Wie und wann kamen Sie als Mitarbeiter zur DEGES?

Seit dem 1. Mai 2016 arbeite ich für die DEGES. Ich habe Bauingenieurwesen mit Vertiefung konstruktiver Ingenieurbau und Schwerpunkt Hochbau studiert, war anschließend im Spezialtiefbau tätig und verantworte jetzt bei der DEGES den Neubau von Brücken.
Die sieben Jahre bei der Züblin AG im technischen Büro Tiefbau, zuletzt als Projektleiter, waren bereits spannend. Mir gefiel die Stelle. Als mich ein Personalberater auf eine Position bei der DEGES ansprach, war ich trotzdem neugierig. Ich kannte das Unternehmen nicht, und was genau auf mich zukommen würde, war mir bis zur Vertragsunterzeichnung relativ unklar. Ich dachte nur: Mal sehen, es klingt interessant. Und das ist es!

Gab es ein Schlüsselerlebnis für Ihre Entscheidung für die DEGES?

Nein. Ich mochte aber die Vorstellung, mein Aufgabengebiet und mein Tätigkeitsspektrum durch diese Stelle auszuweiten.
Da gab es diese neue Aussicht auf große Projekte, die man von A bis Z begleiten kann. Die DEGES stellte sich außerdem als Arbeitgeber mit familienfreundlichen Arbeitszeiten vor – auch das war ein wichtiger Aspekt für mich.

Welche Kernaufgaben haben Sie im Detail? Ihr Verantwortungsbereich? An welchen Großprojekten haben Sie mitgearbeitet?

Ich arbeite an drei Projekten in Mecklenburg-Vorpommern: der Bundesstraße B96n Stralsund-Rügen (Abschnitt Samtens Ost – Bergen), der Ortsumfahrung Neubrandenburg und der Ortsumfahrung Wolgast mit der Peenestrombrücke. Die Projekte begleite ich von der Vorplanung bis zur Ausführung.

Bei der B96n sind wir in der Bauphase. Die Entwürfe wurden zusammen mit externen Planungsbüros fertig gestellt. Zurzeit prüfe ich, ob die Baufirmen so planen, wie die Ausschreibung es vorsieht. Bei der Ortsumgehung Neubrandenburg sind wir in der Ausführungsplanung und im Bau. Beim Projekt Ortsumfahrung Wollgast klären wir die Randbedingungen: Wie soll die Strecke künftig verlaufen? Wie sollen die Brückenbauwerke aussehen? Welche Umweltbelange werden beeinträchtigt? In dieser Phase erstellen wir die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren, die an die Behörde gehen und veröffentlicht werden. Betroffene Bürger können Einsicht in die Unterlagen nehmen und Einwände formulieren – wenn eine Baumaßnahme zum Beispiel das eigene Grundstück blockiert oder behindert.

Bitte nennen Sie kurz 1-2 prägende Projekte oder Erlebnisse aus Ihrer bisherigen Zeit bei der DEGES!

Mich prägt, dass praktisch jedes Projekt und Erlebnis hier neu und spannend ist. Ich lerne täglich dazu, bin umgeben von Experten, die sich weiterentwickeln wollen, Probleme analysieren können und entscheidungsfähig sind. Früher arbeitete ich auf Auftragnehmerseite, heute bin ich auf der des Auftraggebers. Daher verstehe ich die Probleme der Planer. Die Bedeutung einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit ist enorm hoch. Es gilt bei Bauprojekten immer die goldene Mitte zu finden – für beide Seiten. Das erlebe ich so bewusst und ausgiebig erstmals überhaupt.
Zum ersten Mal in meinem Berufsleben bin ich zudem an einem Projekt von Anfang bis Ende beteiligt. Hier sehe ich, wie ein Bauvorhaben sich über viele Jahre praktisch vom Säugling zum erwachsenen Menschen entwickelt. Das erlebt man woanders nicht.

An mir sieht man übrigens gut, dass die DEGES auch junge Leute einstellt, in denen sie Potenzial sieht. Technische Einsteiger müssen keine jahrzehntelange Erfahrung haben – ich kam nicht aus dem Brückenbau, hatte aber ein verwandtes Feld tief bearbeitet. Hier erhielt ich die Chance, mich in ein anderes Ingenieurbaugebiet einzuarbeiten. Das motiviert.

Welche Ihrer Stärken können Sie gut in Ihre Arbeit einbringen?

Fachlich bin ich stark in der Ausführungsplanung. Da, wo Pläne in Bauwerke umgewandelt werden, liegt meine größte Stärke. Dazu Selbstvertrauen, Entscheidungsstärke, eigenverantwortliches Arbeiten und die Fähigkeit, mich selbst organisieren zu können. Wir müssen täglich zügig Dinge entscheiden. Das setzt voraus, nach vorn zu schauen und sich zu fragen: Welche Konsequenzen hat eine Entscheidung? Die gilt es dann zu tragen.

Welche Voraussetzung sollte eine Fachkraft/ein Spezialist für ihre/seine Arbeit bei der DEGES mitbringen?

Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit. Wir lesen viel, schreiben viel, kommunizieren viel. Lernbereitschaft, das kann ich als gebürtiger Pole besonders gut bestätigen – das gilt natürlich bei mir auch sprachlich. Fachkräfte benötigen außerdem die Gabe, sich durchsetzen zu können. Was bringen dir gute Ideen, wenn du sie nicht umsetzen kannst? Darüber hinaus wichtig: Die Fähigkeit, zuhören zu können. Jeder hier braucht offene Ohren, um etwa in Sitzungen herauszufiltern, was für ihn und das eigene Sachgebiet wichtig ist.

Wenn Sie die DEGES in einem Satz beschreiben müssten, welcher wäre das?

Da habe ich zwei:

1. Zusammen schaffen wir es. Den Fernstraßenbau meistern Menschen, die sehr stark in ihren Fachgebieten sind und zugleich kooperativ auf das gemeinsame Ziel hinarbeiten – Brückenbauer, Streckenbauer, Umweltfachleute, Juristen.

2. Viele wichtige, unterschiedliche Zahnräder bilden gemeinsam eine funktionierende Maschine und führen zum Erfolg. So arbeiten wir hier.

Wie hat sich die DEGES seit Ihrem Eintritt ins Unternehmen verändert?

Die DEGES will sich weiterentwickeln. Das zeigt sich schon ganz praktisch in der täglichen Arbeit: Wer will, kann gelegentlich im Home Office arbeiten und sich vom heimischen Computer aus ins Firmennetzwerk einloggen. Das ist komfortabel und wird sicher in Zukunft noch wichtiger. Die Besprechungsräume sind sehr gut ausgestattet, es gibt große Bildschirme für Präsentationen. Wichtig finde ich auch die Duschen für alle hier, die mit dem Rad zur Arbeit fahren oder zwischendurch Sport treiben.

Neu ist eine Arbeitsgruppe, die sich für kontinuierliche Verbesserungen stark macht. Jeder Mitarbeiter kann Ideen einbringen, die ein Kompetenzteam dann aufnimmt und weiter verfolgt.

Welche Leistungen der DEGES für Mitarbeiter schätzen Sie?

Es gibt kein Limit dafür, wie viele Gleittage man nehmen darf. Hier werden die Stunden fair aufgeschrieben und Überstunden genau abgegolten. Für die Einteilung seiner Arbeit ist jeder weitgehend selbst verantwortlich. Freitags endet die  Kernarbeitszeit um 12.30 Uhr. Wer in der Woche um 16 Uhr nach Hause gehen möchte, kann das problemlos tun. Dazu sollte jeder hier ermessen können, was wann zu tun ist.  Wichtig ist, dass die Aufgaben gut erfüllt werden.

Warum würden Sie einer exzellenten Fachkraft die Arbeit bei der DEGES empfehlen?

Bei der DEGES werden alle Mitarbeiter wertgeschätzt und gleichberechtigt behandelt. Das ist das Zahnradprinzip: Jeder Einzelne ist wichtig. Die Führungskräfte haben Interesse an der Arbeit ihrer Mitarbeiter, wollen ihre Probleme verstehen. Von der Kompetenz der Kollegen lernt man jeden Tag.

Auf welche zukünftigen Projekte/Aufgaben freuen Sie sich bereits?

Auf den Bau der Peenestrombrücke an der Ortsumgehung Wolgast. Diese Brücke wird riesig, eine aufgehängte Konstruktion mit 1,5 Kilometern Brückenlänge und 250 Metern Einzelstützweite. Das ist für einen jungen Ingenieur im Brückenbau eine herausfordernde Aufgabe. Meine bisherigen Brücken hatten maximal 115 Meter Gesamtlänge!

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