Auch im laufenden Jahr muss die Weserbrücke im Verlauf der A 1 an mehreren Wochenenden bis zum Jahresende nachts stundenweise gesperrt werden. Hintergrund ist die periodische Kontrolle und Überprüfung der Übergangskonstruktion, die das Widerlager mit dem Brückenkörper verbindet. Als Provisorium ist es aus Sicherheitsgründen diesen Wartungsintervallen zwingend unterworfen. Die gute Nachricht: Die DEGES konnte die Prüfintervalle in Absprache mit dem zuständigen Prüfingenieur von vier auf acht Wochen erhöhen.

„Konkret bedeutet das: Wir werden die Fahrtrichtung Osnabrück bis August nur fünf anstatt zehnmal von 22 bis null Uhr, die Fahrtrichtung Hamburg dann von zwei bis vier Uhr voll sperren“, so DEGES-Projektleiter Sebastian Max. „Mit der Auswahl von Tagen und Uhrzeit wollen wir die Auswirkungen auf den Verkehr an dieser viel befahrenen Strecke so gering als möglich halten“, erläutert er weiter. Die Umleitung führt dann ab den Anschlussstellen Hemelingen und Arsten jeweils über das Bremer Stadtgebiet bis zur B 75 und dann über die Stephanibrücke zur Überquerung der Weser.

Die stundenweisen Sperrungen sind zu den nachfolgenden Terminen (jeweils gleiche Uhrzeit) vorgesehen: 17./18. Januar, 14./15. März, 9./10. Mai, 27./28. Juni und 15./16. August. Weitere Sperrungen für 2026 sind nicht notwendig, da die Arbeiten in Fahrtrichtung Norden bis Spätsommer abgeschlossen sein sollen. Im Anschluss wird die DEGES dann die Gegenfahrbahn ertüchtigen.