Besonderheiten und Herausforderungen

Die inneren Brückenbauwerke werden abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Die im Jahr 2006 ergänzten, äußeren Brückenbauwerke bleiben stehen. Über sie wird auch während der Bauphase unverändert der durchgehende Schwerlastverkehr der A 1 sowie die Ein- und Ausfädelstreifen im Bereich der AS Wuppertal- Langerfeld geführt. Der PKW-Verkehr wird mit je zwei Fahrstreifen pro Richtung zunächst über eines der inneren Brückenteilbauwerke geführt, während das andere innere Teilbauwerk abgebrochen und neugebaut wird. Bereits vor Abbruch der inneren Brückenbauwerke wird die Stahlkonstruktion der neuen Brücken errichtet. Die neue Stahlkonstruktion wird mit den alten Bauwerken verbunden und für das Herablassen der demontierten alten Brückenteile verwendet. Abriss und Neubau der Brücke erfolgen also sowohl von oben als auch von unten.

Die DEGES wendet im Rahmen eines Pilotprojekts die innovative Planungsmethode BIM (Building Information Modeling) an, um Planungs- und Bauabläufe zukünftig weiter zu verbessern. Durch die Abbildung aller Fachbereiche und Spezialgebiete im virtuellen Modell lassen sich Bestand und Neuplanung besonders anschaulich darstellen. Die ergänzenden Informationen, wie beispielsweise Baugrund, Grundwasserstand, Leitungen, Tiefgründungen, Verbauten, Verankerungen oder technische Anlagen, ermöglichen es den Planern, etwaige Konflikte eindeutig und frühzeitig zu erkennen. Insbesondere bei hochkomplexen Bauvorhaben im Bestand beweist sich diese zukunftsweisende Planungsmethode als besonders effektiv. Nähere Informationen zur Methode finden Sie hier.