Verkehrsprojekte

Hier erhalten Sie einen Überblick über den Fortschritt der DEGES-Projekte in Nordrhein-Westfalen.


A 40: Längsverschub des nördlichen Teilbauwerks erfolgreich abgeschlossen

Der Überbau des nördlichen Teilbauwerks wurde über eine Länge von 532 Metern im Taktschiebeverfahren in seine endgültige Position gebracht.

Die neuen Abschnitte des Überbaus wurden aus dem Taktkeller vorgeschoben
Die neuen Abschnitte des Überbaus wurden aus dem Taktkeller vorgeschoben | Bildnachweis: DEGES

Beim Ersatzneubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp wurde der Längsverschub des nördlichen Teilbauwerks auf beiden Rheinseiten im März 2026 erfolgreich abgeschlossen. Der Überbau wurde zuvor im Taktschiebeverfahren gefertigt. Dabei entstehen die einzelnen Abschnitte des Überbaus nicht direkt an ihrer Einbaustelle, sondern werden in einem sogenannten Taktkeller hinter dem Widerlager hergestellt und anschließend abschnittsweise nach vorn geschoben. Dieses Verfahren kommt insbesondere bei größeren Bauwerken zum Einsatz. Insgesamt wurden auf diese Weise 532 Meter Überbau gefertigt und in ihre endgültige Lage gebracht.

Die ersten Pylonsegmente wurden eingehoben
Die ersten Pylonsegmente wurden eingehoben | Bildnachweis: TAKE IT MEDIA GmbH

Mit der Montage der ersten Pylonsegmente hat nun der nächste Bauabschnitt begonnen: Die übrigen rund 270 Meter des Überbaus werden jetzt im Freivorbau ergänzt. Bei diesem Verfahren wird der Überbau von den bereits fertiggestellten Abschnitten aus Schritt für Schritt „vor Kopf“ weitergebaut, bis sich die beiden Brückenhälften in der Mitte bei der sogenannten Brückenhochzeit treffen und miteinander verbunden werden.

Nach dem Abschluss des Freivorbaus folgt als Nächstes der Aufbau der Fahrbahnkonstruktion mit Abdichtung, Asphaltlagen und Deckschicht.

Auch in den benachbarten Abschnitten des achtstreifigen Ausbaus hat sich eine Menge getan: Rechtsrheinisch wurden die nördlichen Teilbauwerke der Brücken Schlütershof und Hafenbahn bereits betoniert und es kann im Sommer mit dem Streckenbau im gesamten Abschnitt begonnen werden. Linksrheinisch wurden die nördlichen Teilbauwerke der Brücken über das Werksgleis und einen Wirtschaftsweg zurückgebaut, sodass die Neubauten im Sommer errichtet werden können.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.


A 3/A 4/A 59: Stahlüberbau der Verbindungsrampe in endgültige Position geschoben

Der Stahlüberbau der neuen Rampe A 4 Aachen – Oberhausen ist erfolgreich an seine endgültige Position verschoben worden.

Die Rampe A 4 im AD Heumar kurz vor dem letzten Verschub
Die Rampe A 4 im AD Heumar nach dem letzten Verschub | Bildnachweis: DEGES

Am Autobahndreieck Heumar ist ein zentraler Bauabschnitt abgeschlossen worden: Der Stahlüberbau der neuen Verbindungsrampe wurde am 14. April 2026 um 17 Uhr planmäßig in seine Endlage gebracht.

Das Brückenbauwerk wurde in insgesamt sieben Takten im sogenannten Taktschiebeverfahren über die Autobahnen A 4, A 59 und A 3 hinweg verschoben. Gefertigt wurde der rund 100 Meter lange Überbau zuvor auf einer Vormontagefläche neben der Strecke. Durch dieses Bauverfahren konnten die Arbeiten weitgehend ohne Einschränkungen für den Verkehr auf den stark frequentierten Autobahnen umgesetzt werden.

In den nächsten Bauphasen folgen unter anderem das Absenken des Überbaus, der Einbau der endgültigen Brückenlager sowie die Herstellung der Fahrbahnplatte und der Brückenkappen. Abschließend wird die Fahrbahn asphaltiert und die technische Ausstattung installiert.

Parallel dazu laufen bereits weitere Maßnahmen im Gesamtprojekt: Im Sommer dieses Jahres beginnen an mehreren Stellen vorbereitende Arbeiten. Diese schaffen die Voraussetzungen für den Baubeginn der Verbindungsrampe Gremberg sowie für die nördlichste Regenwasserbehandlungsanlage, deren Umsetzung im Herbst starten soll.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.


A 40: Ausbau schreitet planmäßig voran – Lärmschutz und Anschlussstellen im Fokus

Aktuell stehen insbesondere der Lärmschutz und Arbeiten im Bereich Holzwickede im Mittelpunkt.

Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden schreiten sichtbar voran
Die Arbeiten an den Lärmschutzwänden schreiten sichtbar voran | Bildnachweis: DEGES

Der Ausbau der B 1 zur A 40 läuft weiter nach Plan. Bereits im September 2025 wurde die Strecke in Fahrtrichtung Dortmund fertiggestellt und für den Verkehr freigegeben. Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf den Lärmschutz sowie die Brücken, Kanalbauarbeiten, Erdbauarbeiten und Frostschutzschichteinbau (Schotterschicht) auf der gesamten Strecke in Fahrtrichtung Unna/Kassel im ersten Bauabschnitt. Gleichzeitig laufen intensive Arbeiten im Bereich der gesperrten Anschlussstelle Holzwickede.

Im März wurden mehrere Baumaßnahmen mit Verkehrseinschränkungen erfolgreich umgesetzt. Die Vollsperrung der B 1 am letzten Wochenende im März (27. März bis 30. März 2026) wurde dafür genutzt, um Kragträger für die künftige Beschilderung der A 40 zu montieren sowie Restarbeiten an den Lärmschutzwänden, Böschungen und Leitungen durchzuführen. Zeitgleich führte die Autobahn GmbH eigene Sanierungsarbeiten durch, sodass die Sperrung im Anschluss bis Anfang April verlängert wurde.

Im ersten Ausbauabschnitt entstehen rund sieben Kilometer Lärmschutzwände. Im Bereich Dortmund sind diese zu etwa 80 Prozent fertiggestellt, im Bereich Holzwickede zu rund 60 Prozent.

Die Anschlussstellen DO-Aplerbeck und DO-Sölde sind inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben. Die Anschlussstelle Holzwickede bleibt jedoch bis zur Fertigstellung der Lärmschutzwände weiterhin gesperrt; die Freigabe ist derzeit für Juli vorgesehen. Auch die Auffahrt der Anschlussstelle Dortmund-Aplerbeck in Fahrtrichtung Kassel bleibt aus Gründen der Verkehrssicherheit vorerst geschlossen.

Ende April wurden am Bauwerk über die Nordstraße erfolgreich Verbundfertigteilträger eingehoben. In den kommenden Monaten sind weitere Einschränkungen erforderlich: Für den Einbau von Kompaktasphalt werden im Sommer Sperrungen der Anschlussstellen in Fahrtrichtung Unna notwendig, anschließend folgt eine Vollsperrung in Fahrtrichtung Dortmund für den Einbau des offenporigen Asphalts.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Projektwebseite.


A 1: Erfolgreicher Einhub der Überbauträger an den Brücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg

Am ersten Märzwochenende 2026 wurden an den Brücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg sieben Stahlverbundträger erfolgreich eingehoben und auf die aufgestellten Fertigteilwiderlager abgesetzt.

Auch die Überbauträger an der Brücke Sonnenhügeldamm wurden erfolgreich eingehoben
Die Überbauträger an der Brücke Sonnenhügeldamm wurden erfolgreich eingehoben | Bildnachweis: DEGES

Im Zuge der Erneuerung der Brücken Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg über die A 1 zwischen den Anschlussstellen Lengerich und Ladbergen wurden Anfang März sieben Stahlverbundträger mit einer Länge von jeweils 42 Metern montiert. Diese übernehmen künftig die tragende Funktion der neuen Brücken und überführen die Wirtschaftswege für den ländlichen Verkehr.

Der Einbau der rund 62 Tonnen schweren Elemente fand planmäßig etwa drei Monate nach dem Abbruch der alten Brücken statt. Dafür musste die A 1 vom 6. bis 8. März 2026 voll gesperrt werden, konnte jedoch früher als vorgesehen wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Träger wurden in diesem Zeitraum auf einbetonierte „Stühlchen“ aus Stahl abgelegt, die zuvor in einzelne Fertigteilwiderlagerelemente einbetoniert worden waren, und in ihrer Lage gesichert. Danach erfolgte wieder die Verkehrsfreigabe der A 1. Die vorgefertigten Widerlagerelemente waren innerhalb der davorliegenden zwei Wochen sukzessive dem Baufortschritt angeliefert und auf dem Ortbetonfundament mit einer speziellen Montagekonstruktion aufgestellt worden.

In den darauffolgenden Wochen wurden die Widerlager komplettiert. Zunächst wurde rückseitig Bewehrungsstahl eingebaut. Anschließend wurde die erdseitige Schalung gestellt und der Zwischenraum mit Beton bei gleichzeitiger Verdichtung mittels Rüttler verfüllt.

Auf den Halbfertigteilen der Stahlverbundträger wurde eine durchgehende Betonplatte aus Ortbeton ergänzt. Im weiteren Verlauf folgen die abschließenden Arbeiten für die Brücken wie die Abdichtung, die Kappenbetonage und der Einbau des Fahrbahnbelags sowie die Geländermontage. Die Bauarbeiten beider Brücken werden dabei unter laufendem Verkehr auf der A 1 durchgeführt und noch im Sommer 2026 nach sieben Monaten Bauzeit abgeschlossen.

Der Blick auf die Baustellen zeigt eindrucksvoll, wie die Bauwerke ersetzt werden
Der Blick auf die Baustellen zeigt eindrucksvoll, wie die Bauwerke ersetzt werden | Bildnachweis: DEGES

Ausblick auf die nächsten Projektphasen

Auch über die aktuell laufenden Arbeiten hinaus schreitet das Gesamtprojekt weiter voran: Für zwei weitere Brückenbauwerke (Hegemannsdamm und Landwehr) wurden die Bauleistungen bereits im Frühjahr 2026 ausgeschrieben. Die Vergabe ist für den Herbst vorgesehen, sodass ein Baubeginn im Jahr 2027 erwartet wird.

Zusätzlich werden derzeit weitere Ausschreibungen für fünf Brückenbauwerke vorbereitet. Auch hier ist ein Baubeginn der Maßnahmen ab 2027 vorgesehen. Im Bereich des Autobahnkreuzes Lotte ist darüber hinaus im Sommer die Ausschreibung für den Ausbau eines rund zwei Kilometer langen Streckenabschnitts geplant.

Einen fortlaufenden Überblick über den Projektfortschritt bietet zudem eine georeferenzierte Karte: Dort sind bereits die Bauwerke Sonnenhügeldamm und Overbecker Weg verortet. Zu den dargestellten Bauwerken werden Fotos vom Projektteam veröffentlicht, die den aktuellen Stand der Bauarbeiten dokumentieren. Die Karte wächst mit dem Projekt: Weitere Bauwerke werden ergänzt, sobald dort die Arbeiten beginnen. So entsteht nach und nach eine visuelle Dokumentation des Projektfortschritts.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.


A 30: Deutliche Baufortschritte durch intensive Arbeiten der letzten Monate

Im Zuge der laufenden Sanierung der A 30 zwischen Rheine-Nord und Lotte ist in den vergangenen Monaten viel passiert: Zahlreiche Sperrungen, Brückenabbrüche und Einhubarbeiten zeigen den intensiven Baufortschritt vor Ort.

Das Bauwerk über die Münsterstraße während des Baus der neuen Widerlager
Das Bauwerk über die Münsterstraße während des Baus der neuen Widerlager I Bildnachweis: DEGES BBV

Im Rahmen der laufenden Sanierung der A 30 zwischen den Anschlussstellen Rheine-Nord und Lotte wurden seit August 2025 zahlreiche Bauabschnitte im Bereich der Stadt Ibbenbüren und Rheine parallel vorangetrieben. Die hohe Taktung der Arbeiten machte in den vergangenen Monaten wiederholt Sperrungen im nachgeordneten Straßennetz und punktuelle Einschränkungen auf der Autobahn erforderlich.

Die Abbrucharbeiten an der Brücke über den Sandweg wurden erfolgreich abgeschlossen
Die Abbrucharbeiten an der Brücke über den Sandweg wurden erfolgreich abgeschlossen I Bildnachweis: DEGES

Ein Schwerpunkt lag zu Jahresbeginn 2026 auf dem Rückbau und Neubau mehrerer Brückenbauwerke: So starteten im Januar die Abbrucharbeiten an der Brücke über die Münsterstraße in Ibbenbüren. Diese konnten nicht nur planmäßig, sondern sogar zügiger als geplant abgeschlossen werden. Die Münsterstraße wurde rund acht Stunden früher wieder für den Verkehr freigegeben.

Auch am Sandweg sowie an weiteren Querungen im Projektgebiet kam es in diesem Zeitraum zu Sperrungen, um Rückbau- und Folgearbeiten durchzuführen. Parallel dazu wurden Ende Januar an der Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen insgesamt sechs Verbundfertigteilträger mit einem Gewicht von jeweils bis zu 86 Tonnen erfolgreich eingehoben. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen verliefen die Arbeiten innerhalb einer rund 25-stündigen Vollsperrung planmäßig.

Neben diesen planbaren Maßnahmen kam es insbesondere in den Wintermonaten zu mehreren kurzfristigen nächtlichen Vollsperrungen der A 30, um witterungsbedingte Fahrbahnschäden kurzfristig zu beheben und die Verkehrssicherheit dauerhaft zu gewährleisten.

Die Träger wurden mit einem 650-Tonnen-Kran eingehoben
Die Träger wurden mit einem 650-Tonnen-Kran eingehoben I Bildnachweis: DEGES

Im Frühjahr verlagerten sich die Arbeiten zunehmend auf den sichtbaren Fortschritt beim Ersatzneubau der Brückenbauwerke. Im April wurde die B 219 / Münsterstraße erneut voll gesperrt, um Fertigteile für den Neubau einzuheben. Im Anschluss daran folgte eine mehrwöchige Sperrung des Sandwegs, die aktuell noch andauert und voraussichtlich bis Anfang Juni bestehen bleibt.

Unabhängig davon bestehen weiterhin längerfristige Einschränkungen im Projektgebiet: So bleibt die Anschlussstelle Ibbenbüren in Fahrtrichtung Amsterdam noch bis voraussichtlich August 2026 gesperrt. Auch die Anschlussstelle Rheine-Kanalhafen ist weiterhin betroffen und bleibt voraussichtlich bis Mai 2026 gesperrt.

Insgesamt wird deutlich: Die Vielzahl und Taktung der Einschränkungen stehen in direktem Zusammenhang mit dem Baufortschritt vor Ort. Fahrbahnsanierungen, Brückenabbrüche und der Einbau neuer Bauwerksteile greifen ineinander und machen die komplexe Umsetzung der Maßnahme im laufenden Verkehr sichtbar.

Ein wichtiger nächster Schritt steht bereits im Sommer an: Im August 2026 ist die Verkehrsumlegung auf die Fahrtrichtung Amsterdam vorgesehen. Damit beginnt die nächste Bauphase, in der die Arbeiten auf der bislang unter Verkehr stehenden Richtungsfahrbahn Osnabrück fortgesetzt werden.

Vorankündigung:

Eine Informationsveranstaltung vor Ort ist für Juli 2026 geplant. Weitere Informationen dazu finden Sie in Kürze auf unserer Projektwebseite sowie in den lokalen Medien.

Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Dialog – Die DEGES in Nordrhein-Westfalen

Bundesweit zeichnet die DEGES für den Aus- bzw. Neubau von etwa 3.000 km Bundesfernstraßen mit einem Auftragsvolumen von rund 59,1 Milliarden Euro verantwortlich. Im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert die DEGES in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Verkehrsinfrastrukturprojekte. Die DEGES ist dabei auch für die Kommunikation dieser Projekte und für die Öffentlichkeitsbeteiligung zuständig.

Die Informations- und Dialogangebote der DEGES

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  • Auf den Projektwebseiten unter deges.de/projekte können Sie sich über die Projekte der DEGES informieren. Sie finden dort Hintergrundinformationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen.
  • Zu allen Projekten der DEGES in NRW berichtet der Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL. Abonnieren Sie ihn unter www.deges.de/infodienst.
  • Wir informieren die Anwohnerinnen und Anwohner anlassbezogen über aktuelle Entwicklungen in den Projekten.

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