Herausforderungen und Besonderheiten

Im Jahr 2017 wurde der Bauauftrag erteilt und es begannen die bauvorbereitenden Maßnahmen. Das Baufeld wurde beräumt, das Streckenfernmeldekabel verlegt, die Zufahrten für die Baufahrzeuge eingerichtet und die Mittelstreifenüberfahrten für die Verkehrsverschwenkungen ertüchtigt. Damit wurde die Einrichtung der Verkehrsführung während der Bauarbeiten vorbereitet.

Im November 2017 wurde eine Stauwarnanlage installiert und zunächst die Baustellen-Verkehrsführung in Fahrtrichtung Köln eingerichtet, im Januar 2018 dann in Fahrtrichtung Bremen. Pro Fahrtrichtung ist damit eine Spur weggefallen. Darüber hinaus ist die Auffahrt Volmarstein auf die Autobahn A 1 in Fahrtrichtung Bremen aus Gründen der Verkehrssicherheit gesperrt.

Von Februar bis April 2019 wurde das Brückenbauwerk in Fahrtrichtung Bremen abgebaut. Diese Arbeiten wurden dokumentiert.

Hier sehen Sie ein Zeitraffer-Video der Abrissarbeiten.

Im Anschluss haben die Gründungsarbeiten für die neuen Pfeiler begonnen. Die Arbeiten am ersten Brückenteil sollen voraussichtlich Mitte 2021 abgeschlossen sein.

Die Gesamtfertigstellung der Talbrücke Volmarstein ist nunmehr für Sommer/Herbst 2022 geplant, statt wie bisher für Ende 2020. Die Anpassung des Bauzeitenplans wurde aus mehreren Gründen erforderlich. Einerseits hatten teilweise schlechte Wetterbedingungen im vergangenen Winter für einen Verzug beim geplanten Baubeginn gesorgt, zudem waren zusätzlich die nachträgliche Ausschreibung und Einrichtung einer mobilen Stauwarnanlage mit hohem technischem Aufwand erforderlich.

Um dennoch zugunsten der Verkehrssicherheit schnellstmöglich wieder sechs statt derzeit vier Fahrstreifen anbieten zu können, erfolgten Anpassungen der Bauablaufplanung nach intensiven Abstimmungen der beteiligten Unternehmen. Ab Sommer/Herbst 2021 soll der Verkehr nach Fertigstellung der ersten Brückenhälfte wieder auf sechs Fahrstreifen fließen können. Es wird geprüft, ob zu diesem Zeitpunkt auch die Wiederinbetriebnahme der derzeit gesperrten Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Bremen erfolgen kann.

Um den neuen Zeitplan nicht nur einzuhalten, sondern nach Möglichkeit zu unterbieten, wurde dem Auftragnehmer eine Beschleunigungsvergütung in Aussicht gestellt. Weitere Auswirkungen auf die Projektkosten werden derzeit ermittelt.