Projektstand

B 431 – A 26 / Elbquerung

Der Ende 2014 ergangene Planfeststellungsbeschluss wurde beklagt und 2016 für nicht vollziehbar erklärt. Um das Baurecht für diesen Abschnitt zu erlangen, ist ein Fehlerheilungsverfahren durchzuführen, das den Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie betrifft. Dieser war gemäß Beschluss des Gerichts öffentlich auszulegen, was durch die Planfeststellungsbehörde 2017 nachgeholt wurde. Die vertiefte Prüfung hat gezeigt, dass der Fachbeitrag zur Wasserrahmenrichtlinie überarbeitet und in Teilen neu gefasst werden muss. Mit einem Planergänzungsbeschluss rechnet die DEGES im zweiten Halbjahr 2020.

Da die A 20 mit der Elbquerung die Landesgrenze zu Niedersachsen überschreitet, sind außerdem mit dem Land Niedersachsen weitere gemeinsame Planungsschritte zu klären. Diese reichen von der späteren Anbindung der A 20 in Niedersachsen bis zu Fragen des Bauablaufs.

Außerdem ist für den Elbtunnel ein Sicherheitskonzept für den abwehrenden Brandschutz zu erstellen. Das zuständige Ministerium für Inneres, ländliche Räume und Integration hat einen Workshop bei der International Fire Academy (IFA) in der Schweiz in Vorbereitung einer Empfehlung für ein Interventionskonzept für den Tunnel organisiert. Der Workshop fand im März 2019 statt.