In den Berliner Herbstferien kommt es auf der Autobahn A 100 zwischen der Anschlussstelle (AS) Spandauer Damm und dem Autobahndreieck Charlottenburg zu folgenden Verkehrsbeeinträchtigungen:

Vom 8. bis zum 20. Oktober stehen in Fahrtrichtung Nord nur zwei statt drei Fahrstreifen zur Verfügung. Die Auffahrt vom Spandauer Damm Ost in Fahrtrichtung Nord wird gesperrt. Die Bedarfsumleitungen werden ausgeschildert.

Zur Einrichtung der bauzeitlichen Verkehrsführung muss die A 100 zwischen der AS Messedamm-Süd und der AS Jakob-Kaiser-Platz in Fahrtrichtung Nord zeitweise voll gesperrt werden. Die Vollsperrungen erfolgen in den Nächten vom 7. zum 8. Oktober sowie vom 9. zum 10. Oktober, jeweils von 22 bis 5 Uhr.

In der Nacht vom 20. zum 21. Oktober wird der Abschnitt für die Baustellenräumung von 22 bis 5 Uhr erneut voll gesperrt. Nach dem Abbau der Baustelle stehen in Fahrtrichtung Nord wieder alle drei Fahrstreifen zur Verfügung.

Grund für die Einschränkungen sind Bohrarbeiten im Fahrbahnbereich zur Baugrunderkundung unmittelbar vor und hinter der Rudolf-Wissell-Brücke. Hierbei werden der Baugrund untersucht und Erkenntnisse über die Bodenbeschaffenheiten gewonnen.

Die DEGES bündelt die Arbeiten an den einzelnen Abschnitten gezielt in den Herbstferien, um die Auswirkungen für die Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten.

Wir bitten um Verständnis und um besondere Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

Hintergrund

Die DEGES betreut den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke im Auftrag des Bundes und der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. Das längste Brückenbauwerk Berlins ist extrem hoch belastet, aktuell mit rund 180.000 Fahrzeugen am Tag. Deshalb muss das zwischen 1958 und 1961 gebaute Spannbeton-Bauwerk mit sechs Fahrspuren erneuert werden.

Aktuell laufen die Vorplanungen für den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke und den Ersatzneubau, die noch in diesem Jahr abgeschlossen sein sollen. Anschließend beginnt die Entwurfsplanung, und danach wird ein Planfeststellungsverfahren mit Umweltverträglichkeitsprüfung zur Erlangung des Baurechts durchgeführt. Die eigentlichen Arbeiten beginnen voraussichtlich nicht vor 2023.

Im Zuge der Planung und Bauvorbereitung sind vorübergehende Verkehrseinschränkungen und Sperrungen nicht voll vermeidbar. Zentrales Ziel der DEGES ist es, die verkehrlichen Einschränkungen auf ein unvermeidbares Minimum zu reduzieren.