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A 23: AS Tornesch – AD Hamburg-Nordwest In Planung

Sechsstreifige Erweiterung der A 23 zwischen der AS Tornesch und dem AD Hamburg-Nordwest

Luftbildaufnahme der A 23
Bildnachweis: Falcon Crest

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 15,9 km
  • sechsstreifige Erweiterung

Karte

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Projektbeschreibung

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf der A 23 kommt es täglich in den Spitzenstunden zu Staus. Insbesondere an den Anschlussstellen (AS) treten Rückstaus auf, deren Folge Unfallschwerpunkte an den Knotenpunkten mit dem untergeordneten Straßennetz sind. Neben den allgemeinen Behinderungen in der Morgenspitze von 6 bis 8 Uhr in Fahrtrichtung Hamburg an den AS Tornesch, Pinneberg-Mitte und -Süd sowie an der AS Halstenbek-Krupunder kommt es generell in der Hauptverkehrszeit an den AS Pinneberg-Nord und -Süd wegen Leistungsfähigkeitsdefiziten beim Linkseinbiegen in das nachgeordnete Straßennetz zu Beeinträchtigungen. Dabei ist die enge Anschlussstellendichte in Pinneberg als besondere Charakteristik hervorzuheben.

Um eine erste Abhilfe der Rückstauungen auf die Autobahn zu schaffen, sind verlängerte Ausfädelungsstreifen und Verflechtungsstreifen zwischen den Anschlussstellen umgesetzt worden. Diese Maßnahmen sind zur Sicherstellung eines flüssigen und geregelten Verkehrsabflusses und zur Verbesserung der Verkehrssicherheit jedoch nicht ausreichend. Eine durchgängig sechsstreifige Hauptfahrbahn ist somit für die Herstellung der ausreichenden Verkehrsqualität notwendig.

Besonderheiten

Die Maßnahme befindet sich in einem verkehrlich hochsensiblen Bereich. Zudem ist die A 23 beidseitig durch Bebauungen (Wohnen und Gewerbe) geprägt.

Pressebereich

Weitere Informationen finden Sie im Pressebereich dieses Projekts.

Zum Pressebereich

Projektstand

Im September 2020 wurde eine umfangreiche Verkehrszählung an den Anschlussstellen der A 23 sowie an weiteren relevanten Knotenpunkten durchgeführt. Die erhobenen Verkehrszähldaten aller Verkehrsteilnehmer (Kfz, Rad und Fußverkehr) an insgesamt 21 Knotenpunkten bilden eine wichtige Grundlage für die verkehrsplanerischen und verkehrstechnischen Untersuchungen sowie für die Planung und Gestaltung der Knotenpunkte und fließen in die folgenden Planungsphasen mit ein. Die erhobenen Daten wurden ausgewertet und werden als Grundlage für die weiteren Verkehrsprognosen und -untersuchungen dienen.

Im Dezember 2020 fand mit den Naturschutzbehörden sowie den anerkannten Naturschutzverbänden ein digitaler Abstimmungstermin bezüglich des Untersuchungsrahmens für die Umweltverträglichkeitsprüfung (nach §15 UVPG – neue Fassung) im Zuge der Planungen zur sechsstreifigen Erweiterung der A 23 statt. Im Rahmen des Termins wurden die Untersuchungstiefe, die Untersuchungsschwerpunkte sowie die räumliche Abgrenzung des Untersuchungsgebietes abgestimmt. Seit Frühjahr 2021 finden die ersten faunistischen Kartierungen im Untersuchungsgebiet statt.

Parallel zur A23 errichteter Amphibienschutzzaun im Zuge der faunistischen Kartierungen. © DEGES

Von Januar bis September 2021 werden Vermessungs- und Vermarkungsarbeiten im Bereich der geplanten Baumaßnahme für die Herstellung eines projektbezogenen Grundlagennetzes durchgeführt. Das Grundlagennetz fungiert als dauerhafter, präziser geometrischer Referenzrahmen für alle künftigen Vermessungen im Bereich der Baumaßnahme. Die Arbeiten finden fast ausschließlich im öffentlichen Verkehrsraum ohne notwendige Betretung privater Flächen statt.

Ausblick

Ende Februar / Anfang März 2021 fanden erste Informationsveranstaltungen für Träger öffentlicher Belange sowie für Politiker*innen zum aktuellen Projektstand statt. Am 20. April 2021, 18.30 Uhr, fand eine erste öffentliche Informationsveranstaltung für interessierte Bürger*innen zu den anstehenden Planungen statt. Weitere Informationen hierzu enthält das Einladungsplakat.

Planungswerkstätten in den Abschnitten Nord, Mitte und Süd

Die sechsstreifige Erweiterung der A 23 zwischen der Anschlussstelle Tornesch und dem Autobahndreieck Hamburg Nordwest befindet sich zurzeit noch in der Vorplanung. Um bereits in dieser frühen Planungsphase Hinweise und Ideen aufzunehmen und sich mit interessierten Bürger*innen sowie Interessensvertreter*innen aus dem Planungsraum austauschen zu können, wird die DEGES Planungswerkstätten für die Abschnitte Nord, Mitte und Süd des Planungsraums durchführen.

Übersicht über die Planungswerkstätten
Karte mit Markierung der geplanten Planungswerkstätten

Im Rahmen einer öffentlichen Losziehung wurden am 15. Oktober um 15:00 Uhr  insgesamt 15 Bürgervertreter*innen – fünf pro Abschnitt – für die Mitarbeit an den Planungswerkstätten ausgewählt. Die Auslosung fand in einer öffentlichen Veranstaltung über die Online-Plattform Webex statt.

Ziehung der Lose für die Planungswerkstätten zur A 23
Ziehung der Lose für die Planungswerkstätten zur A 23 © DEGES

Alle Bewerber*innen, die sich bis zum 14. Oktober für die Auslosung angemeldet haben, werden im Anschluss an die digitale Veranstaltung über die Ergebnisse der Losziehung benachrichtigt. Neben den per Los gezogenen Bürgervertreter*innen werden zudem Vertreter*innen aus den angrenzenden Städten und Gemeinden, aus Institutionen, Verbänden oder Vereinen Teil der Planungswerkstätten sein und in diesen mitarbeiten.

Termine

Die erste Sitzung im Abschnitt Nord findet am 28. Oktober statt, im Abschnitt Mitte am 4. November und im Abschnitt Süd am 11. November 2021.

Mit dem Rad entlang der A 23

Das Projektteam der DEGES möchte interessierten Bürger*innen auch außerhalb der Planungswerkstätten Details zur Planung des Ausbaus der A 23 erklären und Fragen beantworten. Im Rahmen zweier Fahrradtouren werden daher gemeinsam wichtige Orte im Planungsraum besichtigt.

  • Termine:

Samstag, 25. September 2021 [hat bereits stattgefunden]

Samstag, 6. November 2021

Die Route der geplanten Fahrradtour
Die Route der geplanten Fahrradtour | Bildnachweis: DEGES

Die erste Fahrradtour entlang des Planungsraums hat bereits am 25. September stattgefunden und war mit rund 25 Teilnehmenden bestens besucht. Einen Eindruck von der Tour erhalten Sie in unserem Video:

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Am 6. November 2021 bekommen nun auch diejenigen, die bei der ersten Radtour verhindert waren oder es nur noch auf die Warteliste geschafft haben, die Möglichkeit, wichtige Punkte der Strecke zu besuchen und verschiedene Aspekte rund um den Ausbau direkt mit den Verantwortlichen zu besprechen. Bewerbungsschluss hierfür war der 24. Oktober.

Informationsveranstaltung am 20. April 2021

Aufgrund der Corona-Situation fand die Veranstaltung nicht vor Ort statt, sondern wurde als Livestream realisiert und aufgezeichnet:

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Die Präsentation, die in der Veranstaltung gezeigt wurde, können Sie als PDF-Datei herunterladen:

Sie fragen – die DEGES antwortet

Nachfolgend beantworten wir Fragen, die uns im Projektzusammenhang häufig gestellt werden. Wenn Sie eine Frage haben, die hier noch nicht beantwortet wurde, kontaktieren Sie uns gern über das Kontaktformular am Ende dieser Seite.

Fragen & Antworten 1: Allgemeine Fragen

Ist der Ausbau der A 23 verhältnismäßig?

Ja, denn die heutige Verkehrsbelastung mit häufiger Staubildung auf der A 23 und den zufließenden Straßen stellt weder für Anwohner noch für Verkehrsteilnehmer eine befriedigende Situation dar. Der Ausbau der A 23 bietet die Chance, die Verhältnisse für alle Beteiligten zu verbessern. Insbesondere durch die Planung eines verbesserten Lärmschutzes ergeben sich neue städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Für was steht das Projekt „6-streifige Erweiterung der A 23“?

Das Projekt steht für den Autobahnausbau der A 23 zwischen der Anschlussstelle Tornesch und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest von 4 auf 6 Fahrstreifen.

Die Corona-Pandemie hat die Art zu arbeiten verändert: Homeoffice ist in vielen Bereichen zur Normalität geworden. Müsste für eine realistische Bewertung des Verkehrsaufkommens nicht das Ende der Pandemie abgewartet werden?

In der Verkehrsprognose werden mögliche Entwicklungen berücksichtigt, sie wird stetig aktualisiert. Veränderungen, die aus der Corona-Pandemie resultieren, finden in der Bewertung entsprechend Beachtung. Mögliche Langzeiteffekte, die sich z. B. durch eine verstärkte Anwendung von Homeoffice ergeben, sind also abbildbar.

Kann man den Ausbau der Autobahn noch verhindern? Ist es möglich, dass nur die Bauwerke und Anschlussstellen angepasst werden, man aber bei vier Spuren bleibt?

Im Bundesverkehrswegeplan wurde, aufgrund der Überlastung der Strecke, ein Bedarf für den Ausbau der A 23 festgestellt. Die Aufstellung dieses Bundesverkehrswegeplanes, in dem bestimmt wird, welche Straßen aus- oder neugebaut werden, liegt in der Zuständigkeit und Verantwortung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI).
Ein alleiniger Ausbau der Bauwerke und Anschlussstellen ist zudem keine Option, da dieser nicht das Problem der Überlastung der A 23 beheben würde. Nur ein Ausbau auf sechs Fahrstreifen kann den gewünschten Effekt erzielen.

Wie wird man zukünftig über weitere Informationsveranstaltungen informiert? Gibt es einen E-Mail-Verteiler, über den der Informationsfluss laufen kann?

Wir informieren auf jeden Fall über die Website. Schreiben Sie uns aber gern auch noch mal eine Nachricht über das Kontaktformular, wenn Sie weitere Fragen haben oder Informationen wünschen.

Fragen & Antworten 2: Planung

Welche gesetzliche Bedeutung hat die A 23?

Die Erweiterung der A 23 ist mit der Dringlichkeitsstufe Vordringlicher Bedarf zur Engpassbeseitigung im Bundesverkehrswegeplan 2030 eingestuft.

Wer ist an der Planung der 6-streifigen Erweiterung der A 23 beteiligt?

Das Land Schleswig-Holstein hat im Juli 2019 die DEGES mit der Planung beauftragt. Die Autobahn GmbH des Bundes hat zwar Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen in Deutschland übernommen, jedoch führt die DEGES die ihr bisher von den Ländern übertragenen Projekte im Auftrag der Autobahn GmbH unverändert eigenständig und verantwortlich weiter.

Gibt es mehrere Planungsabschnitte?

Da die Planung eines Autobahnbaus sehr komplex ist, wird das Projekt im Zuge der weiteren Planungen voraussichtlich in mehrere Abschnitte unterteilt.

Zudem ist eine abschnittsweise Planfeststellung zweckmäßig, da eine Vielzahl von Regelungen zu treffen ist und verschiedene Gebietskörperschaften (Länder, Städte und Gemeinden) betroffen sind. Dennoch können die Abschnitte nach Vorliegen der rechtlichen Voraussetzungen möglichst zeitnah oder gemeinsam baulich realisiert werden.

Fragen & Antworten 3: Verkehr und Prognosen

Kann die A 7 den Abfluss von der A 23 gewährleisten?

Ja, der Ausbau der A7 berücksichtigt bereits eine 2-streifige Zuführung der A 23 und eine verlängerte Verflechtung von A 23 und A 7 und insgesamt 5 Fahrstreifen bis zur Anschlussstelle Stellingen.

Inwieweit wurden bei der Verkehrsuntersuchung zur A 23 zukünftige Auslastungen, Verkehrsmengen und möglicher Rückstau berücksichtigt?

Die bisherigen Fahrbahnen sind nicht dauerhaft ausreichend. Bei der durchgeführten Verkehrsuntersuchung wurden daher alle genannten Faktoren berücksichtigt, um ein optimales und dauerhaft ausreichendes Endergebnis zu erreichen. Zudem wurden in die Prognose alle Projekte einbezogen, die im Bundesverkehrswegeplan im vordringlichen Bedarf stehen und fest disponiert sind.

Was passiert mit bestehenden Anschlussstellen und wird es neue Anschlussstellen geben?

Alle bestehenden Anschlussstellen werden in die Planungen einbezogen. Es ist denkbar, die Anschlussstellengestaltungen zu verändern – dies wird im Zuge der aktuellen Untersuchungen überprüft. Ebenfalls wird überprüft, ob auf einzelne bestehende Auf- und Abfahrten verzichtet werden kann – dies hängt davon ab, ob es den Bedarf für eine Änderung der Anschlussstellensituation gibt. Neue Anschlussstellen an die Autobahn sind jedoch nicht wahrscheinlich, da bereits eine hohe Anschlussstellendichte existiert.

Müsste nicht das Ende der Bauarbeiten an der A 7 abgewartet werden, um sagen zu können, unter welchen Endbedingungen eine Aufnahme des Verkehrs von der A 7 auf die A 23 überhaupt möglich ist?

Der Endzustand der A 7 zeigt sich Ende 2021, man kann also zeitnah sehen, welche Verkehrssituation entsteht, um diese dann mit in die Planungen einzubeziehen.

Fragen & Antworten 4: Lärmschutz

Wie wird ein verbesserter Lärmschutz gewährleistet? Sind ein offenporiger Asphalt und hohe Lärmschutzwände geplant? Wird der bestmögliche Lärmschutz unabhängig von den Kosten gewährleistet?

Zunächst gilt es, die geltenden Grenzwerte der Bundes-Verkehrslärmschutzverordnung (16. BImSchV) bestmöglich einzuhalten. Aufgrund neuer Richtlinien zur Berechnung des Lärms, welche sich in den letzten Jahren verschärft haben, wird der Lärmschutz an der A 23 im Vergleich zur aktuellen Situation verbessert werden. Eine Qualitätssteigerung des Lärmschutzes ist also ein wichtiger Teil der Planung. Ziel ist es, die gesetzlich festgelegten Grenzwerte vollumfänglich zu erfüllen. Dementsprechend werden die Lärmschutzwände dimensioniert und ausgewählt. Eine Kombination mit lärmarmen Fahrbahnbelägen (auch z. B. mit offenporigem Asphalt) ist als Variante möglich. Dabei stehen nicht die Kosten im Vordergrund, sondern die Wirtschaftlichkeit bzw. die sogenannte Verhältnismäßigkeit. Die Anforderungen sollen optimal erfüllt werden. Ziel ist die Einhaltung der Grenzwerte, durch die der sogenannte „Vollschutz“ erreicht wird. Lärmschutz wird überall dort errichtet, wo die Verhältnismäßigkeit gegeben ist.

Wie wird der Lärmschutz während der Bauzeit sichergestellt? Ist hier mit einer erhöhten Lärmbelästigung zu rechnen?

Durch die Reduktion der zulässigen Höchstgeschwindigkeit im Baustellenbereich wird sich der Lärm zunächst einmal reduzieren. Die Baustelle an sich wird im Bauverlauf immer weiter wandern. Für den angenommenen Lärm im Baustellenbereich gibt es eine Baulärmprognose. Auf Grundlage dieser Prognose kommt ein geeigneter, bestmöglicher Schutz zum Einsatz (z. B. temporäre Lärmschutzwände). Dies wird in den weiteren Planungen berechnet.

Fragen & Antworten 5: Umwelt

Wie lässt sich ein solches Projekt unter Umweltaspekten überhaupt durchführen?

Die zusätzliche Schadstoffbelastung, die durch den Ausbau zu erwarten ist, wird im Rahmen der Planungen in den Blick genommen und von Gutachtern entsprechend bewertet. Sowohl Immissionen wie Luftschadstoffe als auch z. B. Reifenabrieb spielen dabei eine Rolle. Diese werden betrachtet und auf ihre Umweltverträglichkeit hin untersucht. Im Rahmen der Planungen wird zudem überprüft und bewertet, wie entstehende Eingriffe in die Umwelt durch Ausgleichsmaßnahmen kompensiert werden können.

Welche positiven Veränderungen sind – aus Umweltperspektive – durch den Ausbau der A 23 denkbar?

Die bestehende A 23 weist eine hohe Trennwirkung – auch für Tiere – auf. Durch großzügigere Querungsbauwerke, zum Beispiel an den Gewässern, kann eine deutliche Verbesserung für die dort befindlichen Arten geschaffen werden.

Fragen & Antworten 6: ÖPNV

Wieso wird anstelle der Autobahn nicht der öffentliche Nahverkehr weiter ausgebaut?

Der Bedarf des Ausbaus der A 23 wurde im Bundeverkehrswegeplan festgestellt und mit der Aufnahme in die Ausbaugesetze gesetzlich geregelt. Auch die Maßnahmen der Schiene sind im Bundesverkehrswegeplan sowie in den Ausbaugesetzen enthalten. Die unterschiedlichen Maßnahmen konkurrieren somit nur indirekt miteinander, da sie zu Verkehrsverlagerungen führen können. Wirtschaftlich konkurrieren sie jedoch nicht direkt. Der ÖPNV wird in den für die A 23 angestellten Prognosen allerdings berücksichtigt. In erster Linie spielt der Bestand dabei eine Rolle (Querungen von Buslinien etc.).

Ist eine Anbindung an den ÖPNV angedacht – durch Zubringerlinien zum Bahnhof bzw. P+R-Parkplätze?

Pendlerparkplätze sind eine Option.

Fragen & Antworten 7: Grunderwerb

Steht jetzt schon fest, welche Grundstücke vom Ausbau betroffen sind? Wann werden die betroffenen Grundstückseigentümer*innen / Anwohner*innen informiert?

Durch den frühen Zeitpunkt der Planung kann noch nicht gesagt werden, welche Grundstücke genau benötigt werden. Bisher lässt sich nur sagen, wo Engstellen zu finden sind. Dass private Grundstücke teilweise vom Ausbau betroffen sein können, kann nicht ausgeschlossen werden. Ziel ist es jedoch, so wenig wie möglich in private Grundstücke einzugreifen.

Was ist mit Enteignungen? An welcher Stelle wird mit den Eigentümer*innen gesprochen, die enteignet werden?

Enteignungen sind nur das letzte Mittel. Das Ziel der DEGES ist es, Flächen, die benötigt werden, im Rahmen des Grunderwerbs anzukaufen.

Was bedeuten die dicken roten Balken auf den Folien der Präsentation der Informationsveranstaltung vom 20. April (Folien 32-35, s. o.)? Zeigen diese Streifen schon die Eingriffsstellen in Grundstücke?

Die in Rot kenntlich gemachten Bereiche in der Präsentation stellen keinen beabsichtigten Eingriff dar, sondern sie zeigen die besonderen Engstellen für die weiteren Betrachtungen. Art und Umfang eines möglichen Grunderwerbs können erst in den nächsten Planungsphasen belastbar bestimmt werden. Unser Ziel ist es, den Eingriff in die seitlichen Bereiche möglichst verträglich zu gestalten.

Fragen & Antworten 8: Bau

Wie lange soll die Bauphase dauern?

Die Bauphase wird etwa fünf Jahre dauern. Die genauen Zeiträume lassen sich jedoch noch nicht festlegen: Da geplant ist, verschiedene Bauabschnitte zu bilden, die ggf. gleichzeitig umgesetzt werden, kann es hier noch zu Verschiebungen kommen.

Kontaktformular

Gerne können Sie mit uns zu allen Fragen in Kontakt treten. Bitte nutzen Sie dazu das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung!

Planungswerkstätten in den Abschnitten Nord, Mitte und Süd

Um frühestmöglich Hinweise und Ideen aufzunehmen und sich mit interessierten Bürger*innen sowie Interessensvertreter*innen aus dem Planungsraum austauschen zu können, führt die DEGES ab dem 28. Oktober 2021 Planungswerkstätten für die Abschnitte Nord, Mitte und Süd durch.

Mit dem Rad entlang der A 23

Im Rahmen zweier Fahrradtouren entlang der A 23 können interessierte Bürger*innen gemeinsam mit den Autobahn-Planer*innen wichtige Orte im Planungsraum besichtigen. Nach der erfolgreichen ersten Tour am 25. September 2021, findet am 6. November 2021 die zweite Tour statt.

Informationsveranstaltung für Bürger*innen

Die digitale Informationsveranstaltung für Bürgerinnen und Bürger zur 6-streifigen Erweiterung der A 23 zwischen der Anschlussstelle Tornesch und dem Autobahndreieck Hamburg-Nordwest fand am 20. April 2021 um 18.30 Uhr statt.

Informationsveranstaltung für TÖB und Politiker*innen

Die digitalen Informationsveranstaltungen für Träger öffentlicher Belange sowie für Politiker*innen fanden am 25. Februar 2021 sowie am 01. März 2021 statt.