Projektbeschreibung

Die Verlängerung der A 26 von Stade in Richtung Osten dient dem Netzlückenschluss zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten. Die neue Autobahn soll als leistungsfähige West-Ost-Straßenverbindung hergestellt werden und weiträumige Hafenverkehre bündeln. Neben der überregionalen Funktion im Autobahnnetz soll die A 26 zudem die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens verbessern und innerstädtische Quartiere von Verkehr und damit Lärm- und Schadstoffemissionen entlasten.

Zusammengefasst lassen sich die wesentlichen Projektziele wie folgt darstellen:

  • Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastungen und der Trennwirkungen in innerstädtischen Wohnquartieren
  • Verbesserung der Erreichbarkeit des Hamburger Hafens
  • Bündelung des Ost-West-Verkehrs und der weiträumigen Hafenverkehre
  • Lückenschluss im überregionalen Bundesfernstraßennetz
  • gesamtwirtschaftliche Kostenvorteile

Allgemeine Projektdaten:

  • Der erste Abschnitt „Moorburg“ (6a) soll ab 2020 gebaut werden. Das Planfeststellungsverfahren läuft seit Januar 2017.
  • Der letzte Abschnitt „Wilhelmsburg“ soll 2028 fertiggestellt werden.
  • Gesamtlänge der A 26 Hafenpassage Hamburg: ca. 9,7 km
  • Fahrspuren: vier plus Standstreifen
  • Größtenteils besteht die Strecke aus sogenannten Ingenieurbauwerken, also beispielsweise Brücken (über den Reiherstieg sowie die 550 Meter lange Süderelbbrücke).
  • Kosten laut Bundesverkehrswegeplan: rund 900 Mio. Euro
  • überwiegend aus Bundesmitteln finanziert
  • zulässige Geschwindigkeit 80 km/h