Daten und Fakten
- Länge: 200 Meter
- Verkehrsbelastung: rund 90.000 Kfz/24 h
- Besondere Herausforderung: Schnellstmöglicher Ersatzneubau mit möglichst geringen Auswirkungen für Anwohner, Verkehrsteilnehmer und den Bahnverkehr
- Projekt im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes
Aktuelles
Ab Dienstag, 07.04.2026, wird im Bereich Halenseestraße Ost während der Tagstunden eine Stützwand der alten Ringbahnbrücke abgebrochen. Aufgrund des großen Abstands zur Wohnbebauung sind nach aktuellem Stand keine erhöhten Lärmbelastungen zu erwarten.
Die Anlieferung der Bauteile für den neuen Brückenüberbau sowie deren Montage direkt auf der Baustelle laufen weiter. Die Anlieferung erfolgt in der Regel nachts zwischen 20 und 6 Uhr ohne erhöhtes Lärmaufkommen.
Die Arbeiten an den Stützwänden, Pfeilern und Fundamenten dauern an. Sie finden werktags tagsüber und außerhalb der Randzeiten statt.
Für alle Einschränkungen bitten wir um Verständnis.
Karte
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Weitere InformationenProjektbeschreibung
Die DEGES plant und realisiert im Auftrag der Autobahn GmbH des Bundes den Neubau der Ringbahnbrücke im Zuge der Autobahn A 100 in Fahrtrichtung Nord.
Ziel des Neubaus ist es, nach Sperrung und Abbruch der alten Ringbahnbrücke und der Westendbrücke im März/April 2025 die Befahrbarkeit der Richtungsfahrbahn Nord der A 100 im Abschnitt zwischen Messedamm und Spandauer Damm schnellstmöglich wiederherzustellen. Die beiden ehemaligen Brücken waren aufgrund der hohen Verkehrsbelastung und des Baualters so stark geschädigt, dass eine sichere Abwicklung des Verkehrs nicht länger gewährleistet werden konnte. Der Neubau der Brücken erfolgt zeitgleich. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Abschnitts der A 100 ist im Sommer 2027 geplant.
Die neue Ringbahnbrücke wird technisch auf dem neuesten Stand sein und darüber hinaus durch Lärmschutzmaßnahmen auch die Lebensqualität im Umfeld verbessern.
Beschleunigung durch enge Zusammenarbeit
Der vorgezogene Ersatzneubau der Ringbahnbrücke ist ein einzigartiges Vorhaben. Im Laufe der nächsten Monate und Jahre werden viele Herausforderungen rechtlicher, baulicher, technischer und organisatorischer Natur zu bewältigen sein.
Aus Sicht der DEGES wird die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten beim Bund, beim Land Berlin, beim Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, bei der S-Bahn, der Deutschen Bahn sowie bei den Trägern öffentlicher Belange dazu beitragen, sämtliche Hürden, die im Laufe der Projektumsetzung entstehen könnten, gemeinsam schnell zu überwinden.
Vorteile für Anwohner und Verkehrsteilnehmer
- Wiederherstellung der Befahrbarkeit des zentralen Abschnitts der Autobahn A 100 zwischen Messedamm und Spandauer Damm
- Verbesserung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit auf dem neuen Brückenbauwerk
- Verminderung der Lärmbelastung für die Anwohner im Umfeld der Ringbahnbrücke
- langfristige Sicherung der Verbindung zwischen den Bezirken und der Region
- dauerhafte Gewährleistung der Bündelungswirkung der Stadtautobahn für den Verkehr und damit Freihaltung der Wohnviertel vom Durchgangs- und Fernverkehr
Zeitplan
Wiederinbetriebnahme der nördlichen Richtungsfahrbahn im Abschnitt der A 100 zwischen Messedamm und Spandauer Damm nach der Fertigstellung der Ringbahn- und Westendbrücke
Spatenstich für den Beginn des Brückenbaus
Vergabe der Bauleistungen für den Neubau
Beginn der bauvorbereitenden Maßnahmen, u. a. Baufeldfreimachung, Umverlegung von Leitungen im Bahnbereich
Abbruch der Ringbahnbrücke durch die Autobahn GmbH des Bundes
Sperrung der Ringbahnbrücke für den laufenden Verkehr und den darunterliegenden S-Bahn-Verkehr durch die Autobahn GmbH des Bundes; umgehende Prüfung der Möglichkeit zum vorgezogenen Ersatzneubau
Planung des Ersatzneubaus der Ringbahnbrücke als Teil der Planung zum Umbau des Autobahndreiecks Funkturm, begleitet durch intensiven Dialog mit Anwohnenden und Interessierten
Erstmalige Dokumentation von Verschleißerscheinungen, darunter mehrere Risse am Brückenbauwerk; seitdem turnusmäßige Untersuchungen und Monitoring des Brückenzustands
Sperrung und Abriss aus Sicherheitsgründen
Die alte Ringbahnbrücke wurde im Jahr 1963 erbaut und war für eine Verkehrsbelastung von 25.000 Fahrzeugen pro Tag ausgelegt. Seit der Inbetriebnahme ist das Verkehrsaufkommen kontinuierlich gestiegen. In den vergangenen Jahren rollten täglich rund 90.000 Fahrzeuge über das Bauwerk – also fast das Vierfache der ursprünglich vorgesehenen Verkehrsmenge. Ein großer Anteil des Verkehrs entfällt auf Lkw mit höherem Gesamtgewicht, die das Brückenbauwerk zusätzlich belastet haben. Die hohe Belastung hat das Bauwerk schneller altern lassen.
Der Zustand der Ringbahnbrücke wurde seit mehreren Jahren durchgehend überwacht. Im Zuge dessen wurden bereits im Jahr 2015 Verschleißerscheinungen dokumentiert, darunter mehrere Risse. Verantwortlich dafür waren die starke Verkehrsbelastung und das hohe Nutzungsalter.
Die turnusmäßige Untersuchung Anfang März 2025 belegte eine Erweiterung eines bereits bekannten Risses in der Brückenkonstruktion. Als Sofortmaßnahme ordnete die für den Betrieb der Autobahnen zuständige Autobahn GmbH des Bundes eine einstreifige Verkehrsführung auf der Brücke an, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn und des S-Bahn-Verkehrs unterhalb der Brücke zu gewährleisten. Darüber hinaus wurden umfassende Überprüfungen der Tragfähigkeit der Brücke eingeleitet. Diese kamen zum Ergebnis, dass die Ringbahnbrücke nicht mehr befahrbar ist. Am 19. März 2025 wurde die Ringbahnbrücke vollständig für den Verkehr gesperrt. In den folgenden Tagen wurde eine neue Verkehrsführung für den Verkehr in Richtung Norden eingerichtet. Dieser läuft seit dem 24. März 2025 auf einem Fahrstreifen auf der Gegenfahrbahn. Am 27. März 2025 wurde aus Sicherheitsgründen auch der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S41, S42 und S46 unterhalb der Ringbahnbrücke unterbrochen.
Die Außerbetriebnahme der Ringbahnbrücke bringt enorme Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmenden, hohe Belastungen für die Anwohnerinnen und Anwohner sowie erhebliche Nachteile für die Berliner Wirtschaft mit sich. Der Neubau soll so schnell wie möglich umgesetzt werden, um die Wiederherstellung der Befahrbarkeit des gesamten Autobahnabschnitts zu ermöglichen.
Planungen für den Ersatzneubau
Der Ersatzneubau der Ringbahnbrücke wurde seit 2017 von der DEGES als Teil des Umbaus des Autobahndreiecks Funkturm geplant. Die Planungen wurden im April 2022 dem Fernstraßen-Bundesamt als zuständiger Genehmigungsbehörde zur Planfeststellung vorgelegt.
Der Ersatzneubau der Ringbahnbrücke wird nun vorgezogen umgesetzt. Dies ist möglich, da die neue Ringbahnbrücke in gleicher Lage wie das Bestandsbauwerk errichtet wird.
Bereits im März 2025 hatten die Planerinnen und Planer der DEGES damit begonnen, die bestehenden Planungen an die neuen Gegebenheiten anzupassen. Insbesondere galt es sicherzustellen, dass auch bei einem vorgezogenen Ersatzneubau der Ringbahnbrücke die Anschlüsse an die bestehende Verkehrsführung auf der Autobahn A 100 technisch und baulich einwandfrei sowie verkehrssicher erfolgen können. Das gilt sowohl für die Verkehrsführung vor Beginn des gesamten Umbaus des Autobahndreiecks Funkturm als auch für die bauzeitliche Verkehrsführung und die finale Verkehrsführung nach Abschluss aller Arbeiten.
Die neue Ringbahnbrücke wird mit drei Fahrstreifen entsprechend dem aktuellen technischen Regelwerk ausgestattet. Zusätzlich liegt auf der Brücke der Einfädelungsstreifen für den Verkehr aus Richtung Magdeburg. Der rechte Fahrbahnrand wird aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Betriebsdienstes mit einem Seitenstreifen (Standstreifen) ausgestattet. In den Randbereichen erhält die Brücke regelgerechte Fahrzeugrückhaltesysteme und Notgehwege.
Zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Verkehrslärm wird auf der Brücke lärmmindernder Asphalt aufgebracht. Auf der Ostseite wird die neue Brücke mit einer Lärmschutzwand ausgestattet.
Die überarbeiteten Planungen bildeten die Grundlage für das Vergabeverfahren für die Bauleistungen. Dieses wurde im April 2025 eingeleitet. Die Auftragsvergabe erfolgte im August 2025. Entscheidend für die Auftragsvergabe war neben dem Preis die Kombination aus kurzer Bauzeit und minimierten Beeinträchtigungen für den Bahnverkehr. Erste bauvorbereitende Maßnahmen haben im Juli 2025 begonnen. Der offizielle Spatenstich zum Baubeginn fand am 20. Oktober 2025 statt.
Vom Bestandsbauwerk zum Neubau
Die nächsten Schritte
Der feierliche Spatenstich zum Baubeginn ist am 20. Oktober 2025 erfolgt. Die Bauzeit ist mit weniger als zwei Jahren veranschlagt. Um dieses ehrgeizige Ziel einhalten zu können, arbeiten die Partner beim Bund, beim Land Berlin und in der Bauwirtschaft eng zusammen. Im Vertrag für die Ausführung der Bauleistungen werden zudem bewusst Leistungsanreize gesetzt. So wurde eine Bonus-Malus-Regelung vereinbart, um eine pünktliche Fertigstellung zu gewährleisten.
Weitgehend zeitgleich zum Neubau der Ringbahnbrücke wird auch die etwas weiter nördlich gelegene Westendbrücke neu errichtet. Die Arbeiten an beiden Brücken sollen im Sommer 2027 abgeschlossen und damit die Richtungsfahrbahn Nord der A 100 im Abschnitt zwischen Messedamm und Spandauer Damm wieder befahrbar sein.
Stets auf dem neuesten Stand
Der Ersatzneubau der Ringbahnbrücke ist dringend erforderlich, um die Mobilität auf der Berliner Stadtautobahn A 100 wiederherzustellen. Durch die intensive Zusammenarbeit aller Beteiligten beim Bund, beim Land, im Bezirk sowie in der Bauwirtschaft besteht die Möglichkeit zu zeigen, dass Infrastrukturvorhaben in Berlin schnell, effizient und zuverlässig umgesetzt werden können.
20. März 2026: Ankunft und Montage der Stahlteile für den Brückenüberbau
Vor Ort und in der Webcam ist es deutlich zu sehen: Die ersten Stahlteile für den Überbau der neuen Ringbahnbrücke sind auf der Baustelle angekommen. Die großen, vorgefertigten Bauteile werden per Schwerlasttransport aus Tschechien angeliefert und direkt vor Ort montiert, was den Bauablauf wesentlich beschleunigt.
Eine zweite Maßnahme, die zu einer Verkürzung der Bauzeit beiträgt und sich schon jetzt an einzelnen Bauteilen – und später am gesamten Bauwerksüberbau – zeigt, betrifft das eingesetzte Material selbst: den Stahl. Denn dieser wirkt auf den ersten Blick rostig. Und genau darin liegt der Vorteil.
Für den Neubau der Ringbahnbrücke kommt sogenannter wetterfester Baustahl (WT-Stahl) zum Einsatz. Die besonderen Eigenschaften des Materials: hohe Festigkeit und langanhaltender Schutz vor Durchrosten durch die kontrollierte Ausbildung einer dichten, rostfarbenen Patina an der Oberfläche.
Diese „Rostschicht“ bringt gleich mehrere Vorteile mit sich: Auf einen zusätzlichen Korrosionsschutz kann verzichtet werden, Bauabläufe werden einfacher und schneller, und der Einsatz von Gerüsten und Baubehelfen reduziert sich deutlich. Besonders über den Gleisanlagen zahlt sich das aus, weil Sperrpausen auf ein Minimum begrenzt werden können. Auch langfristig ist die Lösung nachhaltig: Selbst nach Jahrzehnten sind keine aufwendigen Nacharbeiten am Korrosionsschutz erforderlich.
Wer wetterfesten Baustahl bereits heute im Einsatz sehen möchte, wird beispielsweise im Kienbergpark in Berlin-Marzahn fündig. Dort wurde das Material beim rund 280 Meter langen Wuhlesteg sowie bei der Tälchenbrücke verwendet. Auch bei der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist der markante Stahl nicht zu übersehen.
Einige Stahlteile für den Überbau der neuen Ringbahnbrücke sind bereits auf der Baustelle eingetroffen | Bildnachweis: Time:Code:Media
11. März 2026: Leitungsumverlegungen abgeschlossen, Baufreiheit hergestellt
„Wir haben endlich Baufreiheit geschaffen.“ In diesem Satz schwingt spürbare Erleichterung mit – und das zu Recht. Denn die Verlegung der Leitungen und Kabel im Baufeld war aufwendig, aber unverzichtbar. Die Stromleitungen, die die Anlagen der Bahn versorgen, lagen im Bereich der künftigen Bauarbeiten für die neue Ringbahnbrücke und mussten daher zunächst umverlegt werden.
Dabei galt es vieles zu beachten: Die Bahnstromversorgung musste gesichert bleiben, die Kabel durften nicht beschädigt werden, und zahlreiche technische Vorgaben waren einzuhalten. Gleichzeitig musste sichergestellt werden, dass die Leitungen auch nach Abschluss der Bauarbeiten weiterhin für Wartungsarbeiten erreichbar bleiben.
Mit Abschluss dieser Arbeiten liegt nun die notwendige Baufreiheit vor. Sie bildet die Grundlage für die nächsten Schritte: die Herstellung der Gründungen der neuen Ringbahnbrücke sowie der Stützbauwerke, die im Bereich der Brückenenden auf beiden Seiten des Bauwerks den Erdkörper stabilisieren. Der nächste Meilenstein steht bereits bevor: Noch in dieser Woche werden per Schwerlasttransport die ersten Bauteile des neuen Brückenüberbaus auf die Baustelle geliefert und anschließend im Baufeld montiert.
27. Februar 2026: Baustelle zwischen Frost und Fortschritt
Der Winter hatte Berlin auch im Februar fest im Griff. Die Arbeiten auf der Baustelle der Ringbahnbrücke gingen jedoch selbst bei Schnee und anhaltenden Minusgraden weiter.
Dabei lief unter den frostigen Bedingungen allerdings nicht alles wie geplant. So hatte es beispielsweise die Absicherung der Baugrube als Vorbereitung für die anstehenden Gründungsarbeiten vorübergehend „kalt erwischt“. Da die Arbeiten in der Nähe der S-Bahn-Gleise erfolgten, durften sie nur während nächtlicher Bahnsperrpausen umgesetzt werden – und teilweise nur bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunkts. In der letzten Februarwoche konnte die derzeit anstehenden Arbeiten der sogenannten Verbauausfachung jedoch abgeschlossen werden. Dabei wurde die Baugrube gegen seitlichen Erddruck sowie Einwirkungen aus Grundwasser und Erschütterungen gesichert.
Um den Weg hin zur neuen Ringbahnbrücke weiter zu ebnen, wurden in verschiedenen Bereichen des Baufelds Erdarbeiten umgesetzt – so gut es bei Schnee, Eis und Bodenfrost eben ging.
Die DEGES dankt allen Mitarbeitenden auf der Baustelle für ihren Einsatz unter winterlichen Bedingungen sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.
21. Januar 2026: Trotz Winterwetter – Arbeiten an der Ringbahnbrücke gehen voran
Die Arbeiten am Neubau der Ringbahnbrücke gehen voran – aktuell jedoch unter erschwerten Bedingungen aufgrund der winterlichen Witterung. Derzeit können vor allem noch verbleibende Abbrucharbeiten an Stützwänden im Bereich des nördlichen Widerlagers durchgeführt werden.
Sobald der Frost nachlässt, werden die Gründungsarbeiten für die Unterbauten der neuen Brücke fortgesetzt. Auf der Baustelle sind derzeit witterungsbedingt etwa 15 Arbeiter im Einsatz, unterstützt durch schweres Gerät wie Großbagger, Raupen und Radlader.
22. Dezember 2025: Adventszeit effizient genutzt
Auf der Baustelle wurde vor dem Jahreswechsel viel geschafft: Im Dezember erfolgten intensive Arbeiten zur Gründung der Unterbauten des neuen Bauwerks. Außerdem standen restliche Abbrucharbeiten an den Überbleibseln der alten Ringbahnbrücke an.
Da die Arbeiten teilweise im Gleisbereich der Bahn durchgeführt wurden, fanden sie auch während nächtlicher Sperrpausen statt, was leider mit vorübergehenden Lärmspitzen verbunden war. Die erforderlichen behördlichen Ausnahmegenehmigungen lagen vor. Ab dem neuen Jahr werden die nächtlichen Lärmbelastungen dann deutlich zurückgehen.
Die DEGES dankt allen Mitarbeitenden auf der Baustelle für ihren Einsatz sowie den Verkehrsteilnehmenden und den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis. Auch weiterhin werden wir alles daran setzen, die Bauarbeiten so zügig und anwohnerverträglich wie möglich durchzuführen.
6. November 2025: DEGES informiert zu Bauabläufen und Bauauswirkungen
Rund 50 Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Interessierte folgten der Einladung der DEGES zur Infoveranstaltung am 6. November 2025. Im Vortrag sowie in der anschließenden Diskussion gingen die Experten der DEGES detailliert auf die Bauabläufe sowie auf die möglichen Auswirkungen im Umfeld der Baustelle ein. Die Fragen der Teilnehmenden drehten sich unter anderem um lärmintensiven Nachtarbeiten sowie um die Umleitungs- und Ausweichverkehren in den umliegenden Stadtstraßen. Die DEGES wird die am häufigsten gestellten Fragen und die Antworten darauf in Kürze auf der Webseite im Bereich FAQ veröffentlichen. Die Präsentation steht zum Download im Bereich Veranstaltungen zur Verfügung.

5. November 2025: Livestream überträgt Arbeiten auf der Baustelle
Ganz nah dran und immer live dabei! Seit Anfang des Monats filmt die Webcam der DEGES vom Dach des ICC aus die Arbeiten für den Neubau der Ringbahnbrücke. Der Blick in die Baustelle zeigt, was gerade aktuell passiert und macht den Baufortschritt für alle Interessierten erlebbar.
3. November 2025: 79-Stunden-Sperrung erfolgreich genutzt – Brückenabbruch abgeschlossen
Geschafft! Der Abbruch der bereits seit längerem gesperrten Autobahnbrücke über die Halenseestraße Ost ist erfolgreich abgeschlossen – und der Neubau der Ringbahnbrücke damit einen weiteren Schritt näher gerückt.
Der Abbruch begann am Freitag, 31. Oktober 2025, bereits in den Nachmittagsstunden, und damit etwas früher als ursprünglich vorgesehen. So sollte sichergestellt werden, dass der Zeitplan auch bei unerwarteten Entwicklungen eingehalten werden kann. Doch der Abbruch der Brücke über die Halenseestraße Ost verlief wie geplant. Auch die Aufräumarbeiten – rund 5.000 Tonnen Sand, der die Fahrbahn geschützt hatte, und etwa 4.000 Tonnen abgebrochener Beton der Brücke mussten abgefahren werden – wurden rechtzeitig abgeschlossen. Die zeitliche Reserve musste nicht ausgereizt werden. Im Schatten der Sperrung hat der Bezirk Charlottenburg/Wilmersdorf zudem dringende Sanierungsarbeiten im Kreuzungsbereich Messedamm/Halenseestraße vornehmen lassen.
Nach Abschluss der Abbrucharbeiten konnte die 79-Stunden-Sperrung am Autobahndreieck Funkturm am Montag, 3. November 2025, bereits um 2:45 Uhr aufgehoben werden. Seitdem rollt der Verkehr auf der A 100 und A 115 wieder.
Die DEGES dankt allen Mitarbeitenden auf der Baustelle für ihren Einsatz – und den Verkehrsteilnehmenden sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.
Das Zeitraffervideo gibt einen eindrucksvollen Überblick über den Verlauf der Abbrucharbeiten.
Impressionen vom Brückenabbruch | Bildnachweis: TIME:CODE:MEDIA
20. Oktober 2025: Feierlicher Spatenstich
Nun ist es offiziell: Der Neubau der Ringbahnbrücke hat begonnen. Mit einem feierlichen Spatenstich haben Vertreterinnen und Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, des Landes Berlin, der Autobahn GmbH des Bundes und der DEGES gemeinsam das Signal zum Baustart gegeben. Während hierfür noch klassische Spaten benutzt wurden, werden im weiteren Bauablauf Raupenkräne, vorgefertigte Stahlteile sowie weitere innovative Bauverfahren zum Einsatz kommen. Diese tragen nicht nur dazu bei, die Bauzeit zu verkürzen, sondern auch die Sperrzeiten für den Bahnverkehr auf der Ringbahnstrecke so gering wie möglich zu halten.
Viel Lob gab es für das hohe Tempo, das seit der Sperrung und dem Abriss der Ringbahnbrücke im März/April 2025 von allen Beteiligten bei Planung, Ausschreibung und Bauvorbereitung an den Tag gelegt wurde. Auch bei den Bauarbeiten soll es mit Hochdruck voran gehen, um die Verkehrsteilnehmer und die derzeit vom Umleitungsverkehr belasteten Kieze so schnell wie möglich zu entlasten.
Impressionen vom Spatenstich | Bildnachweis: DEGES
17. Oktober 2025: Umleitungen für die 79-Stunden-Sperrung am Dreieck Funkturm stehen fest
Wer zwischen Donnerstag, 30. Oktober 2025, 22:00 Uhr, und Montag, 3. November 2025, 5:00 Uhr, rund um das Autobahndreieck Funkturm mit Pkw oder Lkw unterwegs ist, sollte die Fahrt gut planen. Denn während der bereits angekündigten 79-Stunden-Sperrung für den Abbruch der Autobahnbrücke über die Halenseestraße Ost wird es auf der A 100, der A 115, der Halenseestraße Ost und dem Messedamm zu umfangreichen Sperrungen und Verkehrseinschränkungen kommen.
Damit die Verkehrsteilnehmer sich rechtzeitig alternative Wege suchen können, hat die DEGES in Abstimmung mit der Autobahn GmbH des Bundes und dem Land Berlin Umleitungsstrecken für die gesperrten Abschnitte der A 100 und A 115 festgelegt. Zu den Details
Bereits in der vergangenen Woche hat die DEGES Unternehmen und Verbände aus Wirtschaft, Transport und Logistik über die anstehenden Verkehrseinschränkungen informiert, damit diese ihre Routenplanung frühzeitig anpassen können. So soll erreicht werden, dass im Sperrungszeitraum weniger Verkehr als üblich auf der Stadtautobahn unterwegs ist.
Dennoch ist absehbar, dass es auf den Umleitungsstrecken voll werden kann. Die DEGES empfiehlt, das Autobahndreieck Funkturm weiträumig zu umfahren oder wenn möglich auf öffentliche Verkehrsmittel auszuweichen.
8. Oktober 2025: Bevorstehende 79-Stunden-Sperrung im Bereich des Autobahndreiecks Funkturm
Der Neubau der Ringbahnbrücke wirft seine Schatten voraus: In der zweiten Oktoberhälfte sollen die Arbeiten beginnen. Doch bevor Neues entstehen kann, muss das Alte weichen. Gemeint ist die Autobahnbrücke in Fahrtrichtung Nord über die Halenseestraße Ost. Sie schließt direkt an das südliche Ende der ehemaligen Ringbahnbrücke an und ist bereits seit längerem für den Verkehr gesperrt. Ihr Abbruch ist eine Voraussetzung für die Errichtung der neuen Ringbahnbrücke – und damit für die Wiederherstellung der Befahrbarkeit des gesamten Streckenabschnitts der A 100 in Fahrtrichtung Nord.
Der Abbruch erfolgt im Rahmen einer 79-Stunden-Sperrung. Von Donnerstag, 30. Oktober, 22:00 Uhr, bis voraussichtlich Montag, 3. November, 5:00 Uhr werden Teile der A 100, der A 115 sowie der Halenseestraße Ost und des Messedamms ganz oder teilweise für den Verkehr gesperrt. Durch die Bündelung der Maßnahmen kann die Dauer der Einschränkungen insgesamt kürzer gehalten werden.
Der Termin der Sperrung wurde in enger Abstimmung mit dem Land Berlin, der Autobahn GmbH des Bundes und dem Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf festgelegt. Verkehrsteilnehmende, und insbesondere der Lkw-Verkehr, werden gebeten, das Autobahndreieck Funkturm weiträumig zu umfahren. Details der Sperrungen stellt die DEGES auf dieser Seite zur Verfügung – und ergänzt die Informationen nach erfolgter Abstimmung um mögliche alternative Verkehrsführungen.
Zusammen mit der neuen Ringbahnbrücke wird auch eine neue Brücke über die Halenseestraße Ost entstehen.
25. August 2025: Der Bauauftrag ist vergeben
Im Bundesverkehrsministerium erfolgt die symbolische Auftragsvergabe für den Neubau der Ringbahnbrücke. Mit den Baumaßnahmen hat die DEGES die Arbeitsgemeinschaft Habau/MCE beauftragt. Nach Abschluss der vorbereitenden Leistungen ist für die zweite Oktoberhälfte der eigentliche Baubeginn geplant. Die Bauzeit beträgt weniger als zwei Jahre: Im Sommer 2027 soll die nördliche Richtungsfahrbahn der A 100 wieder dem Verkehr übergeben werden.
10. Juli 2025: Erste bauvorbereitende Maßnahmen starten
Es scheint still geworden zu sein um den Neubau der Ringbahnbrücke, doch der Eindruck trügt. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren, und auch auf der zukünftigen Baustelle tut sich bereits einiges.
Derzeit wird das Gelände für die kommenden Bauarbeiten vorbereitet. Ein zentraler Schritt ist dabei die sogenannte Baufeldfreimachung. Dabei werden unter anderem mehrere ehemalige Kleingartenparzellen zu Baustellenflächen umgewandelt. Die früheren Pächter hatten ihre Parzellen bereits verlassen.
28. April 2025: Ringbahn verkehrt wieder ohne Unterbrechungen
Die Autobahn GmbH hat den Abbruch der Ringbahnbrücke zum 25. April abgeschlossen. Seit dem 28. April 2025 verkehren die Ringbahnlinien S41 und S42 sowie die Linie S46 wieder ohne Unterbrechungen. Damit entspannt sich die Situation für die Fahrgäste der Berliner S-Bahn.
17. April 2025: Veröffentlichung der Ausschreibung für den Neubau
Die DEGES hat die Vergabeunterlagen für den Neubau der Ringbahnbrücke fertiggestellt und auf ihrer Vergabeplattform veröffentlicht. Der erste Verfahrensschritt sieht vor, dass interessierte Bieter oder Bietergemeinschaften einen Teilnahmeantrag mit Nachweisen der Eignung bis zum 5. Mai 2025 abgeben.
12. April 2025: Beginn der Abbrucharbeiten
Die Autobahn GmbH des Bundes gibt den Startschuss für den eigentlichen Abbruch der Ringbahnbrücke. Die Arbeiten beginnen in den Morgenstunden. Spätestens bis zum 25. April soll die Brücke abgebrochen sein.
Aktuelle Eindrücke vom Geschehen auf der Baustelle liefert die Projektwebseite der Autobahn GmbH inklusive Livestream.
4. April 2025: Vorbereitende Arbeiten für den Abbruch
Die Vorbereitungsarbeiten der Autobahn GmbH für den Abbruch der Ringbahnbrücke laufen planmäßig. Die Deutsche Bahn hat die Oberleitungen der S-Bahn abgebaut. Der Sand für die Einrichtung des Fallbetts, das die Gleise der S-Bahn vor Beschädigungen im Zuge des Abbruchs schützen soll, wird angefahren. Parallel dazu werden Baustraßen und Zufahrtswege angelegt, um den Zugang zur Baustelle zu erleichtern und den Transport von Material und Maschinen zu ermöglichen. Die Autobahn GmbH richtet einen Livestream ein, über den Interessierte den Fortschritt der Abbrucharbeiten verfolgen können.
2. April 2025: Entscheidung für den Abbruch
Die Autobahn GmbH des Bundes gibt bekannt, dass die Ringbahnbrücke zügig abgebrochen werden soll, um schnellstmöglich klare Verhältnisse für die Wiederaufnahme des S-Bahn-Verkehrs zu schaffen. Damit ist auch klar, dass der Neubau kurzfristig angegangen werden muss. Die notwendigen Anpassungen der Planung werden aktuell bei der DEGES vorgenommen. Die Abstimmungen mit dem Fernstraßen-Bundesamt und weiteren Genehmigungsbehörden des Landes Berlin laufen. Die Ausschreibung des Neubaus ist in Vorbereitung.
27. März 2025: Sperrung der Ringbahnlinien der S-Bahn
In einem weiteren Fachgutachten der Autobahn GmbH des Bundes wird festgestellt, dass die Ringbahnbrücke zusätzlich unterstützt werden muss. Diese Maßnahme ist notwendig, um die Sicherheit der Brücke bis zum Abbruch zu gewährleisten. Aus Sicherheitsgründen wird der S-Bahn-Verkehr auf den Linien S41, S42 und S46 am Abend des 27. März eingestellt. Die Autobahn GmbH prüft zwei Optionen: Herstellung einer Stütze oder sofortiger Abbruch der Ringbahnbrücke.
24. März 2025: Freigabe der neuen Verkehrsführung
Die Autobahn GmbH schafft in Rekordzeit die baulichen und verkehrstechnischen Voraussetzungen für eine neue Verkehrsführung auf der Autobahn A 100 im Bereich der gesperrten Ringbahnbrücke. Am Morgen des 24. März wird für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen auf der Gegenfahrbahn ein Fahrstreifen in Fahrtrichtung Nord freigegeben. Lkw in Fahrtrichtung Nord müssen den Abschnitt zwischen der Anschlussstelle (AS) Messedamm und der AS Spandauer Damm umfahren. Für den Verkehr in Richtung Süden stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Zeitgleich werden großräumig Verkehrsinformationen auf den dynamischen Verkehrsanzeigern entlang der Zulaufstrecken zur Berliner Stadtautobahn geschaltet. Diese weisen die Verkehrsteilnehmer frühzeitig auf die Sperrung und die möglichst großräumige Umfahrung des gesamten Autobahndreiecks Funkturm hin.
19. März 2025: Vollsperrung der Ringbahnbrücke
Die Untersuchungsergebnisse der Autobahn GmbH zur Tragfähigkeit der Ringbahnbrücke liegen vor. Das Ergebnis: Die Ringbahnbrücke ist nicht länger sicher befahrbar. Die Autobahn GmbH des Bundes leitet umgehend die Vollsperrung ein, denn die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer hat oberste Priorität. Die Planerinnen und Planer der Autobahn GmbH gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden beim Land Berlin erarbeiten unter Hochdruck ein Verkehrskonzept. Ziel ist es, den Verkehr auf beziehungsweise nahe der Autobahn zu halten und die umliegenden Wohngebiete so wenig wie möglich zusätzlich zu belasten. Im Zuge der Sperrung der Ringbahnbrücke wird als Vorsichtsmaßnahme auch die im gleichen Streckenzug der Autobahn A 100 liegende Westendbrücke von der Autobahn GmbH gesperrt.
Seit 6. März 2025: Sichtung der Planung für den Ersatzneubau
Umgehend nach Bekanntwerden der Risserweiterung wird die DEGES aktiv. Die Planerinnen und Planer beginnen sofort mit der Sichtung der vorliegenden Planung für den Ersatzneubau der Ringbahnbrücke. Diese ist Teil der Unterlagen, die für das Planfeststellungsverfahren zum Umbau des Autobahndreiecks Funkturm im Jahr 2022 beim Fernstraßen-Bundesamt eingereicht wurde. Um die Befahrbarkeit dieses Streckenabschnitts der Berliner Stadtautobahn A 100 wiederherzustellen, soll der Ersatzneubau nun vorgezogen erfolgen. Dies ist grundsätzlich möglich, da die neue Ringbahnbrücke an gleicher Stelle und in gleicher Lage wie das bestehende Bauwerk errichtet wird. Allerdings sind Anpassungen in der Planung notwendig, unter anderem für den Anschluss des Bauwerks an den Streckenverlauf der Autobahn A 100 im Vor- und Nachlauf der Brücke.
Bei der Klärung der genehmigungsrechtlichen Fragen für den vorgezogenen Ersatzneubau stimmt sich die DEGES eng mit der zuständigen Genehmigungsbehörde, dem Fernstraßen-Bundesamt in Leipzig, ab.
6. März 2025: Einstreifige Verkehrsführung
Im Zuge der turnusmäßigen Untersuchungen und des Monitorings der seit 2015 bekannten Schäden am Brückenüberbau der Ringbahnbrücke stellt die Autobahn GmbH des Bundes am 6. März 2025 eine Risserweiterung fest. Als Sofortmaßnahme ordnet die Autobahn GmbH eine einstreifige Verkehrsführung auf der Brücke an, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer auf der Autobahn und den Betrieb der S-Bahn unterhalb der Brücke zu gewährleisten. Darüber hinaus werden umfassende Überprüfungen der Tragfähigkeit der Brücke eingeleitet.
Blick auf die Baustelle
In unserem Livestream können Sie den Neubau der Ringbahnbrücke als Teil der Autobahn A 100 in Berlin verfolgen. Unsere Baustellen-Webcam auf dem Dach des Internationalen Congress Centrums (ICC) filmt in Blickrichtung Süden und zeigt den Baufortschritt in Echtzeit.
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Fragen-Antworten-Katalog zum Ersatzneubau der Ringbahnbrücke
Hier finden Sie ausgewählte Fragen sowie die Antworten der DEGES zum Ersatzneubau der Ringbahnbrücke.
Wie ist der Stand beim Neubau der Ringbahnbrücke?
Mit dem feierlichen Spatenstich am 20. Oktober 2025 haben die Arbeiten am Ersatzneubau der Ringbahnbrücke offiziell begonnen. Die Bauzeit für den Ersatzneubau der Brücke ist auf weniger als zwei Jahre veranschlagt. Aktuelle Informationen zum Fortschritt der Bauarbeiten finden Interessierte im Projekttagebuch.
Welche Unterschiede gibt es zwischen der alten und der neuen Ringbahnbrücke?
Der Ersatzneubau wird an der gleichen Stelle und in der gleichen Lage wie das Bestandsbauwerk errichtet. Unterschiede wird es in der Geometrie des Bauwerks geben. Das bedeutet, dass die strukturellen Elemente der Brücke an den heutigen Stand der Technik angepasst werden.
Die Fahrbahn wird mit einem dreistreifigen Querschnitt entsprechend dem aktuellen technischen Regelwerk ausgestattet. Zusätzlich liegt auf der Brücke der Einfädelungsstreifen für den Verkehr aus Richtung Magdeburg. Der rechte Fahrbahnrand wird aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Betriebsdienstes mit einem Seitenstreifen (Standstreifen) ausgestattet. In den Randbereichen erhält die Brücke regelgerechte Fahrzeugrückhaltesysteme und Notgehwege.
Auf der Ostseite wird die neue Brücke mit einer Lärmschutzwand ausgestattet.
Wie wird der Neubau der Ringbahnbrücke ablaufen?
Um die Neubau effizient und termingerecht sowie mit möglichst geringen Einschränkungen für den Bahnverkehr umsetzen zu können, wurde schon bei der Ausschreibung darauf geachtet, dass das Bauverfahren innovativ optimiert wird. Dazu gehört unter anderem der Einsatz von großen, vorgefertigten Stahlteilen sowie von leistungsstarken Raupenkränen für die Überbaumontage.
Details des Bauablaufs stellt die DEGES im Rahmen einer Infoveranstaltung am 6. November 2025 vor.
Was wird getan, um den Neubau zu beschleunigen und den Zeitplan mindestens einzuhalten beziehungsweise möglicherweise sogar schneller fertig zu bauen?
Im Zuge des Vergabeverfahrens wurde den Bietern unter Vorgabe festgelegter Qualitätsstandards die Möglichkeit gegeben, den ausgeschriebenen Entwurf zu optimieren. Im Ergebnis sind mehrere Änderungen eingeflossen, u. a. Vereinfachung Korrosionsschutz, alternative Ausführung der Brückenüberbauten, geändertes Einhubkonzeptes des Überbaus. Diese Änderungen führen zu Verkürzungen der Bauzeit, was bei der Wertung der Angebote berücksichtigt wurde.
Die Vertragsgestaltung setzt außerdem bewusst auf Leistungsanreize. So wurde mit dem Auftragnehmer eine Bonus-Malus-Regelung vereinbart, um eine pünktliche Fertigstellung zu gewährleisten.
Wird auf der Baustelle auch nachts und am Wochenende gearbeitet werden?
Grundsätzlich ist nach aktuellem Stand vorgesehen, die Arbeiten an sechs Tagen in der Woche im Zwei-Schicht-Betrieb (6:00 – 22:00 Uhr) durchzuführen.
Temporär – vor allem während der Sperrpausen der S-Bahn – kann es auch zu Nacht- und Wochenendarbeiten kommen. Diese Arbeiten sind notwendig, um die Sperrpausen so effektiv wie möglich zu nutzen und zusätzliche Unterbrechungen des Bahnbetriebs und damit weitere Belastungen für die Fahrgäste der Berliner S-Bahn zu vermeiden. Die DEGES informiert über Details rechtzeitig auf der Projektwebseite und betroffene Anwohnerinnen und Anwohner bei Bedarf auch direkt.
Welche Auswirkungen sind auf Stadtstraßen und Wohngebiete zu erwarten – insbesondere hinsichtlich Staus, Behinderungen und daraus resultierenden Ausweichverkehren?
Ziel aller Beteiligten ist es, zusätzliche baubedingte Auswirkungen auf den Verkehr und auf die Anwohnerinnen und Anwohner im Umfeld der Ringbahnbrücke so weit wie möglich zu vermeiden. Details zur Baulogistik sowie weitere Informationen zu den Abläufen auf der Baustelle erhalten Interessierte im Rahmen der Infoveranstaltung am 6. November 2025.
Wer trägt die Kosten für die Planung und Realisierung des Ersatzneubaus?
Die Kosten für den Ersatzneubau der Ringbahnbrücke trägt der Bund. Der Bund ist grundsätzlich für die Finanzierung von Bundesfernstraßen zuständig.
Gibt es ein neues Verkehrskonzept für die Dauer der Arbeiten?
Die Verkehrsführung während der Bauarbeiten für den Neubau wird so organisiert, wie sie seitens der Autobahn GmbH des Bundes im Zuge der Sperrung der Ringbahnbrücke eingerichtet wurde. Ziel ist es, den Verkehr möglichst auf der Autobahn zu halten, damit die Stadtstraßen in den umliegenden Wohngebieten so wenig wie möglich belastet werden. Seit dem 24. März 2025 verläuft der Verkehr in Fahrtrichtung Nord mit Ausnahme des Schwerverkehrs über einen Fahrstreifen der Gegenfahrbahn. In Fahrtrichtung Süd stehen zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Lkw- und Durchfahrtsverkehre sollen den Bereich möglichst großräumig umfahren. Die nach Berlin ein- und ausfahrenden Liefer- und Versorgungsverkehre sollen möglichst von Norden in die Stadt einfahren.
Wie wird die Öffentlichkeit über das Vorgehen beim Neubau der Ringbahnbrücke informiert?
Die DEGES stimmt sich kontinuierlich mit der Autobahn GmbH des Bundes, dem Land Berlin, dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf sowie weiteren Baubeteiligten, darunter Leitungsbetreiber, Deutsche Bahn, Genehmigungsbehörden etc., ab.
Der Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern, der im Zuge der vorangegangenen Planungen bereits erfolgreich etabliert wurde, wird auch während der Bauphase fortgesetzt. Aktuelle Informationen zum Projekt werden auf der Projektwebseite veröffentlicht. Fragen, die über das Kontaktformular auf der Webseite eingehen, beantwortet die DEGES so schnell wie möglich und in der Regel binnen weniger Werktage.
Auf einer Infoveranstaltung am 6. November 2025, hat die DEGES die Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Interessierten über den Ablauf der Bauarbeiten informieren. Die Präsentation kann auf der Veranstaltungsseite heruntergeladen werden.
Fragen und Antworten aus der Infoveranstaltung am 6. November 2025
Hier finden Sie wesentliche Fragen aus der Infoveranstaltung zum Bauablauf und die Antworten der DEGES.
Wieso wurden die Voraussetzungen für die Erstattung von Übernachtungskosten bei lärmintensiven Arbeiten in der Nacht geändert? (im April 2025 pauschale Erstattung)
Die Bezuschussung von Übernachtungskosten bei lärmintensiven Arbeiten folgt einem festgelegten Verfahren, über das die DEGES die Betroffenen im Detail informiert. Die untenstehende Grafik gibt einen Überblick über das Vorgehen.
Pauschale Entschädigungen werden in der Regel nicht gezahlt. Das Angebot einer pauschalen Entschädigung während des Abbruchs der Ringbahnbrücke im April 2025 war eine Ausnahme, die der Dringlichkeit der Situation und dem kurzen zeitlichen Vorlauf geschuldet war.

Wie sehen die Regelungen für die Erstattung von Übernachtungskosten für Personen aus, die nicht mobil sind und nicht woanders übernachten können, aus?
In den Fällen, in denen es Anspruchsberechtigten beispielsweise aus gesundheitlichen oder familiären Gründen nicht möglich ist, eine Ersatzunterkunft zu nutzen, können geeignete Maßnahmen ergriffen werden. Bereits in der Vergangenheit hat die DEGES unter anderem Fahrdienste organisiert oder in Einzelfällen den Zuschussbetrag auch direkt ausgezahlt. Wichtig ist, dass die Betroffenen sich umgehend nach Erhalt der Informationen zu den geplanten lärmintensiven Arbeiten und dem damit einhergehenden Übernachtungsangebot mit der DEGES in Verbindung setzen, damit eine für alle akzeptable Lösung gefunden werden kann.
Wird im weiteren Verlauf der Arbeiten auch die andere Fahrbahnseite vollgesperrt werden müssen?
Eine Sperrung der Fahrtrichtung Süd auf der A 100 zwischen Spandauer Damm und Messedamm ist nicht vorgesehen. Temporär kann es zu Einschränkungen kommen, über die die DEGES oder die für den Betrieb der Strecke zuständige Autobahn GmbH des Bundes rechtzeitig informieren werden.
Werden die Lärmschutzwände auf der Ringbahnbrücke und entlang der Strecke transparent sein?
Die Lärmschutzwände auf der Ringbahnbrücke werden transparent sein, die Lärmschutzwände entlang des Streckenzuges nicht. Dies hat vor allem damit zu tun, dass Schallreflexionen an den Wänden möglichst vermieden werden sollen, um die Anwohner stärker zu schützen. Mit transparenten Wänden ist dies nur sehr schwer möglich, sodass an möglichst vielen Stellen absorbierende, nicht transparente Wände vorgesehen sind.
Wieso empfinde ich die Erschütterungen bei Bauarbeiten als stark bis sehr stark, die Messungen der DEGES zeigen aber wenig an?
Menschen können selbst geringe Vibrationen und Erschütterung sehr gut wahrnehmen und den Unterschied um Zustand vor Beginn der Baustelle deutlich spüren. Die wahrgenommenen Erschütterungen werden auch von den Messgeräten registriert – allerdings geben diese erst Warnungen heraus, wenn die Erschütterungen für Menschen oder Gebäude gefährlich werden können.
Die Erschütterungen, die bislang aufgetreten sind, können durchaus eine Belästigung darstellen, sie sind jedoch ungefährlich.
Wird es eine Beleuchtung an der neuen Ringbahnbrücke geben?
Im Zuge der Planungsabstimmungen wurde von der Autobahn GmbH des Bundes entschieden, dass es in diesem Bereich der Stadtautobahn künftig keine Beleuchtung geben wird.
Wird die neue Brücke eine Stahlbrücke sein?
Bei der neuen Ringbahnbrücke handelt es sich um eine Stahlverbund-Konstruktion Das heißt, dass der tragende Überbau aus Stahl ist, auf dem eine Fahrbahnplatte aus Beton liegt.
Nächste Infoveranstaltung
Sobald ein Termin für die nächste Infoveranstaltung feststeht, informieren wir Sie an dieser Stelle.
Infoveranstaltung am 6. November 2025
Am Donnerstag, 6. November 2025, lud die DEGES Anwohnerinnen und Anwohner sowie weitere Interessierte zu einer Infoveranstaltung zum Neubau der Ringbahnbrücke ein. Rund 50 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich über die geplanten Bauabläufe zu informieren und ihre Fragen an die Experten der DEGES zu stellen.
Präsentation zum Download
Die in der Veranstaltung gezeigte Präsentation können Sie hier herunterladen.
Bauinfo-Mails
Beim Neubau der Ringbahnbrücke lassen sich baubedingte Beeinträchtigungen
wie Lärm, Staub oder Verkehrseinschränkungen nicht immer
vermeiden. Die Bauinfo-Mails der DEGES informieren Sie vorab, wenn mit
spürbaren baustellenbedingten Auswirkungen zu rechnen ist.
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Die Berliner Stadtautobahn fit für die Zukunft machen
Die Autobahnen A 100 (Berliner Stadtring), A 115 (inklusive AVUS) sowie A 111 (Zubringer Oranienburg) bilden zusammen die Stadtautobahn (West).
Die DEGES plant und realisiert mehrere Großprojekte entlang der Stadtautobahn:
- Umbau des Autobahndreiecks Funkturm
- Ersatzneubau der Ringbahnbrücke
- Ersatzneubau der Westendbrücke
- Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke und Umbau des Autobahndreiecks Charlottenburg
- Grundsanierung der A 111
Ziel aller Projekte ist die Erneuerung der bestehenden Infrastruktur und damit die langfristige Sicherung der Leistungsfähigkeit dieser zentralen Berliner Verkehrsverbindung. Zudem sollen die Verkehrssicherheit sowie der Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner vor Luftschadstoffen und Lärmbelastung verbessert werden. Denn eine Infrastruktur, die fit für die Zukunft ist, bringt moderne Mobilitätsanforderungen und hohe Lebensqualität in der Stadt miteinander in Einklang.
Die Stadtautobahn hält Berlin mobil. Und den Verkehr aus den Kiezen heraus.
Die Stadtautobahn verbindet die Bezirke und ihre Bewohnerinnen und Bewohner miteinander und mit dem Umland. Über den Berliner Ring und damit an das bundesdeutsche und europäische Fernstraßennetz. So bietet die Stadtautobahn eine leistungsfähige Verbindung in die Stadt, aus ihr heraus und um sie herum.
Tausende von Berlinerinnen und Berlinern nutzen täglich die Stadtautobahn. Sie leistet einen nicht wegzudenkenden Beitrag zur Mobilität der Menschen und zur Versorgung von Geschäften und Unternehmen in allen Teilen der Stadt. Durch die Bündelung des Verkehrs hält die Stadtautobahn den Durchgangs- und Fernverkehr aus den Wohnvierteln heraus. Denn Verkehr ohne direktes Ziel im Kiez nutzt eher die Stadtautobahn als das Netz der Stadtstraßen. Gäbe es die Stadtautobahn nicht, müssten täglich zwischen 180.000 und 230.000 Pkw und Lkw auf anderen Wegen in und durch die Stadt gelangen. Das Netz der Stadtstraßen wäre damit zusätzlich belastet. Die Folgen: Verkehrsteilnehmer stünden im Dauerstau und die Wohnviertel würden durch Verkehr, Lärm und Abgase stark belastet – und das nicht nur zur Hauptverkehrszeit.
Die Projekte der DEGES stellen sicher, dass der Verkehr die Stadtautobahn durchgängig und langfristig nutzen kann.
Die stark befahrenen Strecken der A 100, A 111 und A 115 sind aufgrund ihres Alters und der Belastungen der Vergangenheit nicht mehr leistungsfähig. Sie müssen dringend erneuert werden. Bauwerke wie die Brücken und Rampen am Autobahndreieck Funkturm und die Rudolf-Wissell-Brücke sind dem stetig zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen. Aufgrund ihrer Bauweise sind sie nicht sanierungsfähig, sondern müssen durch neue Bauwerke ersetzt werden.
Während der Bauphase soll der Verkehr so weit wie möglich auf der Stadtautobahn bleiben. Dies muss bereits bei der Planung der Projekte berücksichtigt werden und ist beispielsweise ein Grund dafür, dass die neue Rudolf-Wissell-Brücke zukünftig, anders als heute, aus zwei getrennten Brückenbauwerken bestehen wird.
Nach Fertigstellung der Projekte steht dem Verkehr der Hauptstadt entlang der Stadtautobahn (West) eine Infrastruktur zur Verfügung, die langfristig nutzbar, leistungsfähig und – dank verbesserter Verkehrsführung – auch sicherer und flüssiger zu befahren ist. Damit bleibt die Stadtautobahn die erste Wahl für Verkehre durch die Stadt, die Stadtstraßen werden entlastet.
Besserer Verkehrsfluss und mehr Verkehrssicherheit, aber keine zusätzlichen Kapazitäten.
Zum Alltag der Verkehrsteilnehmer gehört er dazu: der Stau auf der Berliner Stadtautobahn. Die Hauptursache ist die hohe Verkehrsbelastung: Wenn Autos und Lkw dicht an dicht fahren, dann birgt jede noch so kleine Störung im Ablauf das Potenzial für einen Stau. Anlässe für diese Störungen gibt es viele. Zu den häufigsten gehören plötzliche Spurwechsel oder Bremsmanöver an Abfahrten, Baustellen, gesperrte oder verengte Fahrspuren, Stockungen an Auffahrten sowie liegengebliebene Fahrzeuge oder Unfälle.
Mit ihren Projekten trägt die DEGES dazu bei, dass die Anlässe für Störungen weniger werden. Dafür wird beispielsweise beim Umbau des Autobahndreiecks Funkturm der Verkehr neu organisiert. Beim Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke und der Westendbrücke werden neue Verflechtungsstreifen zwischen den ungewöhnlich dicht aufeinanderfolgenden Auf- und Abfahrten geschaffen. Diese Maßnahmen dienen der Verbesserung des Verkehrsflusses und der Verkehrssicherheit. Sie erhöhen dabei nicht die Kapazität auf der gesamten Stadtautobahn.
Das bedeutet im Umkehrschluss auch: Störungen im Verkehrsfluss und Staus wird es auf der vielbefahrenen Stadtautobahn auch nach dem Umbau geben, denn Prognosen zufolge steigt das Verkehrsaufkommen in den nächsten Jahren weiter an. Eine staufreie Stadtautobahn ist erst dann möglich, wenn der Verkehr im Zuge der Mobilitätswende deutlich abnimmt. Entlastung schaffen die Projekte der DEGES insofern, als dass die Stauanlässe vermindert werden – und damit auch das Risiko von Unfällen sowie die Luftschadstoff- und Lärmbelastung im Umfeld der Stadtautobahn.
Die Stadt der Zukunft braucht die richtige Infrastruktur für den Verkehr der Zukunft.
Die Projekte der DEGES sorgen dafür, dass Modernisierung und Ersatz der überalterten Streckenabschnitte schnell und professionell geplant und realisiert werden können. Die Qualität der Strecken und Bauwerke wird nachhaltig verbessert: durch moderne Baustoffe, durch effektive Bauverfahren, durch Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsflusses, der Verkehrssicherheit sowie durch geeignete Lärmschutzmaßnahmen und landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen. Damit erhält die DEGES nicht nur die Infrastruktur, sondern sie macht sie jetzt zukunftssicher für die Mobilitätsanforderungen der nächsten Jahrzehnte.
Auch in der Mobilität von morgen werden Pkw und Lkw eine wichtige Rolle spielen, und der motorisierte Verkehr wird weiterhin ein Teil der Stadt bleiben. Immer mehr Menschen fordern, dass der Verkehr innerhalb der Wohnviertel mit wenigen oder gar keinen Autos stattfinden soll. Gerade deshalb braucht es die moderne und leistungsfähige Stadtautobahn. Sie bietet dem Verkehr eine Alternative zu den Stadtstraßen. Weniger Belastung auf den Stadtstraßen heißt auch: mehr Möglichkeiten, den Straßenraum neu zu verteilen oder alternative Nutzungskonzepte zu entwickeln.
Die erforderliche Infrastruktur steht mit der Stadtautobahn zur Verfügung und kann durch Erhalt und Modernisierung langfristig gesichert werden. Dies muss heute geschehen, und nicht irgendwann in der Zukunft. Der schlechte Zustand vieler Streckenabschnitte und Bauwerke lässt keine weiteren Verzögerungen zu. Ein Rückstand bei der Instandhaltung und Modernisierung birgt das Risiko, dass Strecken, Brücken und Tunnel unbefahrbar werden. Die Folgen: mehr Durchgangsverkehr in den Wohnvierteln, längere Wege für Menschen und Güter, Zeitverluste und eine höhere Belastung von Mensch und Umwelt.
Die DEGES plant und realisiert die Projekte entlang der Stadtautobahn im Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern.
Die DEGES plant und realisiert alle
Projekte im Dialog und mit der Beteiligung von Anwohnerinnen und Anwohnern, Verbänden, Bezirken und dem Land Berlin. Dabei werden bestehende Gestaltungsspielräume genutzt, um die verkehrlichen Anforderungen und die Belange der Anwohnerinnen und Anwohner so gut es geht miteinander in Einklang zu bringen. Wo die Gestaltungsspielräume durch Technik, Raum oder gesetzliche Vorgaben begrenzt sind, informieren wir transparent und begründen, warum sich nicht alle Vorstellungen verwirklichen lassen. Das ist für uns echte Beteiligung: mögliche Kompromisse finden, keine falschen Erwartungen schüren und offen miteinander reden.
Durch die koordinierte Umsetzung aller Projekte halten wir die Bauzeit möglichst kurz und die Belastung in Grenzen.
Die Umsetzung unserer Projekte entlang der Stadtautobahn koordinieren wir so, dass die Bauzeit insgesamt möglichst kurz gehalten wird. Dafür müssen Arbeiten zum Teil zeitgleich erfolgen. Das bedeutet, dass es entlang der Stadtautobahn in den nächsten Jahren auch zu Verkehrseinschränkungen kommen wird. Wir bemühen uns kontinuierlich darum, diese Einschränkungen so gering wie möglich zu halten. Dies tun wir, damit Pendlerinnen und Pendler sowie der Wirtschafts- und Güterverkehr ohne große Zeitverluste an ihr Ziel kommen und der Verkehr so weit wie möglich auf der Stadtautobahn bleiben kann.
Die Alternative wäre, die Arbeiten an den verschiedenen Projekten nacheinander umzusetzen, was die Bauzeit insgesamt erheblich verlängern würde: Aus acht Jahren geplanter Bauzeit würden dann zwölf bis fünfzehn Jahre Verkehrseinschränkungen. Aus diesem Grund, und weil der heute altersbedingt schlechte Zustand der Brücken und Straßen ein schnelles Handeln erfordert, stellt dieses Vorgehen aus unserer Sicht keine umsetzbare Alternative dar.
Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL
Unser Informationsdienst VERKEHRSPROJEKTE AKTUELL informiert regelmäßig über den aktuellen Stand der DEGES-Projekte in Berlin. Damit bleiben Sie auf dem Laufenden zu Planung, Veranstaltungen, Genehmigungsverfahren und Umsetzung der Verkehrsprojekte der DEGES in Berlin. Sie können sich online für den Informationsdienst anmelden und entscheiden, ob Sie nur Informationen zum Umbau des Autobahndreiecks Funkturm oder Informationen zu allen Berliner DEGES-Projekten erhalten wollen.
Kontaktformular
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