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A 26: AK HH-Hafen (A 7/A 26) – AD Süderelbe (A 1/A 26) In Planung

Die Verlängerung der A 26 von Stade in Richtung Osten dient dem Netzlückenschluss zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten.

Visualisierung der Anschlussstelle Moorburg
Visualisierung der Anschlussstelle Moorburg als symmetrisches Kleeblatt. Gut zu erkennen: die Verknüpfung der A 26 Hafenpassage Hamburg mit dem Moorburger Hauptdeich

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 9,7 km

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Projektbeschreibung

Die Verlängerung der A 26 von Stade in Richtung Osten dient dem Netzlückenschluss zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten. Die neue Autobahn soll als leistungsfähige West-Ost-Straßenverbindung hergestellt werden und weiträumige Hafenverkehre bündeln. Neben der überregionalen Funktion im Autobahnnetz soll die A 26 zudem die Erreichbarkeit des Hamburger Hafens verbessern und innerstädtische Quartiere von Verkehr und damit Lärm- und Schadstoffemissionen entlasten.

Zusammengefasst lassen sich die wesentlichen Projektziele wie folgt darstellen:

  • Reduzierung der Lärm- und Schadstoffbelastungen und der Trennwirkungen in innerstädtischen Wohnquartieren
  • Verbesserung der Erreichbarkeit des Hamburger Hafens
  • Bündelung des Ost-West-Verkehrs und der weiträumigen Hafenverkehre
  • Lückenschluss im überregionalen Bundesfernstraßennetz
  • gesamtwirtschaftliche Kostenvorteile

Allgemeine Projektdaten:

  • Der erste Abschnitt „Moorburg“ (6a) soll ab 2020 gebaut werden. Das Planfeststellungsverfahren läuft seit Januar 2017.
  • Der letzte Abschnitt „Wilhelmsburg“ soll 2028 fertiggestellt werden.
  • Gesamtlänge der A 26 Hafenpassage Hamburg: ca. 9,7 km
  • Fahrstreifen: vier plus Standstreifen
  • Größtenteils besteht die Strecke aus sogenannten Ingenieurbauwerken, also beispielsweise Brücken (über den Reiherstieg sowie die 550 Meter lange Süderelbbrücke).
  • Kosten laut Bundesverkehrswegeplan: rund 900 Mio. Euro
  • überwiegend aus Bundesmitteln finanziert
  • zulässige Geschwindigkeit 80 km/h

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Projektstand/Ausblick

  • Mit Datum vom 30. April 2011 wurde das Linienbestimmungsverfahren durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung abgeschlossen. Linienbestimmt wurde die eingereichte Vorzugsvariante als Verlängerung der A 26 und der A 7 bis zur Anschlussstelle Stillhorn an der A 1.
  • Zurzeit werden die Planfeststellungsunterlagen für die Verkehrseinheit AK HH-Hafen (A 7) bis AS HH-Moorburg erarbeitet. Für die Verkehrseinheit von der AS HH-Moorburg bis AS Hohe Schaar läuft die Entwurfsbearbeitung.
  • Für die Verkehrseinheit AS Hohe Schaar über Abzweig Harburg (A 253) bis zur AS HH-Stillhorn (A 1) wird planungsbegleitend eine Bürgerbeteiligung für die Elbinsel durchgeführt. Parallel zum Beteiligungsverfahren hat die Entwurfsplanung begonnen – im Anschluss erfolgt die Genehmigungsplanung.
  • Entsprechende Einzelthemen, wie Fragen zum untergeordneten Straßennetz, zum Naturschutz, zur Wasserwirtschaft etc., werden mit den Trägern öffentlicher Belange in Hamburg bzw. im Bezirk Harburg abgestimmt.
  • Im Realisierungswettbewerb für die Querung der Süderelbe wurde der Wettbewerbssieger am 14. Mai 2013 bekanntgegeben.

Vorgeschichte

Seit den 1980er Jahren wurden unterschiedliche Verläufe der Trasse geprüft und öffentlich diskutiert. Erstmalig angedacht wurde eine Autobahn in diesem Bereich schon in den 1940er Jahren. Auch in den 1970er Jahren gab es Planungen, die jedoch auf Widerstand stießen und aufgegeben wurden.

Weiterhin sind die Autobahnen A 1 und A 7 von europaweiter Bedeutung. Das bedeutet, dass sich die Anlieger mangels der direkten Verbindung andere Wege suchen – allein 30.000 Fahrzeuge überqueren täglich die Köhlbrandbrücke. Prognose: steigend. Etwa ein Viertel ist Schwerlastverkehr.

In den 1980er Jahren wurde angesichts der schon damals angespannten Situation eine A 252-Verlängerung als „Hafenquerspange“ diskutiert. Abermals scheiterte das Vorhaben. Nun schließt die A 26 Hafenpassage Hamburg die überregionale Verkehrsnetzlücke. Sie ist die Verlängerung der im Westen aus Niedersachsen bis an die A 7 führenden A 26. Von dort schließt die A 26 Hafenpassage Hamburg an die A 1 im Bereich Stillhorn an und gewährleistet so eine bessere Erreichbarkeit des Hamburger Hafens.

Der Verlauf der A 26 Hafenpassage Hamburg wurde lange intensiv geplant und öffentlich diskutiert. Ein erster Entwurf sah einen Verlauf der Trasse unter der Bezeichnung A 252 im Norden Wilhelmsburg vor.

Entscheidung für die Südtrasse

Die 2005 festgelegte Südtrasse der damals noch „Hafenquerspange“ genannten A 26 Hafenpassage Hamburg wurde nach Abwägung aller Interessen verworfen. Der Grund dafür ist vor allem die positive Hafenentwicklung: die Trasse konnte den zukünftigen Schiffsgrößen, dem nötigen Ausbau der Hafengleise und der wachsenden HafenCity nicht gerecht werden. Eine Anpassung der Trasse hätte mit unverhältnismäßig höheren Kosten zu Buche geschlagen.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (heute: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur) hat 2011 die Südtrasse als geeignetsten Verlauf der Fernstraße bestimmt. Die Gründe:

  • Das Naherholungsgebiet im Norden Wilhelmsburgs bleibt unberührt.
  • Wohngebiete werden entlastet: Die A 26 Hafenpassage Hamburg verläuft weitgehend durch Industrie- und Hafengebiete. Das Siedlungsgebiet am Moorburger Elbdeich wird südlich umfahren. Weiter östlich, in der Nähe des Wohngebietes Kornweide, wird die Autobahn auf einem Teilstück in einem Tunnel (Deckel Finkenriek oder sogar als knapp 1,5 Kilometer langer Wilhelmsburger Deckel) geführt, um die Beeinträchtigungen für die Wohnbevölkerung zu minimieren.
  • Transportkosten werden gesenkt: Handels- und Logistikunternehmen profitieren von der direkten Verbindung zwischen A 7 und A 1.
  • Berücksichtigung der Schifffahrtsbelange: die wasserseitige Hafenanbindung wird sichergestellt, denn die neue Süderelbbrücke bietet die nötige Durchfahrtshöhe für Schiffe.
  • Die Verkehrswege werden gebündelt und der Verkehrsschwerpunkt rund um den Elbtunnel entlastet.

Ziele und Nutzen

Mit dem Bau der neuen Autobahn verfolgen der Bund und die Stadt Hamburg vier gleichermaßen wichtige Ziele:

  • Die A 26 Hafenpassage Hamburg schließt eine Lücke im überregionalen Bundesfernstraßennetz.
  • Der Ost-West-Verkehr und die weiträumigen Hafenverkehre werden gebündelt.
  • Die Lärm- und Schadstoffbelastungen aus dem Straßenverkehr in den städtischen Wohnquartieren verringern sich.
  • Der Hamburger Hafen als internationale Verkehrsdrehscheibe und einer der größten Arbeitgeber in Norddeutschland kann verlässlicher erreicht werden.

Rund 34.000 Fahrzeuge fahren täglich über die Köhlbrandbrücke als wichtigste Querungsmöglichkeit der Süderelbe in West-Ost-Richtung. In Zukunft wird der Verkehr um Hamburg weiter zunehmen. Für 2030 würde ohne die Entlastung durch den Bau der A 26 allein für die Köhlbrandbrücke mit einer Zunahme auf rund 42.000 Fahrzeuge pro Tag gerechnet.

Um das höhere Verkehrsaufkommen zu bewältigen und das Risiko von mehr Staus, längeren Reisezeiten und mehr Emissionen aufzufangen, ist eine Erweiterung des Autobahnnetzes notwendig. Die Hafenpassage reduziert deutlich die Verkehrsbelastung in Wilhelmsburg und Harburg – mit einer besonderen Entlastung entlang der B 73. Darüber hinaus schafft sie erstmals eine direkte Straßenverbindung zwischen den Häfen an Nord- und Ostsee bzw. zwischen den Hansestädten Stade, Hamburg und Lübeck.

Trassenverlauf

Die A 26 Hafenpassage Hamburg ist in drei Abschnitte gegliedert:

  • Abschnitt Moorburg: AK (Autobahnkreuz) HH-Süderelbe (A 7) – AS (Anschlussstelle) HH-Moorburg
  • Abschnitt Hafen: AS HH-Moorburg – AS HH-Hohe Schaar
  • Abschnitt Wilhelmsburg: AS HH-Hohe Schaar – AD/AS HH-Stillhorn (A 1)

Bei der Vorplanung, im Vorfeld der sogenannten Linienbestimmung zur Vereinbarung von Straßen­verlauf und Straßenzweck, wurden mehrere Varianten – darunter auch eine Nordtrasse – geprüft. Verschiedene Ziele waren dabei wichtig: Wirkungen durch den Verkehr, technische Gestaltung, Umweltverträglichkeit, Stadtentwicklung und Stadtbild, Hafenwirtschaft sowie die Kosten. Dabei wurde eine der diskutierten Südtrassen – die heutige A 26 Hafenpassage Hamburg – insgesamt als die beste Lösung bewertet.

Das hohe prognostizierte Verkehrsaufkommen in der Zukunft kann mit nur einer Stadtstraße im Norden nicht bewältigt werden. Zusätzlich wäre eine weitere leistungsfähige Straße im Süden notwendig geworden.

Mit dem Bau der A 26 Hafenpassage Hamburg, ehemals Hafenquerspange, wird eine Lücke im überregionalen Bundesfernstraßennetz geschlossen. Sie ist die Verlängerung der im Westen aus Niedersachsen bis an die A 7 führenden A 26. Von dort schließt die A 26 Hafenpassage Hamburg an die A 1 im Bereich Stillhorn an und gewährleistet so eine bessere Erreichbarkeit des Hamburger Hafens. Dabei werden der überregionale Ost-West-Verkehr und der weiträumige Hafenverkehr gebündelt. Der Durchgangsverkehr und damit die Lärm- und Schadstoffbelastungen werden in den städtischen Quartieren – insbesondere in Harburg – verringert und die Verkehrssicherheit erhöht. Eine weiteres Plus: Die A 26 Hafenpassage Hamburg bietet die dringend benötigte zusätzliche Alternative zur Köhlbrandbrücke, um das Hafengebiet zu erreichen.

Abschnitt Moorburg

Der Abschnitt Moorburg der A 26 Hafenpassage Hamburg reicht vom Autobahnkreuz HH-Süderelbe (A 7) bis zur Anschlussstelle HH-Moorburg und ist rund zwei Kilometer lang. Insbesondere die Stadtteile an der Bundesstraße 73 sollen dadurch entlastet werden.

Abschnitt Moorburg Verlauf

Der Abschnitt Moorburg der A 26 Hafenpassage Hamburg reicht vom Autobahnkreuz HH-Süderelbe (A 7) bis zur Anschlussstelle HH-Moorburg und ist rund zwei Kilometer lang. Insbesondere die Stadtteile an der Bundesstraße 73 sollen dadurch entlastet werden.

Für diesen ersten Abschnitt wurden am 3. März 2017 die Planunterlagen ausgelegt. Damit wurde das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt Moorburg eingeleitet. Von Bürgerinnen und Bürgern hat es 1.300 Einwendungen gegeben. Die Einwendungen betreffen viele unterschiedliche Themenbereiche, unter anderem Planrechtfertigung, Trassenführung, Variantenwahl, Abschnittsbildung, Verkehrsprognose, Lärmauswirkungen, Schadstoffe, eigentumsrechtliche Einwendungen, Umwelt. Zudem liegen 36 Stellungnahmen vor.

Die Einwendungen werden zurzeit vom Vorhabensträger bearbeitet. Hierzu macht die Planfeststellungsbehörde eine erste Sichtung und die DEGES bereitet Erwiderungen vor. Der Erörterungstermin fand am 27. August 2019 statt.

Abschnitt Hafen

Von der neuen Anschlussstelle HH-Moorburg führt der Abschnitt Hafen bis zur Anschlussstelle HH-Hohe Schaar. Für diesen Abschnitt, der überwiegend durch Hafengelände führt, sind mehrere Gutachten in der Bearbeitung.

Abschnitt Hafen Verlauf

Der neue Knotenpunkt HH-Hohe Schaar entsteht auf insgesamt drei Ebenen – eine besondere Herausforderung an die Planung und Durchführung. So wird das Hafenstraßennetz mit Kattwykdamm und Hohe-Schaar-Straße zur Querung der Gleisanlagen in die erste Ebene gehoben. Der bisherige Bahnübergang entfällt. In der zweiten Ebene überspannt die Hafenpassage die Gleisanlagen und Hafenstraßen. Der Korridor mit beidseitig vielfältigen sogenannten Zwangspunkten aus Planung wie aus Bestand werden mit einer „schlanken“ Anschlussstelle mit Parallelrampen optimal angebunden.

Die Entwurfsplanung wurde vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) genehmigt. Das Planfeststellungsverfahren kann damit beantragt werden. Die Einreichung der Planfeststellungsunterlagen ist für Herbst 2019 geplant.

Mit der Süderelbbrücke, die südlich der Kattwykbrücke die Elbe quert, erhält Hamburg in diesem Abschnitt ein neues Wahrzeichen.

Abschnitt Wilhelmsburg

Mit dem Abschnitt Wilhelmsburg von der Anschlussstelle HH-Hohe Schaar bis zum Autobahndreieck HH-Stillhorn wird der Lückenschluss zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten vollzogen.

Verlauf Abschnitt Wilhelmsburg

Da dieser Abschnitt insbesondere den Süden Wilhelmsburgs betrifft, wurde frühzeitig – am 1. Februar 2017 – eine Bürgerbeteiligung zusammen mit „Perspektiven! Miteinander planen“ für die Elbinsel gestartet. Ziel ist es, die Planungen durch eine gemeinsame Planung mit den vor Ort lebenden Menschen zu qualifizieren, d. h. im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern:

  • Vorstellung und Überreichung des Bürgergutachtens am 4. Oktober 2017 in der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI).
  • Öffentliche Informationsveranstaltung und Diskussion zu den Ergebnissen des Bürgergutachtens und dem daraus resultierenden 10-Punkte-Konzept der BWVI am 11. Dezember 2017 im Bürgerhaus Wilhelmsburg.
  • Öffentliche Werkstatt im Bürgerhaus Wilhelmsburg zu den Varianten der Anschlussstelle in Wilhelmsburg am 25. Januar 2018.
  • Am 19. September 2018 wurde auf einem Informationsabend der aktuelle Planungsstand zur A 26 vorgestellt und die Anschlussstelle an der Otto-Brenner-Straße als bevorzugte Lösung vorgestellt (siehe Bild 2 & 3).
  • Am 14. November 2019 wurde in einem weiteren Informationsabend von Staatsrat Rieckhof bekanntgegeben, dass der Senat den 1,5 Kilometer langen Tunnel beschlossen hat und auch an der A 1 umfassender Lärmschutz durch eine Lärmschutzgalerie entlang Kirchdorf-Süd geplant ist.
  • In 2019 soll die Entwurfsplanung abgeschlossen und mit dem Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur abgestimmt werden. Begleitend dazu wird die Bürgerbeteiligung in Wilhelmsburg weitergeführt.

Die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens für den Abschnitt Wilhelmsburg ist für Mitte 2020 vorgesehen.

Umwelt

Die Hafenpassage führt weitestgehend durch Industrie- und Hafengebiete. Dort, wo dennoch der Artenschutz betroffen ist, werden „CEF-Maßnahmen“ eingeleitet. Dabei handelt es sich um „Maßnahmen zur dauerhaften Sicherung der ökologischen Funktion“. Das Bundesnaturschutzgesetz legt fest, dass von Bauvorhaben wie der A 26 Hafenpassage Hamburg betroffener Bestand geschützter Arten einen nahegelegenen Ausweichlebensraum bekommen muss. Dieser muss in Qualität und Quantität dem vorherigen Lebensraum entsprechen.

Um die Eingriffe in Umwelt und Natur möglichst gering zu halten, sind umfangreiche Maßnahmen geplant. Neben der Autobahn im Bereich des 2. Grünen Rings soll der dortige Freiraum erhalten bleiben. Darüber hinaus wird die A 26 intensiv begrünt, Biotopverbunde für Tiere und Pflanzen bleiben bestehen. Die Moorburger Landscheide wird naturnah umgestaltet und damit aufgewertet. So sollen etwa für Moorfrösche, Fledermäuse und Amphibien geeignete Wege gefunden werden, ihren Lebensraum zu sichern. Außerdem werden weitere 57 Hektar landschaftspflegerische Maßnahmen abseits der Trasse angelegt.

Lärmschutz

Die Hafenpassage Hamburg bedeutet für viele Bürgerinnen und Bürger vor allem in Wilhelms­burg und Harburg eine Entlastung von Verkehr und damit von Lärm und Schadstoffen. Die Trasse verläuft weitgehend durch Industrie- und Hafengebiete. Das macht die Planung nicht einfacher, verringert aber die Belastungen für die Anwohner. So wird das Siedlungsgebiet am Moorburger Elbdeich südlich umfahren, das Naherholungsgebiet im Norden Wilhelmsburgs bleibt unberührt.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation setzt sich dafür ein, dass der ursprünglich geplante Deckel Finkenriek mit einer Länge von 390 Metern auf eine Länge von 1.480 Metern als Wilhelmsburger Deckel verlängert wird. Die notwendige Zustimmung des Senats, der Bürgerschaft und des Bundesverkehrsministeriums stehen noch aus.

Die neue Autobahn erzielt die größte Entlastung von Lärm und Schadstoffen in Harburg entlang der B 73. Jedes Fahrzeug, das die Hafenpassage nutzt, fährt nicht mehr über die Korn­weide oder über die Kattwykbrücke.

Mehrere Lärmschutzwände sind zudem vorgesehen. Unter anderem sind in Bostelbek (Heimfeld) auf einer Länge von 690 Metern eine Lärmschutzwand und in Moorburg eine 475 Meter lange Lärmschutzwand geplant.

Wilhelmsburger Deckel

Die A 26 Hafenpassage Hamburg überquert in Höhe der Anschlussstelle Wilhelmsburg-Süd die Wilhelmsburger Reichsstraße (B 75). Autofahrer, die von Westen kommen, können über den Abzweig Harburg nach Süden auf die B 75 abbiegen − und umgekehrt. Weiter nach Osten taucht die A 26 Hafenpassage Hamburg ab.

Dabei wird die Fahrbahn unter das normale Straßenniveau abgesenkt. Mit einem Tunnel unterquert die A 26 die Gleise des Fern-, Nah- und Güterverkehrs sowie angrenzende Siedlungsbereiche. Weiter östlich wird die A 26 über das zukünftige Autobahndreieck Hamburg-Stillhorn an die A 1 angebunden. Zudem ist eine Anpassung der Anschlussstelle Stillhorn in neuer Lage an die A 26 vorgesehen.

Die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation setzt sich dafür ein, dass der ursprünglich geplante Deckel Finkenriek mit einer Länge von 390 Metern auf eine Länge von 1.480 Metern als Wilhelmsburger Deckel verlängert wird. Die notwendige Zustimmung des Senats liegt bereits seit dem 22. Oktober 2019 vor. Die Zustimmung der Bürgerschaft und des Bundesverkehrsministeriums stehen noch aus.

Süderelbbrücke

Die A 26 Hafenpassage Hamburg wird die Süderelbe südlich der Kattwykbrücke queren. Sie soll modernen technischen Anforderungen gerecht werden und sich optisch in das Hafenumfeld einfügen.

Deshalb wurde 2013 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem nationale und internationale Büros teilnahmen. Eine dreizehnköpfige Jury kürte den Entwurf der internationalen Ingenieurgemeinschaft sbp – WTM – D+W (schlaich bergermann und partner, WTM Engineers GmbH, DISSING+WEITLING architecture) zum Sieger. Die Urteilsbegründung: „Der Entwurf berücksichtigt die funktionalen Anforderungen in hohem Maß. Die Gestaltung ist gut durchdacht und in technischer Hinsicht durchführbar.“

Der Entwurf sieht eine Schrägseilbrücke mit Pylonen (Pfeilern) in der Mitte vor. Die Fahrbahnen in Richtung Ost und West verlaufen auf zwei getrennten Brückenelementen, die durch Querträger miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht ein fünf Meter breiter Lichtspalt zwischen den Fahrbahnen.

Bis zum Reiherstieg verläuft die A 26 Hafenpassage Hamburg weiter in Hochlage. Darunter bleibt die Hohe-Schaar-Straße als bedeutende Hafenstraße bestehen.

Wissenswertes zum Entwurf

  • Brückentyp: Schrägseilbrücke mit fächerförmig angeordneten Kabeln
  • Stützweite (Spannweite zwischen den Pylonen): ca. 535 Meter über der Süderelbe
  • Höhe: zwei symmetrische 140 Meter hohe Pylone
  • Konstruktion: Bei Brücken mit großen Spannweiten werden die Fahrbahnen in der Regel auf Stahlhohlkästen angelegt. Die Vorteile: Hohlkästen sind sehr stabil und können sich nicht verdrehen.

Was steht an?

Für den Abschnitt Moorburg ist das Planfeststellungsverfahren im Januar 2017 eröffnet worden. Die Erörterung fand am 27. August 2019 statt.

Beim Abschnitt Hafen sind unterschiedliche Gutachten in Bearbeitung. Die Entwurfsplanung wurde vom BMVI genehmigt. Das Planfeststellungsverfahren soll noch 2019 beginnen.

Seit Februar 2017 wird für den Abschnitt Wilhelmsburg ein Beteiligungsverfahren durchgeführt. Gemeinsam mit dem Projekt „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ (eine Stiftung des Bürgerhaus Wilhelmsburg), bezieht die BWVI hierdurch bereits vor dem Planfeststellungsverfahren die Bürgerinnen und Bürger in die Planung mit ein. Die Einreichung der Planfeststellungsunterlagen ist hier für Mitte 2020 geplant.

Beteiligen Sie sich!​​​​​​​

Bürgerbeteiligung

Bereits in den Jahren 2009 bis 2010 hat die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation ein erstes Beteiligungsverfahren hinsichtlich der Linienbestimmung der Hafenpassage Hamburg  durchgeführt. Nun führt die Behörde seit Februar 2017 ein weiteres Beteiligungsverfahren für Bürgerinnen und Bürger durch – gemeinsam mit der DEGES und dem Projekt „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg.

Im Beteiligungsverfahren geht es um die Frage: Was muss beachtet werden, damit im Rahmen der vorgesehenen Trassenführung die verträglichsten Lösungen für die Menschen auf den Elbinseln gefunden werden? Wichtig ist dabei, dass die Anforderungen der Bewohnerinnen und Bewohner vor dem sogenannten Antrag zur Planfeststellung erarbeitet werden. Das stellt sicher, dass sie auch tatsächlich in die Planungen einfließen können. Die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens werden in einem Bericht dokumentiert und in das Planfeststellungsverfahren eingebracht und abgewogen.

Die Bürgerbeteiligung für den Abschnitt Wilhelmsburg begann am 1. Februar 2017. Im Anschluss fanden im Februar und März Stadtteilgespräche sowie eine Onlinebefragung statt. Am 22. April 2017 wurden die Ergebnisse vorgestellt und diskutiert. Themengruppen bearbeiteten diese anschließend und fassten sie in einem Gutachten zusammen. Diese Beteiligungsergebnisse wurden im Oktober erneut vorgestellt.

Am 11. Dezember 2017 stellte Staatsrat Andreas Rieckhof in einem 10-Punkte-Plan vor, wie die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI) die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung in die Planungen einbeziehen will. Ein wesentliches Ergebnis: Die BWVI setzt sich dafür ein, dass der ursprünglich geplante Deckel Finkenriek mit einer Länge von 390 Metern auf eine Länge von 1.480 Metern als Wilhelmsburger Deckel verlängert wird. Die notwendige Zustimmung des Senats, der Bürgerschaft und des Bundesverkehrsministeriums stehen noch aus.

Im Bürgerhaus Wilhelmsburg fand am 25. Januar 2018 eine öffentliche Werkstatt zu den Varianten der Anschlussstelle in Wilhelmsburg statt.

Am 19. September 2018 wurde schließlich der neue Planungsstand zur A 26 in Wilhelmsburg vorgestellt. Am 5. November 2018 wurde eine Planungswerkstatt ausgerichtet, in der sich interessierte Bürgerinnen und Bürger zur Zukunftsperspektive für Kirchdorf-Süd austauschten.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Perspektiven!

Fragen und Antworten

Warum braucht Hamburg eine neue Autobahn im Süden der Stadt?

Mit dem Bau der A 26 Hafenpassage Hamburg verfolgen der Bund und die Stadt Hamburg vor allem vier unterschiedliche und gleichermaßen wichtige Ziele: Die A 26 Hafenpassage Hamburg schließt eine Lücke im überregionalen Bundesfernstraßennetz. Der Ost-West-Verkehr und die weiträumigen Hafenverkehre werden gebündelt. Die Lärm- und Schadstoffbelastungen aus dem Straßenverkehr in den städtischen Wohnquartieren verringern sich. Der Hamburger Hafen als internationale Verkehrsdrehscheibe und einer der größten Arbeitgeber in Norddeutschland kann verlässlicher erreicht werden. Die neue Bundesautobahn ist ein Projekt der Bundesrepublik Deutschland. Daher trägt der Bund auch die Kosten für den Bau der Autobahn.

Wie verläuft die A 26 Hafenpassage Hamburg?

Die A 26 Hafenpassage Hamburg ist ein Teilstück der 58 Kilometer langen Autobahn A 26 in Norddeutschland. Der 9,7 Kilometer lange Abschnitt verbindet die Autobahnen A 1 und A 7. Die A 26 Hafenpassage Hamburg ist in drei Abschnitte gegliedert: Abschnitt 6a: AK (Autobahnkreuz) HH-Süderelbe (A 7) – AS (Anschlussstelle) HH-Moorburg Abschnitt 6b: AS HH-Moorburg – AS HH-Hohe Schaar Abschnitt 6c: AS HH-Hohe Schaar – AD/AS HH-Stillhorn (A 1)

Was bedeutet die A 26 Hafenpassage für den Verkehr?

Die hafennahe Verbindung der europaweit wichtigen Autobahnen A 1 und A 7 führt über die Elbinsel. Rund 34.000 Fahrzeuge überqueren täglich die Köhlbrandbrücke als wichtigste Querungsmöglichkeit der Süderelbe in West-Ost-Richtung. In Zukunft wird der Verkehr um Hamburg weiter zunehmen, insbesondere der Güterverkehr. Dessen Anstieg kann nicht allein auf Schiene und Wasserstraße abgewickelt werden. Für 2030 wird ohne eine Entlastung durch den Bau der A 26 allein für die Köhlbrandbrücke mit einer Zunahme auf rund 42.000 Fahrzeuge pro Tag gerechnet – bei einem Anteil an Schwerlastverkehr von annähernd 50 Prozent. Im Bereich der Freihafenelbbrücke würde sich der der Kfz-Verkehr – ohne Hafenpassage Hamburg – um 30 Prozent erhöhen. Um das höhere Verkehrsaufkommen zu bewältigen und das Risiko von mehr Staus, längeren Reisezeiten und mehr Emissionen aufzufangen, ist eine Erweiterung des Autobahnnetzes notwendig. Die Hafenpassage Hamburg reduziert deutlich die Verkehrsbelastung in den Stadtteilen Wilhelmsburg und Harburg. Darüber hinaus schafft sie erstmals eine direkte Straßenverbindung der Hansestädte Stade, Hamburg und Lübeck. Das bedeutet: weniger im Stau stehen, Zeit sparen und sicherer fahren.

Was bringt die A 26 Hafenpassage Hamburg für den Hafen?

Der Hamburger Hafen ist angesichts seiner großen nationalen und internationalen Bedeutung sowie einer zunehmenden internationalen Konkurrenz auf eine verlässliche und schnelle Erreichbarkeit angewiesen. Die Hafenpassage Hamburg hat daher nicht nur eine regionale, sondern eine bundesweite Bedeutung. Deshalb wird sie Bestandteil des Bundesfernstraßennetzes. Mit der besseren Erreichbarkeit des Hafens wird die Güterversorgung und die Zuverlässigkeit von Transporten sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen unmittelbar gestärkt: Davon profitieren der Hamburger Hafen, die über 160.000 direkt oder indirekt Beschäftigten und auch die gesamte Hamburger Wirtschaft. Zudem bildet die A 26 den Lückenschluss im überregionalen Straßennetz als Verbindung zwischen den Seehäfen an Nord- und Ostsee.

Braucht man die A 26 Hafenpassage Hamburg, wenn der Umschlag am Hafen zurückgeht?

Die Prognosen gehen mittel- und langfristig weiter von einer Steigerung der Umschlagszahlen aus. Ein Projekt wie die A 26 Hafenpassage Hamburg kann angesichts schwankender Umsatzzahlen nicht jährlich neu bewertet werden – dafür sind die Vorlaufzeiten in der Planung und Umsetzung zu lang. Es ist eine vorausschauende Planung für viele Jahre erforderlich, um einer Überlastung der Infrastruktur im Hinterlandverkehr entgegenzuwirken.

Können Lärm und Schadstoffe reduziert werden?

Die Hafenpassage Hamburg bedeutet für viele Bürgerinnen und Bürger vor allem in Wilhelmsburg und Harburg eine Entlastung von Verkehr und damit von Lärm und Schadstoffen. Die Trasse verläuft weitgehend durch Industrie- und Hafengebiete. Das macht die Planung nicht einfacher, verringert aber die Belastungen für die Anwohner. So wird das Siedlungsgebiet am Moorburger Elbdeich südlich umfahren, das Naherholungsgebiet im Norden Wilhelmsburgs bleibt unberührt. Weiter östlich, in der Nähe des Wohngebietes Kornweide, wird die Autobahn auf einem Teilstück in einem Tunnel (Deckel Finkenriek) geführt, um die Beeinträchtigungen für die Wohnbevölkerung zu minimieren. Die neue Autobahn erzielt die größte Entlastung von Lärm und Schadstoffen in Harburg entlang der B 73. Und jedes Fahrzeug, das die Hafenpassage nutzt, fährt nicht mehr über die Kornweide oder über die Kattwykbrücke. Mehrere Lärmschutzwände sind zudem vorgesehen. Unter anderem sind in Bostelbek (Heimfeld) auf einer Länge von 690 Metern eine Lärmschutzwand und in Moorburg eine 475 Meter lange Lärmschutzwand geplant.

Welche Auswirkungen hat die A 26 Hafenpassage Hamburg auf den Natur- und Artenschutz?

Bei dem Bau einer Autobahn spielen Natur- und Umweltschutz eine wesentliche Rolle. Deshalb führt die A 26 auch überwiegend durch Industrie- und Hafengebiete. Da, wo der Artenschutz betroffen ist, werden sogenannte CEF-Maßnahmen eingeleitet. Diese Maßnahmen sollen den Lebensraum für die betroffene Arten in Qualität und Quantität erhalten, indem nahe am Ursprungsgebiet neue Lebensräume geschaffen werden.

Wie werden die Eingriffe in den Landschaftsraum bewältigt?

Um die Eingriffe in Umwelt und Natur möglichst gering zu halten, sind umfangreiche Maßnahmen geplant. Neben der Autobahn im Bereich des 2. Grünen Rings soll der dortige Freiraum erhalten bleiben. Darüber hinaus wird die A 26 intensiv begrünt, die sogenannten Biotopverbunde für Tiere und Pflanzen bleiben bestehen. Die Moorburger Landscheide wird naturnah umgestaltet und damit aufgewertet. So sollen etwa für Moorfrösche, Fledermäuse und Amphibien geeignete Wege gefunden werden, ihren Lebensraum zu sichern. Außerdem werden weitere 57 Hektar landschaftspflegerischer Maßnahmen abseits der Trasse angelegt.

Im Rahmen der Vorplanung wurde auch eine Nordtrasse diskutiert. Warum wurde diese Überlegung verworfen?

Bei der Vorplanung, im Vorfeld der sogenannten Linienbestimmung zur Vereinbarung von Straßenverlauf und Straßenzweck, wurden mehrere Varianten – darunter auch eine Nordtrasse – geprüft. Verschiedene Ziele waren dabei wichtig: Wirkungen durch den Verkehr, technische Gestaltung, Umweltverträglichkeit, Stadtentwicklung und Stadtbild, Hafenwirtschaft sowie die Kosten. Dabei wurde eine der diskutierten Südtrassen – die heutige A 26 Hafenpassage Hamburg – insgesamt als die beste Lösung bewertet. Das hohe prognostizierte Verkehrsaufkommen in der Zukunft kann mit nur einer Stadtstraße im Norden nicht bewältigt werden. Zusätzlich wäre eine weitere leistungsfähige Straße im Süden notwendig geworden.

Ist bei der A 26 Hafenpassage Hamburg auch eine andere Streckenführung denkbar?

Eine alternative Trassenführung bei Moorburg wurde als „Variante Süd 2“ untersucht. Diese würde aber Moorburg stark beeinträchtigen und eine mögliche Erweiterung des Hafens deutlich einschränken.

Sind der Ausbau der Haupthafenroute und eine Stärkung der Köhlbrandbrücke eine Alternative?

Die Köhlbrandbrücke ist als Teil der Haupthafenroute ein Herzstück des Straßennetzes der Stadt und des Hafens. An einem durchschnittlichen Werktag wird die Köhlbrandbrücke von rund 34.000 Fahrzeugen, darunter 13.000 Lkw befahren. Sie verbindet die Stadt und den Hafen. Dies ist für die vielen Beschäftigten, die in Hamburg wohnen und täglich in den Hafen pendeln, besonders wichtig. Zudem schließt die Köhlbrandbrücke zahlreiche Betriebe im Zentrum des Hafens schnell und ohne emissions- und kostenintensive Umwege an die wichtige Verkehrsachse A 7 an. Für die umfangreichen, kleinräumigen internen Hafenverkehre ist die Köhlbrandbrücke die Hauptverbindung – diese können so innerhalb des Hafengebietes abgewickelt werden, ohne die Bevölkerung im Umfeld übermäßig zu belasten. Diese verkehrlichen Funktionen werden auch in Zukunft erforderlich sein – unabhängig vom Bau der A 26. Die Köhlbrandbrücke hat aber auch übergeordnete Funktionen. Sie dient für den Personen- und Güterverkehr als Umfahrung der Innenstadt und als Verbindung zwischen A 1 und A 7. Weil sie für den Personen- und Güterverkehr der Stadt wichtig ist, belasten Bevölkerungs-wachstum, mehr Verkehr und ein höherer Umschlag am Hamburger Hafen in Zukunft die Köhlbrandbrücke noch stärker. Die Hafenpassage Hamburg ist notwendig, weil eine Querung des Köhlbrandes nicht ausreichen wird, um dieses Verkehrsaufkommen abzuwickeln. Darüber hinaus wird durch die neue Hafenpassage und die Köhlbrandbrücke ein guter Verkehrsablauf auch bei Baustellen, Staus und Störungen sichergestellt. Die neue Autobahn A 26 kann die Köhlbrandbrücke daher nicht ersetzen, sondern ist eine wichtige Ergänzung.

Könnte der Ausbau des ÖPNV eine Möglichkeit sein?

Der Ausbau des ÖPNV ist ein wesentlicher Baustein der wachsenden Stadt Hamburg und wird intensiv vorangetrieben. Doch so wichtig der Ausbau des ÖPNV ist: Der Gütertransport der Hafenindustrie kann nicht durch U- und S-Bahn ersetzt werden. Der ÖPNV ist damit eine sinnvolle Ergänzung, aber kein Ersatz für die neue Autobahn mit überregionaler Funktion. Zudem wird der notwendige Ausbau des Schnellbahnsystems in Hamburg nur möglich sein, wenn die Stadt ihre wirtschaftliche Dynamik behält. Auch dafür ist die A 26 Hafenpassage Hamburg wichtig.

Welche Bedeutung hat die Süderelbbrücke als neue Elbquerung?

Die A 26 Hafenpassage Hamburg überquert die Süderelbe südlich der Kattwykbrücke und ergänzt vor allem die bereits heute hoch belastete Köhlbrandbrücke. Die Süderelbbrücke wird sich optisch in das Hafenumfeld einfügen und kann zu einem neuen Wahrzeichen Hamburgs werden.

Wie kann die A 26 Hafenpassage Hamburg aus wirtschaftlicher Sicht eingeordnet werden?

Die A 26 Hafenpassage Hamburg ist im Bundesverkehrswegeplan 2030 und dem zugehörigen Fernstraßenausbaugesetz im „vordringlichen Bedarf“ enthalten. Das Bundesverkehrsministerium bewertete den Bau der A 26 Hafenpassage Hamburg insgesamt mit einem sehr positiven und langfristigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Kostenvorteile bedeuten hier nicht nur, dass Kosten gespart werden, sondern auch weiterer „Nutzen“ entsteht. Das geschieht dadurch, dass Stau vermieden, Lärm und Abgasemissionen reduziert, die Erreichbarkeit verbessert und somit die Wirtschaft gestärkt wird.

Was kostet die A 26 Hafenpassage Hamburg und wer bezahlt das?

Die geschätzten Gesamtkosten wurden für den Bundesverkehrswegeplan zum Stand von 2014 auf rund 900 Mio. Euro ermittelt, die grundsätzlich der Bund übernimmt. Hamburg trägt, wie im Grundgesetz geregelt, die Planungskosten sowie anteilige Baukosten für Anschlüsse und Unterführungen.

Das Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 6a der A 26 Hafenpassage Hamburg begann Anfang 2017. Wozu benötigt man ein Planstellungsverfahren und wie läuft das ab?

In einem Planfeststellungsverfahren können Bürger, Interessengruppen, Verbände oder Unternehmen, die betroffen sind, ihre Einwendungen äußern. Ziel ist es, sämtliche Interessen anzuhören, zu erörtern, gegeneinander abzuwägen sowie nach Möglichkeit auszugleichen. Erst wenn das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen ist, kann mit dem Bau begonnen werden. Dabei ist das Verfahren in mehrere Schritte gegliedert: Zunächst gibt die unabhängige Planfeststellungsbehörde (ein Teil der Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation) bekannt, wo und wann sie die Planfeststellungsunterlagen offenlegt. Für einen Zeitraum von einem Monat liegen daraufhin die Planfeststellungsunterlagen öffentlich in den betroffenen Bezirken aus. Diese sind auch online im Internet einsehbar. Bürgerinnen und Bürger sowie die Träger öffentlicher Belange können in dieser Zeit – bis spätestens zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist – Einwände und Anregungen bei der BWVI äußern. Nachdem die BWVI im Auftrag des Bundes auf die Einwendungen und Stellungnahmen geantwortet hat, führt sie einen Erörterungstermin durch. Erst danach kann das Projekt genehmigt werden.

Wann könnte der Bau der A 26 Hafenpassage Hamburg beginnen?

Der Bau des ersten Abschnitts 6a der A 26 Hafenpassage Hamburg von AK (Autobahnkreuz) HH-Süderelbe (A 7) bis AS (Anschlussstelle) HH-Hafen Süd würde frühestens ab 2020 beginnen und wird etwa vier Jahre dauern.

Wie wirken A 26 West und Ost zusammen?

Die A 26 entlastet die Stadt Hamburg vom Durchgangsverkehr und schließt eine Lücke im Fernstraßennetz um Hamburg. Mit den beiden Fernstraßen A 20 und A 26 in Niedersachsen und Schleswig-Holstein besteht zukünftig die Möglichkeit, die Elbe westlich von Hamburg zu unterqueren. In der Hansestadt ist die A 26 dabei in vier Abschnitte aufgeteilt: ein Abschnitt westlich der Autobahn A 7 (Abschnitt 4) und drei Abschnitte östlich der A 7 (Abschnitte 6a bis 6c).

Welche Rolle spielt der Bürgerdialog?

Die Stadt Hamburg will den begonnenen Dialog intensiv fortsetzen und die Bürgerinnen und Bürger offen und transparent über alle weiteren Schritte informieren. Dazu fanden im ersten Halbjahr 2017 verstärkt Informationsveranstaltungen in regionalen sowie in fachlichen Zusammenhängen statt (z. B. in Moorburg, Bostelbek, für die Hafenwirtschaft, in Wilhelmsburg, am Katenweg und an der Kornweide, in Finkenriek und Stillhorn sowie zu Themen wie Lärmschutz oder Verkehr). Für den Abschnitt 6c zwischen der Anschlussstelle HH-Hohe Schaar und der A 1 führt das Projekt „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg eine umfassende Bürgerbeteiligung durch, um die Bevölkerung in die Planungen einzubeziehen.

Was können die Bürgerinnen und Bürger mitbestimmen?

Die Trassenführung der A 26 Hafenpassage Hamburg ist grundsätzlich festgelegt. Mit den Bürgerinnen und Bürgern werden auch im Rahmen der Bürgerbeteiligung wichtige Fragen diskutiert: Dazu zählen die Optimierung des Lärmschutzes in der Nähe von Wohngebieten, verkehrsregelnde Maßnahmen oder bauliche Anpassungen im nachgeordneten Straßennetz (z. B. Durchfahrtbeschränkungen), die Fuß- und Radwegeführung im Umfeld und Querungsmöglichkeiten der A 26, aber auch die Umfeldverträglichkeit während der Bauzeit.

Kontaktformular

Gerne können Sie mit uns zu allen Fragen in Kontakt treten. Bitte nutzen Sie dazu das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung!

Bevorstehende Veranstaltungen

Aktuell sind keine Veranstaltungen geplant. An dieser Stelle informieren wir Sie, sobald Termine für weitere Informationsveranstaltungen feststehen.

Bisherige Veranstaltungen

Wir informieren regelmäßig über die Planungen und das weitere Vorgehen und laden dazu zu Informationsveranstaltungen ein. Hier finden Sie einen Rückblick auf alle bisherigen Termine.


Informationsabend am 14. November 2019

Wie geht es weiter mit der A 26 in den Abschnitten „Hafen“ und „Wilhelmsburg“?

Am 14. November 2019 hatten Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit sich über den aktuellen Sachstand zum Planungsvorhaben der A 26 Hafenpassage Hamburg zu informieren.

Staatsrat Andreas Rieckhof berichtete, dass der Hamburger Senat am 22. Oktober 2019 die Finanzierung des Wilhelmsburger Deckels beschlossen hat. Damit hält der Senat Wort und stellt, vorbehaltlich der Zustimmung der Bürgerschaft, als Zuschuss für den Bau des 1,5 Kilometer langen Deckels 62,7 Mio. Euro zur Verfügung. Er löst so ein zentrales Versprechen gegenüber den Wilhelmsburger Bürgerinnen und Bürgern ein. Neben dem Deckel Wilhelmsburg sind entlang der geplanten A 26 und an der A 1 weitere Lärmschutzmaßnahmen, wie beispielsweise Lärmschutzwände, vorgesehen. Damit erhält insbesondere die Siedlung Kirchdorf-Süd zusätzlichen Lärmschutz.

Für den Abschnitt Hafen wurde noch im Jahr 2019 die Planfeststellung beantragt.

Zusätzlich verkündete Rieckhof, dass Baustart für die A 26-West im kommenden Jahr sein wird.

Auch in Zukunft möchte die BWVI gemeinsam mit der Autobahn GmbH des Bundes die Bürgerinnen und Bürger über den Planungsstand zur A 26 informiert halten.


Grundsteinlegung am 3. Mai 2019

Grundsteinlegung für das neue Gebets- und Waschhaus auf dem Friedhof Finkenriek

Die Grundsteinlegung für dieses wichtige Ereignis erfolgte gemeinsam mit den muslimischen Gemeinden aus dem Süderelberaum, Vertretern der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, des Bezirks Hamburg-Mitte und der DEGES.


Werkstatt am 5. November 2018

Anschlussstelle an der Otto-Brenner-Straße und Lärmschutz an der A 1

Im Süden von Wilhelmsburg ist eine neue Autobahn geplant. Die Autobahn führt auch an Kirchdorf-Süd vorbei. Am 5. November 2018 kam eine Werkstatt von Perspektiven! gemeinsam mit der Verkehrsbehörde und der DEGES nach Kirchdorf-Süd in die Schule an der Burgweide. Im Fokus der Werkstatt standen Details des Anschlusses an der Otto-Brenner-Straße und die Gestaltung des Lärmschutzes an der A 1.


Informationsabend am 19. September 2018

Informationsabend zum aktuellen Planungsstand der A 26 in Wilhelmsburg

Am Informationsabend gab die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation einen Zwischenstand, wie sich die Planungen entwickelt haben. Bezugspunkt ist das Bürger*innen-Gutachten zur A 26 von Perspektiven!.


Werkstatt am 25. Januar 2018

„Anschlussstelle der A 26 in Wilhelmsburg – Welche Möglichkeiten gibt es? Welchen Einfluss hat die Lage der Anschlussstelle auf die Verkehre in Wilhelmsburg?“

Seit Februar 2017 wird in Wilhelmsburg von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Vorhabenträgerin gemeinsam mit der DEGES – Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH – und „Perspektiven!“ vom Bürgerhaus Wilhelmsburg erneut ein Beteiligungsverfahren durchgeführt. Ziel ist es, die Belange der betroffenen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig im Planungsprozess zu integrieren, damit die Autobahn so verträglich wie möglich auf den Elbinseln realisiert werden kann. Nach Informationsveranstaltungen und Planungsworkshops haben die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Forderungen in einem Bürgergutachten zusammengefasst und der Behörde im Oktober 2017 übergeben. Am 11. Dezember 2017 stellte die Stadt vor, wie die Anregungen in die weiteren Planungen einfließen. Den Kernforderungen des Bürgergutachtens wird mit einem 10-Punkte Konzept begegnet.

Noch offen blieb die westliche Verlagerung der Anschlussstelle HH-Stillhorn von der A 1 an die A 26. Hier gibt es zwei Varianten: Neben der Option einer optimierten und flächensparenden Anschlussstelle an der Otto-Brenner-Straße, besteht noch die von den Bürgerinnen und Bürgern vorgebrachte Lösung im Bereich des Pollhorner Hauptdeichs / Pollhornwegs. In der Werkstatt am 25. Januar 2018 wurden die beiden Möglichkeiten von Fachleuten an Infoständen vorgestellt und mit den Teilnehmern gemeinsam diskutiert.

Wie geht es weiter?  Das Planfeststellungsverfahren für den A 26-Abschnitt in Wilhelmsburg soll ab Ende 2019 eingeleitet werden.

Der gesamte Planungsprozess wird weiterhin mit Bürgerbeteiligung begleitet.


Informationsabend am 11. Dezember 2017

„Wie geht’s weiter mit der A 26 in Wilhelmsburg?“

Seit Februar 2017 wird in Wilhelmsburg von der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation als Vorhabenträgerin gemeinsam mit der DEGES – Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH – und „Perspektiven!“ vom Bürgerhaus Wilhelmsburg erneut ein Beteiligungsverfahren durchgeführt, um die Belange der betroffenen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig mit in den Planungsprozess zu integrieren, um die Autobahn so verträglich wie möglich auf den Elbinseln zu realisieren. Ziel ist es die Belange der betroffenen Bürgerinnen und Bürger frühzeitig im Planungsprozess zu integrieren, damit die Autobahn so verträglich wie möglich auf den Elbinseln realisiert werden kann. Nach Informationsveranstaltungen und Planungsworkshops haben die Bürgerinnen und Bürger ihre Wünsche und Forderungen in einem Bürgergutachten zusammengefasst und der Behörde im Oktober 2017 übergeben. Am 11. Dezember 2017 hat die Stadt vorgestellt, wie die Anregungen in die weiteren Planungen einfließen.

Den Kernforderungen des Bürgergutachtens wird mit einem 10-Punkte-Konzept begegnet.

Noch offen blieb bisher die westliche Verlagerung der Anschlussstelle HH-Stillhorn von der A 1 an die A 26. Neben der Option einer optimierten und flächensparenden Anschlussstelle an der Otto-Brenner-Straße, besteht noch die von den Bürgerinnen und Bürgern vorgebrachte Lösung im Bereich des Pollhorner Hauptdeichs / Pollhornwegs. Hier sind noch planerische und politische Abwägungen zu treffen.

Wie geht es weiter? Die vorgestellte Lösung ist eine wichtige Weichenstellung für die weitere Entwurfsplanung, für die Abstimmungen mit dem Bund und für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen. Das Planfeststellungsverfahren für den A 26-Abschnitt in Wilhelmsburg soll ab Ende 2019 eingeleitet werden.

Der gesamte Planungsprozess wird weiterhin mit Bürgerbeteiligung begleitet.


Informationsabend am 11. Juli 2017

„Friedhof Finkenriek“

Informationsabend für Vertreter muslimischer Gemeinden in Wilhelmsburg zu den Plänen für ein eigenes Gräberfeld mit Gebets- und Waschhaus auf dem Friedhof Finkenriek.


Informationsabend am 19. Juni 2017

„Die A 26 in Stillhorn“

Informationsabend mit anschließendem Quartiersgespräch für Anwohnerinnen und Anwohner über den Planungsstand der A 26 in Stillhorn.


Planungswerkstatt am 22. April 2017

„A 26 in Wilhelmsburg“

Am 22. April 2017 fand im Bürgerhaus Wilhelmsburg eine Planungswerkstatt zur A 26 Hafenpassage Hamburg statt. An drei Themeninseln konnten sich Bürgerinnen und Bürger zum Planungsstand der A 26 in Wilhelmsburg, zur Lebensqualität in angrenzenden Wohngebieten und zum Verkehr rund um die A 26 informieren. Intensiv diskutierten sie mit Vertreterinnen und Vertretern unter anderem der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der DEGES, der HVV und beteiligter Ingenieurbüros.

„Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ führte die Planungswerkstatt im Rahmen des Beteiligungsverfahrens durch. Regelmäßig werden sich künftig Themengruppen treffen. Die Themengruppen entwickeln bis Juli 2017 Empfehlungen für die Planung zu bestimmten Themenfelder wie beispielsweise die nachgeordnete Verkehrsplanung.

Weitere Informationen zum Perspektiven!-Beteiligungsverfahren finden Sie hier.


Informationsabend am 14. Februar 2017

„Die A 26 in Finkenriek“

Vertreter der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der DEGES sowie Experten für Baugrundgutachten und Tunnelbau informiereten die Bürgerinnen und Bürger im Katenweg und der Kornweide über den Stand der Planungen und das weitere Vorgehen zur A 26 in Finkenriek.


Informationsabend am 1. Februar 2017

„Die A 26 in Wilhelmsburg“

Vertreter der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der DEGES und der Hamburg Port Authority informierten die Bürgerinnen und Bürger über den Stand der Planungen und das weitere Vorgehen zur A 26 in Wilhelmsburg.

In Kooperation mit dem Projekt „Perspektiven! Miteinander planen für die Elbinseln“ der Stiftung Bürgerhaus Wilhelmsburg startete auch die Bürgerbeteiligung. Perspektiven! stellte das Beteiligungsverfahren vor.


Informationsabend am 18. Januar 2017

„Planfeststellungsverfahren für den Abschnitt 6a der A 26 Hafenpassage Hamburg“

Im Dezember 2016 starteten die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren zum Abschnitt 6a der A 26 Hafenpassage Hamburg. Dieser Abschnitt verläuft vom Autobahnkreuz HH-Süderelbe (A 7) bis zur Anschlussstelle HH-Hafen-Süd.

Vertreter der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, der DEGES und der Hamburg Port Authority informierten die Bürgerinnen und Bürger in Moorburg und Bostelbek über den Stand der Planungen und das weitere Vorgehen


Informationsabend am 12. Oktober 2016

„Der Bau der A 26 Abschnitt Ost“

Am Mittwoch, den 12. Oktober 2016, fand ein Informationsabend zur Hafenpassage Hamburg statt.

Informationsabend 14. November 2019

Grundsteinlegung Gebets- und Waschhaus 3. Mai 2019

Werkstatt 5. November 2018

Informationsveranstaltung 19. September 2018

Werkstatt 25. Januar 2018

Informationsveranstaltung 11. Dezember 2017

Informationsveranstaltung 11. Juli 2017

Informationsveranstaltung 19. Juni 2017

Werkstatt 22. April 2017

Informationsveranstaltung 14. Februar 2017

Informationsveranstaltung 1. Februar 2017

Informationsveranstaltung 18. Januar 2017

Informationsveranstaltung 12. Oktober 2016

Informationsbroschüre

Pressekontakt

Christian Merl

Christian Merl

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