Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL der DEGES in NRW – Dezember 2025
Ausgabe 23 des Informationsdienstes zu den Projekten der DEGES in Nordrhein-Westfalen.
Weihnachtsgruß der DEGES
Liebe Leserinnen und Leser,
ein weiteres herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. 2025 war geprägt von wichtigen Weichenstellungen, sichtbaren Fortschritten auf unseren Baustellen, aber auch einem starken gemeinsamen Engagement für die Verkehrsinfrastruktur in Nordrhein-Westfalen. Viele Projekte konnten wir durch konstruktive Zusammenarbeit mit Politik, Verwaltung, Planungspartnern und der Bauwirtschaft spürbar voranbringen.
Unser Dank gilt ebenso den Anwohnenden und Verkehrsteilnehmenden, die uns mit ihrem Verständnis durch ein Jahr begleitet haben, in dem Bauaktivitäten und Verkehrslenkung oft besondere Rücksicht erforderten.
Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien erholsame Festtage, ruhige Momente zwischen den Jahren und einen erfolgreichen Start in ein gesundes neues Jahr.
Ihre DEGES in NRW
Verkehrsprojekte
Hier erhalten Sie einen Überblick über den Fortschritt der DEGES-Projekte in Nordrhein-Westfalen.
A 40: Sechsstreifige Verkehrsführung vollständig hergestellt und Anschlussstelle Homberg geöffnet
Zwei wichtige Meilensteine sind erreicht: Zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen stehen nun in beiden Richtungen drei Fahrstreifen zur Verfügung. Zudem ist die Anschlussstelle Duisburg-Homberg wieder vollständig für den Verkehr geöffnet.

Seit dem 14. Dezember gegen 15 Uhr fließt der Verkehr zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen in beiden Richtungen jeweils über drei Fahrstreifen. Bereits seit dem 9. November war die dreistreifige Verkehrsführung in Fahrtrichtung Essen verfügbar. Mit der Freigabe der dritten Spur in Fahrtrichtung Venlo ist der Ausbau der Richtungsfahrbahn Dortmund abgeschlossen.
Parallel wurde planmäßig der südliche Teil der Anschlussstelle Duisburg-Homberg wieder geöffnet. Die Maßnahme markiert einen weiteren erfolgreichen Schritt im Rahmen des umfassenden Ausbaus der A 40 zwischen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen, der auf eine deutlich bessere Leistungsfähigkeit und mehr Verkehrssicherheit abzielt.
Die sechsstreifige Verkehrsführung plus Wiederinbetriebnahme der Anschlussstelle verbessert bereits jetzt den Verkehrsfluss spürbar und reduziert Staus sowie Belastungen für angrenzende Stadtteile, insbesondere zu Stoßzeiten.
Der achtstreifige Ausbau und der Neubau der Rheinbrücke Neuenkamp sind zentrale Bestandteile dieses Großprojekts der DEGES. Nach Fertigstellung werden der Abschnitt und die Brücke mit vier Fahrstreifen pro Richtung den Verkehr deutlich besser bewältigen können.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
A 40: Kurzfilm zu Fundamentarbeiten am zweiten Teilbauwerk der neuen Rheinbrücke Neuenkamp
Die Betonage der Fundamentplatte des rechtsrheinischen Pylonen ist ein wesentlicher Schritt bei der Fertigstellung des zweiten Teilbauwerks.

Die Arbeiten am zweiten Brückenteilbauwerk der Rheinbrücke Neuenkamp gehen sichtbar voran. Der Film gibt Einblicke in die Gründungsarbeiten am rechtsrheinischen Pylonen. Nach dem Einbau der Bewehrung mit 290 Tonnen Stahl erfolgte die Fundamentbetonage mit 2.000 Kubikmetern Beton. Dafür waren in 18 Stunden 55 Beschäftigte im Einsatz.
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Die Autobahn A 40 verbindet das Ruhrgebiet mit dem Niederrhein und den Niederlanden und ist damit sowohl für die Bewohnerinnen und Bewohner der Region als auch für die ansässige Wirtschaft von großer Bedeutung. Mit dem Ausbau auf vier Fahrstreifen pro Fahrtrichtung inklusive dem Ersatzneubau der neuen Rheinbrücke Neuenkamp wird ein zentraler Beitrag zur Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit der A 40 geleistet.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
A 3/A 4/A 59: Arbeiten am Überflieger deutlich vorangeschritten
Im Zuge des Umbaus des Autobahndreiecks Heumar schreiten die Arbeiten an den Brücken- und Rampenbauwerken weiter planmäßig voran. Ein Schwerpunkt liegt aktuell auf dem Ersatzneubau mehrerer Bauwerke im Bereich der Anschlussstellen sowie über der Trasse der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB).

Arbeiten am neuen Überflieger
Der Neubau der Überfliegerverbindung von der A 4 in Fahrtrichtung Aachen zur A 3 hat im Jahresverlauf spürbare Fortschritte gemacht. Nach dem Abschluss der Stahlbauarbeiten konnten bereits wichtige Verschubetappen realisiert werden: In der letzten Oktoberwoche fand der dritte Verschub statt und am 5. Dezember 2025 wurde der letzte Verschub für das Jahr 2025 auf Achse 50 realisiert. Ende Januar folgt dann der 5. Verschub und der finale Verschub auf Achse 80 ist für März 2026 geplant.
Parallel dazu laufen die Vorbereitungen für die Herstellung des Überbaus. Die eigentliche Überbaumontage startet voraussichtlich im 2. Quartal 2026. Die neue Konstruktion ersetzt das bestehende Bauwerk, dessen Nutzungsdauer überschritten ist, und wird künftig eine leistungsfähige Verbindung innerhalb des Dreiecks sicherstellen.
Bauwerke über der KVB-Trasse
Auch bei den Bauwerken, die die Stadtbahnstrecke der KVB queren, sind die Arbeiten deutlich vorangeschritten. Aufgrund der engen räumlichen Verzahnung mit dem laufenden Stadtbahnbetrieb werden die Maßnahmen abschnittsweise und in enger Abstimmung mit den beteiligten Partnern umgesetzt. In den geplanten Bahnsperrzeiten wurden zunächst die Traggerüste aufgebaut, bevor über eingelegte Fertigplatten die neuen Bauwerksteile betoniert werden konnten.
Teilweise bleiben bestehende Altbauwerke weiterhin in Betrieb. Um die sichere Nutzung zu gewährleisten, mussten diese für die Dauer der Arbeiten unter anderem durch zusätzliche Anker stabilisiert werden, insbesondere dort, wo der Verkehr während der Bauphase weiter über die Bauwerke geführt wird. Zum Einsatz kamen zudem spezielle Schienenbaufahrzeuge, die sich flexibel im Baustellenbereich der Stadtbahn bewegen können.

Weiterer Projektfortschritt
Parallel zu den Arbeiten am Überflieger laufen die Vorbereitungen für den Ersatz weiterer Brückenbauwerke im Dreieck. Der Umbau des AD Heumar sieht den vollständigen Ersatz aller Brücken sowie eine Neuordnung der Verkehrsbeziehungen vor, um den Knoten langfristig leistungsfähig zu halten. Während der erste Bauabschnitt bereits umgesetzt wird, folgen in den kommenden Jahren weitere Arbeitsschritte an A 4, A 3 und A 59.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
A 40: Abbrucharbeiten erfolgreich beendet
Die Abbrucharbeiten an den Bauwerken im ersten Bauabschnitt des Ausbaus der B 1 zur Autobahn A 40 wurden im Oktober erfolgreich abgeschlossen.

Für den sechsstreifigen Ausbau der Bundesstraße B 1 zur Autobahn A 40 werden entlang des Streckenverlaufs mehrere Brücken und Unterführungen zurückgebaut und durch Neubauten ersetzt.
Im ersten Bauabschnitt zwischen der Marsbruchstraße und westlich der Überführung „Kurze Straße“ sind die vorbereitenden Rückbauarbeiten erfolgreich abgeschlossen, sodass ein wesentlicher Meilenstein im Projektverlauf erreicht wurde. Bereits im vergangenen Jahr wurden die nördlichen Teilbauwerke an der Leni-Rommel-Straße, der Aplerbecker Straße, der Emschertalstraße und der Nordstraße sowie die Brücke Wirtschaftsweg abgebrochen. Im Oktober 2025 folgte der Rückbau der verbleibenden südlichen Teilbauwerke. Anwohnerinnen und Anwohnern, die während der nächtlichen Abbrucharbeiten von erhöhten Lärmbelastungen betroffen waren, wurde die Möglichkeit einer Hotelunterbringung angeboten. Parallel dazu wurde im September und Oktober 2025 die alte Lärmschutzwand im Bereich des Vahlewegs zurückgebaut und die Gründung für die neue Wand vorbereitet.
Mit dem gelungenen Abschluss dieser Maßnahmen geht das Projekt planmäßig in die nächste Bauphase über, in der sowohl die südlichen Teilbauwerke als auch die neue Lärmschutzwand errichtet werden. Die Gesamtfertigstellung des ersten Bauabschnitts ist für das Jahr 2026 vorgesehen.
Die DEGES dankt insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie allen Verkehrsteilnehmenden für ihr Verständnis und ihre Unterstützung während der Bauphase.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
A 1: Rückbau von zwei Brückenbauwerken im Zuge des Ausbaus der A 1 abgeschlossen
Am Wochenende vom 5. bis 7. Dezember 2025 wurden zwei Brückenbauwerke im Bereich zwischen Lengerich und Ladbergen planmäßig zurückgebaut, um die Voraussetzungen für den Ausbau der A 1 zu schaffen. Die Neubauten sollen Mitte 2026 fertiggestellt sein.

Die DEGES plant und realisiert im Auftrag des Bundes den sechsstreifigen Ausbau der A 1, der in insgesamt vier Planfeststellungsabschnitte gegliedert ist und in mehrere Bauabschnitte unterteilt wird. Mit der Erweiterung von derzeit vier auf künftig sechs Fahrstreifen wird das bestehende Nadelöhr auf diesem Abschnitt beseitigt, sodass der Verkehr auch bei steigendem Verkehrsaufkommen und zunehmendem Lkw-Anteil dauerhaft sicher fließen kann. Im Rahmen des Ausbaus werden insgesamt 51 Brückenbauwerke ersetzt und damit die Voraussetzungen für eine langfristig leistungsfähige A 1 geschaffen.
Seit Oktober 2025 wird im Planfeststellungsabschnitt 2 an den beiden Wirtschaftswegbrücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg gearbeitet. Für die Abbrucharbeiten wurde am ersten Dezemberwochenende der Autobahnabschnitt voll gesperrt. So konnten die eingesetzten Großgeräte die Bauwerke sicher und effizient abtragen. Bereits am Samstagmittag waren die alten Brücken weitestgehend entfernt. Nach dem Zerkleinern der Brücken wurde das Material abtransportiert und die Fahrbahn der A 1 gereinigt.
Am Sonntag, 7. Dezember 2025, konnte die A 1 bereits um 18 Uhr und damit rund elf Stunden früher als vorgesehen wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Direkt nach Abschluss der Abbrucharbeiten wird mit dem Bau der Ersatzneubauten begonnen, deren Bauzeit planmäßig rund sechs Monate beträgt. Für das Einheben der vorgefertigten Überbauträger ist eine Vollsperrung am Wochenende vom 6. bis 9. März 2026 eingeplant. Der Rückbau der Kappenschalungen im Mai 2026 erfolgt dann nachts in jeweils kurzen Vollsperrungen der A 1.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
A 30: Abbrucharbeiten zwischen Rheine-Nord und Lotte starten im Januar 2026
Im Zuge der Sanierung der A 30 beginnen im Januar die Abbrucharbeiten an mehreren Brückenbauwerken zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Lotte. Die Maßnahmen sind mit Sperrungen sowie Verkehrseinschränkungen verbunden.

Im Rahmen der laufenden Sanierungsmaßnahmen der A 30 zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Lotte starten zu Jahresbeginn 2026 die Abbrucharbeiten an mehreren Brückenbauwerken. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Münsterstraße und der Lappwaldbahn. Insgesamt vier Bauwerke werden in den kommenden Wochen und Monaten zurückgebaut und anschließend durch Neubauten ersetzt.
Der Abbruch erfolgt abschnittsweise und teilweise unter Vollsperrung. Für die Verkehrsteilnehmenden bedeutet dies vorübergehende Einschränkungen während der Arbeiten. Die Anwohnerinnen und Anwohner im Projektbereich werden zusätzlich mit einem Schreiben über die anstehenden Maßnahmen informiert.
Die geplanten Sperrzeiten im Überblick:
- Bauwerk 35 – Münsterstraße:
09.01.–12.01.2026, Fr. 20 Uhr bis Mo. 7 Uhr - Bauwerk 36 – Sandweg:
26.01.–30.01.2026, jeweils tagsüber 7–20 Uhr - Bauwerk 37 – Lengericher Straße:
voraussichtlich Februar 2026, tagsüber - Bauwerk 39 – Lappwaldbahn:
voraussichtlich Februar 2026, tagsüber
Für die Dauer der Sperrungen werden frühzeitig Umleitungen eingerichtet, um den Verkehr bestmöglich zu führen. Die genauen Termine für Bauwerk 37 und 39 werden rechtzeitig auf der Projektwebseite veröffentlicht.
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.
Dialog – Die DEGES in Nordrhein-Westfalen
Insgesamt zeichnet die DEGES für den Aus- bzw. Neubau von etwa 3.000 km Bundesfernstraßen mit einem Auftragsvolumen von rund 57,3 Mrd. € verantwortlich.
Im Auftrag des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert die DEGES in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Straßenbauprojekte. Die DEGES ist dabei auch für die Kommunikation dieser Projekte und für die Öffentlichkeitsbeteiligung zuständig.
Die Informations- und Dialogangebote der DEGES
Wir halten Sie auf dem Laufenden:
- Auf den Projektwebseiten unter deges.de/projekte können Sie sich über die Projekte der DEGES informieren. Sie finden dort Hintergrundinformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
- Zu allen Projekten der DEGES in NRW berichtet der Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL. Abonnieren Sie ihn unter www.deges.de/infodienst.
- Wir informieren die Anwohnerinnen und Anwohner anlassbezogen über aktuelle Entwicklungen in den Projekten.
Stellen Sie uns Ihre Fragen:
Sie erreichen unser Bürgertelefon montags bis sonntags zwischen 8 und 20 Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 5895 2479.
Auf Anfragen über das Kontaktformular auf der jeweiligen Unterseite zum Projekt reagieren wir in der Regel innerhalb eines Arbeitstages. Sie können uns auch gerne eine E-Mail schicken an: info@deges.de
Unterstützen Sie uns und teilen Sie uns mit, welche Themen und Fragen für Sie von besonderem Interesse sind. Ihre Rückmeldungen und Hinweise fließen in die Projektkommunikation ein.
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