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A 26 Ost: Abschnitt 6b – Hafen In Planung

Der Abschnitt Hafen der A 26 Ost (6a) reicht von der Anschlussstelle HH-Moorburg bis zur Anschlussstelle Hohe Schaar und ist 3,7 Kilometer lang.

Karte der A 26 Ost, rot markiert ist der Abschnitt Hafen

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 4 km
  • 1 Anschlussstelle (HH-Hohe-Schaar)
  • Bauwerke: 18 (auf mehreren Ebenen)
    • 5 Großbrücken im Zuge der A 26
    • 10 Brückenbauwerke (Rampen inkl. Kreisverkehr und Parallelrampen)
    • 3 Fangedamm-Konstruktionen (Stützwände neben der Fahrbahn anstelle von klassischen Böschungen)

Karte

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Weitere Informationen

Der Abschnitt Hafen (6b) der A 26 Ost schließt an die Anschlussstelle Hamburg-Moorburg an. Er verläuft s-förmig nach Nordosten und überquert südlich der Kattwykbrücke die Süderelbe im Zuge der neuen Süderelbebrücke. Anschließend führt die Trasse in östlicher Richtung weiter – nördlich des ehemaligen Tanklagers Hamburg-Harburg – bis zur Anschlussstelle Hohe Schaar. Insgesamt ist der Abschnitt etwa 3,7 Kilometer lang.

Zeitplan

Erste Erörterung

Einreichung Planänderungsunterlage

Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

Projektstand

Im Abschnitt Hafen (6b) wurde im Dezember 2019 der Antrag auf die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gestellt. Die Bearbeitung der Erwiderungen zu den Einwendungen und Stellungnahmen wurde in 2024 gestartet. Aufgrund größerer Veränderungen im Planungsgebiet im weiteren zeitlichen Verlauf wurde die Erörterung zunächst zurückgestellt und eine Planänderungsunterlage erstellt, die diese Veränderungen berücksichtigt. Diese hat die DEGES Ende 2023 bei der Planfeststellungsbehörde eingereicht. Eine Erörterung ist nun für 2026 geplant.

Trassenführung und Anschlussstelle Hohe Schaar

Die Trasse, die überwiegend durch Hafengelände führt, steigt von der Anschlussstelle Moorburg in Richtung Süderelbe bis zur neuen Süderelbebrücke an. Nach der Überquerung der Süderelbe verläuft sie weiter in Hochlage. Die A 26 Ost ordnet sich zwischen dem Kattwykdamm, den Gleisen der Hafenbahn und den angrenzenden Gewerbeflächen ein. Dabei wird der zukünftig geplante zweigleisige Ausbau der Hafenbahn berücksichtigt. Der Abschnitt endet an der neuen Anschlussstelle HH-Hohe Schaar, die künftig als zentraler Knotenpunkt für die Bündelung und Verteilung der Hafenverkehre dienen wird.

Die neue Anschlussstelle HH-Hohe Schaar entsteht auf insgesamt drei Ebenen – eine besondere Herausforderung an die Planung und Durchführung. So wird das Hafenstraßennetz mit Kattwykdamm und Hohe-Schaar-Straße zur Querung der Gleisanlagen in die erste Ebene gehoben. Der bisherige Bahnübergang für die Bahngleise in der unteren Ebene (Ebene 0) entfällt. In der zweiten Ebene überspannt die Hafenpassage die Gleisanlagen und Hafenstraßen. So entsteht eine „schlanke“ Anschlussstelle mit vier Parallelrampen. An den großen, zweistreifigen Verteilerkreis in der ersten Ebene werden sowohl die drei Hafenstraßen als auch die vier Rampen der A 26 Ost angeschlossen.

Mit der Süderelbebrücke, die südlich der Kattwykbrücken die Elbe quert, erhält Hamburg in diesem Abschnitt ein neues Wahrzeichen.

 

Süderelbebrücke

Die A 26 Ost wird die Süderelbe südlich der Kattwykbrücke queren. Sie soll modernen technischen Anforderungen gerecht werden und sich optisch in das Hafenumfeld einfügen.

Deshalb wurde 2013 ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, an dem nationale und internationale Büros teilnahmen. Eine dreizehnköpfige Jury kürte den Entwurf der internationalen Ingenieurgemeinschaft sbp – WTM – D+W (schlaich bergermann und partner, WTM Engineers GmbH, DISSING+WEITLING architecture) zum Sieger. Die Urteilsbegründung: „Der Entwurf berücksichtigt die funktionalen Anforderungen in hohem Maß. Die Gestaltung ist gut durchdacht und in technischer Hinsicht durchführbar.“

Der Entwurf sieht eine Schrägseilbrücke mit je einem Pylon am West- bzw. Ostufer vor, an denen die Brückenteile aufgehängt werden. Die Fahrbahnen in Richtung Ost und West verlaufen auf zwei getrennten Brückenelementen, die durch Querträger miteinander verbunden sind. Dadurch entsteht ein fünf Meter breiter Lichtspalt zwischen den Fahrbahnen.

Wissenswertes zum Entwurf

  • Brückentyp: Schrägseilbrücke mit fächerförmig angeordneten Kabeln
  • Stützweite (Spannweite zwischen den Pylonen): ca. 535 Meter über der Süderelbe
  • Höhe: zwei symmetrische 140 Meter hohe Pylone; lichte Durchfahrtshöhe für Schiffe unter der Brücke: 53 Meter
  • Konstruktion: Bei Brücken mit großen Spannweiten werden die Fahrbahnen in der Regel auf Stahlhohlkästen angelegt. Die Vorteile: Hohlkästen sind sehr stabil und können sich nicht verdrehen.

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Pressekontakt

Birte Blömers

Projekte Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen

Telefon: 040 182104-174

E-Mail: presse@deges.de

A 26 Ost: Abschnitt 6b – Hafen und diese Abschnitte sind Teilprojekte von A 26 Ost: Neubau.