fachabteilung wiederfinden. Die eigentliche Umsetzung geht dann recht schnell. Bei der DEGES gibt es das nötige Denken, dieses ‚Wir machen mal’, ähnlich wie bei einem Start-up. Neues anzustoßen, liegt mir. Im Projektmanagement gibt es gerade ein 5D-Projekt mit einer VR-Projektgruppe, das gut angelaufen ist. Außerdem hebe ich DEGES TV auf die nächste Ebene, entwickle es weiter. Die Dynamik in diesen Prozessen ist toll.

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