icon-arrow-right

A 111: Grundsanierung In Planung

Berlins Infrastruktur fit für die Zukunft machen

Besonderheiten und Herausforderungen des Projektes

Die A 111 verläuft im Nordwesten Berlins und verbindet den Berliner Ring (A 10) vom Autobahndreieck Oranienburg mit dem Berliner Stadtring (A 100) am Dreieck Charlottenburg. Sie ist Bestandteil des übergeordneten Verkehrswegenetzes und hat eine hohe Bedeutung für Berlin und Brandenburg. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung und häufigen schadensbedingten Bauarbeiten kommt es regelmäßig zu Staus. Bereits in der Vergangenheit wurden Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Die Schäden haben jedoch teilweise ein Ausmaß erreicht, dass umfangreiche Instandsetzungen und Ersatzneubauten erfordert.

Integriertes Verkehrs- und Baukonzept optimiert die Planung

Aufgrund des Umfangs der Baumaßnahmen und der wenigen verfügbaren Alternativrouten im Berliner Straßennetz wurden folgende Herausforderungen für die Sanierung bestimmt:

  • Vermeidung von Verlagerung des Verkehrs ins Nebennetz
  • Weiträumige Ableitung des Durchgangsverkehrs
  • Gewährleistung der Nutzung der A 111 für den Schwerverkehr
  • Bildung funktional zusammenhängender Abschnitte
  • Weitestgehende Aufrechterhaltung der bestehenden Autobahnanschlüsse
  • Gewährleistung der Erreichbarkeit wichtiger Standorte
  • Ertüchtigung von Ausweichstrecken

Davon ausgehend wurde entschieden, dass ein integriertes Verkehrs- und Baukonzept für die gesamte Planungs- und Bautätigkeiten zu erarbeiten ist. Es wurden zwei Teams beauftragt, die sich zunächst unabhängig voneinander mit den baulichen („Team Bau“) und verkehrlichen Aspekten („Team Verkehr“) der Sanierung befassten und diese dann zusammenführten.

Aufgabenstellung „Team-Bau“ war u. a.:

  • Auswertung der Bestandsunterlagen (264 Teilbauwerke + Strecke)
  • Durchführung von zusätzlich notwendigen Baustoffprüfungen und Schadensanalysen
  • Schadensbeurteilungen der einzelnen Bauwerke
  • Zustandsanalyse für Tunnelausstattung und konstruktiven Brandschutz
  • Nachrechnungen wenn erforderlich (Brücken, Tröge und Tunnel, Stützbauwerke)
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung der Bauwerke zur Festlegung Instandsetzung/Ertüchtigung oder Neubau
  • Erstellung von Behandlungskonzepten für die Bauwerke, Fahrbahn sowie Entwässerungsanlagen

Aufgabenstellung „Team-Verkehr“ war u. a.:

  • Verkehrsanalysen der unterschiedlichen Bau- und Verkehrszustände
  • Erstellung von Verkehrssteuerungskonzepten (Lichtsignalanlagen, Knotenpunktgestaltung u.a.)
  • Konzepte für die räumliche u. zeitliche Verlagerung von Verkehrsströmen
  • Konzepte für die Informationsmanagement an Verkehrsteilnehmer
  • Konzepte für eine Verkehrsverlagerungen zwischen den unterschiedlichen Verkehrsarten
  • Konzepte für die Verträglichkeit der Maßnahme mit wichtigen Verkehrserzeugern (z. B. Flughafen, Industrie u. a.)
  • Konzepte für Vorbehaltsnetze

Das Ergebnis ist ein Bauablaufkonzept, das verkehrliche Auswirkungen für die umliegenden Stadtteile auf ein Minimum beschränkt und die Erreichbarkeit wichtiger Anlieger gewährleistet.

Lesen Sie mehr dazu im Überblick über die Inhalte des integrierten Verkehrs- und Baukonzeptes.

Cookies helfen uns, Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Mit Klick auf „Cookies erlauben“ bestätigen Sie die Verwendung von Cookies. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen