Am Montag, 22. Juli, beginnen die ersten örtlichen Voruntersuchungen für die Planungen zum Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke inklusive des Autobahndreiecks (AD) Charlottenburg. Es handelt sich um Bohrarbeiten zur Erkundung der Baugrundverhältnisse. Sie sollen vor allem Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheiten liefern.

Sperrungen von Verkehrsflächen sind nur vereinzelt und ohne größere Beeinträchtigungen im Bereich des AD Charlottenburg zu erwarten. Die Arbeiten sollen im ersten Quartal 2020 abgeschlossen werden. Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

Hintergrund

Die DEGES betreut den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke im Auftrag des Bundes und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Das längste Brückenbauwerk Berlins ist extrem hoch belastet, aktuell mit rund 180.000 Fahrzeugen am Tag. Deshalb muss das zwischen 1958 und 1961 gebaute Spannbeton-Bauwerk mit sechs Fahrspuren erneuert werden.

Aktuell laufen die Vorplanungen für den Ersatzneubau, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden sollen. Anschließend beginnt die Entwurfsplanung, und danach wird ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung zur Erlangung des Baurechts durchgeführt. Die eigentlichen Arbeiten beginnen voraussichtlich nicht vor 2023.