Wie und wann kamen Sie als Mitarbeiterin zur DEGES?

Bei der DEGES bin ich seit 2001. Ich startete als Projektingenieurin Straßenentwurf für Projekte in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Zuvor hatte ich die Referendarsausbildung für den Höheren bautechnischen Verwaltungsdienst bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr absolviert und ein Jahr in einem Ingenieurbüro als Planerin gearbeitet.

Was hat Sie an der DEGES besonders gereizt?

Herausfordernde Projekte und deren Komplexität.

Welche Kernaufgaben haben Sie im Detail? Ihr Verantwortungsbereich? An welchen Großprojekten haben Sie mitgearbeitet?

Als meine Kernaufgabe sehe ich die Führung und Leitung meines Teams unter Berücksichtigung der Einhaltung von Kosten, Termin und Qualität. Mein Job ist u.a. die Organisation der Bauvorbereitung des ÖPP-Projektes A 10/A 24. Das ist der geplante Ausbau der Autobahnen von der AS Neuruppin (A24) bis zum AD Pankow (A10). Ich koordiniere alle Schritte die nötig sind, damit Baufreiheit für den zukünftigen Auftragnehmer existiert. Das bedeutet beispielsweise, dass alle Grundstücke zur Verfügung stehen und keine Leitungen mehr im Weg liegen. Auch sämtliche Planungsleistungen für das erforderliche Vergabeverfahren des ÖPP-Projektes wurden in meinem Projektteam erarbeitet.

Daneben arbeite ich derzeit an verschiedenen Verkehrsprojekten in Mecklenburg-Vorpommern. Die B 96n auf Rügen ist im Bau, ebenso wie die Ortsumgehung Neubrandenburg. Für die Ortsumgehung Wolgast bereiten wir das Baurecht vor.

Bitte nennen Sie kurz 1-2 prägende Erlebnisse aus Ihrer bisherigen Zeit bei DEGES!

Mein Alltag als Projektleiterin ist insgesamt sehr vielfältig und komplex! Für meine heutige berufliche Tätigkeit war es sehr hilfreich, zunächst mehrere Jahre bei der DEGES im Vertragsmanagement gearbeitet zu haben. Das hat mich sehr geschult.

Zunächst war ich im Vergabewesen bzw. Vertragsmanagement tätig. Im Jahr 2015 habe ich mich dann wieder mehr der Projektarbeit zugewandt und wechselte in den technischen Projektbereich. Seitdem nehme ich die Aufgaben als Projektleiterin wahr. Als erstes Projekt habe ich das ÖPP-Projekt in Brandenburg übernommen. Seit 2016 bin ich zusätzlich in Verkehrsprojekten in Mecklenburg-Vorpommern eingebunden. Da gibt es immer noch Schritte zu lernen und zu erfahren. Toll ist stets die Vielfalt der Projekte. Bei meinen Aufgaben koordiniere ich technische Sachthemen von der Entwurfsbearbeitung bis zur Umwelt- und Brückenbauplanung.

Welche Ihrer Stärken können Sie gut in Ihre Arbeit als Führungskraft einbringen?

Mein Teamgeist und meine Empathie helfen mir, mit Menschen umzugehen. Aber es ist auch wichtig, die jeweiligen Projektziele im Auge zu behalten.

Welche Voraussetzung sollte eine Führungskraft für ihre/seine Arbeit bei der DEGES mitbringen?

Neben der fachlichen Expertise zählen Flexibilität, Kommunikationsstärke und Innovationsbewusstsein, da in der Zukunft immer mehr auf das digitale Planen und Bauen gesetzt wird. Hier ist als Stichwort BIM (Building Information Modeling) zu nennen. Durch diese Methode geht unsere Straßenentwurfsplanung weg vom Reißbrett und hin zur vernetzten Zusammenarbeit.

Verständnis für Verwaltungshandeln und Lust auf Dokumentation ist für eine Führungskraft ebenfalls von Vorteil. Die Vielzahl von Aufgaben verlangt eine gewisse Leistungsstärke. Man sollte außerdem auf Unvorhergesehenes reagieren können.

Wenn Sie die DEGES in einem Satz beschreiben müssten, welcher wäre das?

Die DEGES ist eine Gesellschaft für die Umsetzung von anspruchsvollen Infrastrukturprojekten.

Welche Fachkräfte/Spezialisten sind in Ihrem Bereich besonders gefragt? Wie hat sich das ggf. im Vergleich zu früheren Zeiten gewandelt?

Alle die sind gefragt, die in der Lage sind, nicht nur fachlich zu agieren, sondern die auch nah am Bürger sein wollen. Eine Sprache sprechen, die auch die Menschen außerhalb des Unternehmens verstehen. Wir beantworten Fragen wie: „Eine neue Autobahn kommt, was bedeutet das für mich praktisch?“. Visuell denken und das dann auf die Sprache herunterbrechen zu können, ist für Experten in unserem Unternehmen wichtig und hilfreich im Umgang mit der Öffentlichkeit, der zunehmend bedeutender wird.

Ein weiterer Aspekt ist das digitale Bauen. Dadurch wandeln sich die Branche, die DEGES und unsere Arbeit. Mitarbeiter sollten offen für neue Systeme und ein Freund von Digitalisierung sein.

Inwiefern haben sich ggf. die Anforderungen an Nachwuchskräfte gewandelt? Was beobachten Sie als Führungskraft diesbezüglich?

Nachwuchskräfte brauchen eine gewisse Wendigkeit und Belastbarkeit, wenn es um neue Arbeitsmethoden geht. Die bringen die meisten aber auch mit. Was wir vielmehr beobachten, ist der kleiner werdende Pool an Fachkräften. Für uns als DEGES ist es immer schwieriger, gute Fachkräfte zu finden. Vielleicht nehmen sie uns nur weniger in den Blick, weil die guten Möglichkeiten bei der DEGES nach außen kaum sichtbar sind.

Ich bin bei Berufseinsteigern und Absolventen daher für große Offenheit beim Weg in den Beruf. Man sollte nicht nur das tun oder in den Blick nehmen, was man wirklich kann, sondern stets über den Tellerrand schauen. Wer weiß, was kommt.

Was motiviert Sie als Führungskraft besonders, wenn Sie an Ihren täglichen Einsatz denken?

Die gute Stimmung, der Zusammenhalt im Team und die Vielfalt der Aufgaben motivieren mich täglich.

Auf welche Leistungen sind Sie stolz?

Insgesamt auf meinen Weg bei der DEGES. Das hat mir hier ein tolles Rundumwissen ermöglicht. Entwurf, Vergabe, Leitung der Projektabteilung: Meine Stufen der Weiterentwicklung brachten wertvolle Erfahrungen und Chancen mit sich. Zusammen mit Kollegen konnte ich eine zentrale Vergabeabteilung aufbauen. Gerade betreibe ich viel Teambuilding: Ich habe ein Team eines Kollegen, der kürzlich in den Ruhestand gegangen ist, übernommen. Meine Aufgaben fordern mich – und die gute Resonanz macht mich stolz.

Auf welche zukünftigen Projekte/Aufgaben freuen Sie sich bereits?

Ich freue mich auf die täglichen Herausforderungen und auf Verkehrsfreigaben im geplanten Zeitrahmen.

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