A 1: Weserbrücken-Sperrung um zwei Stunden verlängert – Ersatz defekter Teile erfordert einmalig mehr Zeit
Die zweite Sperrung im Zuge der Sanierung der A-1-Weserbrücke wird in Fahrtrichtung Osnabrück zwei Stunden länger dauern als gewöhnlich: Die beiden Fahrstreifen werden in der Nacht vom 14. auf den 15. März von 22 bis zwei Uhr morgens gesperrt. „Wir müssen defekte Teile austauschen, um die Sicherheit zu gewährleisten“, erläutert DEGES-Projektleiter Sebastian Max. „Das ist jedoch eine einmalige Sache; alle weiteren avisierten Sperrungen werden voraussichtlich mit maximal zwei Stunden auskommen.“ Das gelte am 15. März auch schon für die Sperrung der Richtungsfahrbahn Hamburg, die für die Zeit zwischen vier und sechs Uhr am Sonntagmorgen vorgesehen sei.
Hintergrund ist die periodische Kontrolle und Überprüfung der Übergangskonstruktion, die das Widerlager mit dem Brückenkörper verbindet. Als Provisorium ist es aus Sicherheitsgründen diesen Wartungsintervallen zwingend unterworfen. Die gute Nachricht: Die DEGES konnte die Prüfintervalle in Absprache mit dem zuständigen Prüfingenieur von vier auf acht Wochen erhöhen.
„Mit der Auswahl von Tagen und Uhrzeit wollen wir die Auswirkungen auf den Verkehr an dieser viel befahrenen Strecke so gering als möglich halten“, erläutert Max weiter. Die Umleitung führt dann ab den Anschlussstellen Hemelingen und Arsten jeweils über das Bremer Stadtgebiet bis zur B 75 und dann über die Stephanibrücke zur Überquerung der Weser.
Die stundenweisen Sperrungen sind zu den nachfolgenden Terminen (jeweils zwei Stunden je Fahrtrichtung) vorgesehen: 9./10. Mai, 27./28. Juni und 15./16. August. Weitere Sperrungen für 2026 sind nicht notwendig, da die Arbeiten in Fahrtrichtung Norden bis Spätsommer abgeschlossen sein sollen. Im Anschluss wird die DEGES dann die Gegenfahrbahn ertüchtigen.