icon-arrow-righticon-external
Zum Hauptinhalt

A 26 Ost: Abschnitt 6c – Wilhelmsburg In Planung

Der Abschnitt Wilhelmsburg (6c) ist ca. vier Kilometern lang und reicht von der Anschlussstelle HH-Hohe-Schaar bis zum Autobahndreieck Süderelbe (A 1).

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 4 km (längster Abschnitt der A 26 Ost)
  • 1 Anschlussstelle (HH-Stillhorn) und 1 Autobahndreieck (HH-Süderelbe)
  • 1 Lärmschutztunnel (ca. 1,5 km)
  • 1 Lärmschutzgalerie (ca. 1 km) entlang der angrenzenden A 1
  • Bauwerke: 24
    • 5 Bauwerke im Zuge der A 26 Ost, darunter die 2,3 km lange Hochstraße und die Tunnel
    • 6 Bauwerke im Bereich der A 26 Ost (z. B. im Zuge der Kornweide oder Rampenbauwerke)
    • 3 Bauwerke im Zuge der A 1 (u. a. Lärmschutzgalerie)
    • 10 Lärmschutzanlagen (A 26 Ost und A 1)

Karte

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Der Abschnitt Wilhelmsburg (6c) der A 26 Ost beginnt südlich der Anschlussstelle Hamburg-Hohe-Schaar. Die Trasse verläuft Richtung Süden oberhalb der heutigen Hohe-Schaar-Straße und macht dann westlich der Reiherstiegschleuse einen Bogen nach Osten. Nach der Überquerung des Reiherstiegs kreuzt die A 26 Ost die B 75 (Wilhelmsburger Reichsstraße) mit dem West-Süd-Abzweig A 26/B 75. Anschließend unterquert die Trasse mit einem Tunnel die Gleise einer wichtigen Nord-Süd-Bahntrasse für den Güter-, Fern-, und Nahverkehr sowie angrenzende Siedlungsgebiete im Bereich Katenweg und Finkenriek. Auf Höhe der Otto-Brenner-Straße entsteht die neue Anschlussstelle HH-Stillhorn. Danach verläuft die Autobahn weiter im Tunnel (insgesamt 1,5 Kilometer) bis zur A 1 und schließt dort mit dem Autobahndreieck Süderelbe an.

Zeitplan

Erste Erörterungen

Antrag auf Planänderung eingereicht

Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens

Projektstand

Im Abschnitt Wilhelmsburg wurde im Februar 2021 der Antrag auf Einleitung des Planfeststellungsverfahrens gestellt. Anschließend wurden die eingegangenen Erwiderungen bearbeitet. Im Mai 2025 wurde der Antrag auf Planänderung eingereicht. Erste Erörterungen finden voraussichtlich in 2026 statt.

Vorbereitende Bauarbeiten

Aufgrund einer vorläufigen Anordnung aus dem Jahr 2024 hat die DEGES von März bis Mai 2025 bereits erste vorbereitenden Bauarbeiten für das Tunnelportal des Tunnels Wilhelmsburg umgesetzt. In der Nähe der Bahnanlage am Katenweg in Wilhelmsburg wurde mit der Herstellung einer provisorischen Bahnquerung für die Zeit des Tunnelbaus begonnen. Dazu wurden Bohrpfähle für eine Baugrubenwand sowie von sogenannten Auflagerpfählen hergestellt, die Teil einer Hilfsbrücke für die S-Bahn sein werden. Die Arbeiten durften als vorgezogene Maßnahmen trotz des noch nicht vorliegenden Planfeststellungsbeschlusses für die restliche Gesamtmaßnahme umgesetzt werden. Sie sind vollständig reversibel. Weitere Informationen hierzu finden sich unter Dialog.

Interview mit Rüdiger Martens, Projektleiter bei der DEGES, zur Streckenführung

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Weniger Lärm und Schadstoffe

Die A 26 Ost bedeutet für viele Bewohnerinnen und Bewohner eine Entlastung von Verkehr und damit Lärm und Schadstoffen. In Wilhelmsburg tragen insbesondere lange Lärmschutztunnel an der A 26 und die Galerie an der A 1 dazu bei, die Lärmbelastung in den Wohngebieten zu verringern. Dies schafft zudem neue Möglichkeiten für die Nutzung von Flächen in Wilhelmsburg, etwa nördlich und südlich der dann stark entlasteten Kornweide. Die Entlastung wirkt sich auch positiv auf die Luftqualität aus; durch den Verkehr im Tunnel entstehen in den Wohngebieten weniger Feinstaub und Stickoxide.

Zudem wurde der Flächenbedarf der A 26 durch ein schlankes Autobahndreieck und eine kompakte Anschlussstelle weiter minimiert. Insgesamt entsteht so eine Autobahn im Süden von Wilhelmsburg, die für die Bedarfe der Anwohnerinnen und Anwohner deutlich optimiert wurde.

Mit dem Abschnitt Wilhelmsburg, der von der Anschlussstelle HH-Hohe Schaar bis zum Autobahndreieck HH-Stillhorn führt, wird der Lückenschluss zwischen der A 7 im Westen und der A 1 im Osten vollzogen.

Der Abschnitt Wilhelmsburg ist insbesondere im Bereich zwischen der B 75 – der ehemaligen Wilhelmsburger Reichsstraße – und der A 1 durch die Nähe zu Wohngebieten gekennzeichnet. Die damalige Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI; die heute für Verkehr zuständige Behörde ist die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, BVM) und die DEGES sind daher frühzeitig in den Dialog mit den Anwohnerinnen und Anwohnern getreten (siehe auch „Bürgerbeteiligung“).

Tunnel Wilhelmsburg: Vorbereitende Arbeiten am Katenweg

Im Februar 2025 hat die DEGES mit ersten vorbereitenden Maßnahmen für das Tunnelportal des Tunnels Wilhelmsburg begonnen. Im März 2025 wurden hierfür drei Groß-Bohrgeräte in die Bahnanlage am Katenweg in Wilhelmsburg transportiert. Hier wird wurde mit der Herstellung einer provisorischen Bahnquerung für die Zeit des Tunnelbaus begonnen. Erster Schritt war die Herstellung von Bohrpfählen für eine Baugrubenwand sowie von sogenannten Auflagerpfählen, die Teil einer Hilfsbrücke für die S-Bahn sein werden.

Sperrung des Katenwegs

Um diese Bauarbeiten durchführen zu können, hat die DEGES am Katenweg 16 eine Baustellenfläche eingerichtet. Für den Transport der Baugeräte und die Vorbereitung des Transportes wurde der Katenweg für knapp 4 Wochen bis Anfang April 2025  in Höhe der Hausnummer 16 für den motorisierten Verkehr gesperrt. Fußgänger und Radfahrer konnten die Baustelle über einen ausgewiesenen Bereich passieren.

Das Bild zeigt die Sperrung am Katenweg vom 17. Februar bis zum 11. April 2025 für den motorisierten Verkehr
Bildnachweis: Florian Steffens / Bearbeitung: DEGES

Die drei Groß-Bohrgeräte wurden Ende Februar auf die vorbereitete Fläche am Katenweg gebracht. Der eigentliche Transport über die Bahngleise erfolgte Ende März 2025. An diesem Wochenende wurde die S-Bahn zwischen Harburg-Rathaus und Wilhelmsburg gesperrt. 

Der Bauablauf

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Zunächst wurden einige Felder der angrenzenden Lärmschutzwand entfernt und zwei Groß-Bohrgeräte in die Bahnanlage transportiert. Nach dem Transport wurden die Wände direkt wieder geschlossen, um den Lärm, der bei den Arbeiten entsteht, bestmöglich abzuschirmen.

Anschließend stellte die DEGES die Bohrpfähle für eine Baugrubenwand her. Dazu wurden die Bohrgeräte an den vorgesehenen Positionen angesetzt, um mithilfe eines Drehbohrverfahrens zylindrische Bohrungen in den Boden einzubringen. Anschließend wurden die Bohrlöcher mit Bewehrungskörben ausgestattet und mit Beton verfüllt, um stabile Bohrpfähle zu erzeugen, die später die Baugrubenwand stützen.

Darauf folgte die Errichtung der sogenannten Auflagerpfähle, die Teil der Hilfsbrücke für die S-Bahn sein werden. Diese wurden genauso wie die Pfähle für die Baugrubenwand hergestellt und dienen als stabile Fundamente für die Hilfsbrücken, die später während der Bauarbeiten für den Tunnel Wilhelmsburg den S-Bahn-Verkehr aufrechterhalten werden.

Nach Abschluss der Arbeiten haben die Geräte das Baufeld am Wochenende 10. – 11- Mai in westlicher Richtung zur Wilhelmsburger Reichstraße verlassen – eine erneute Öffnung der Lärmschutzwände war also nicht notwendig.

Sprechstunde im Info-Container

Um Interessierte über die Arbeiten laufend zu informieren, wurde parallel zu den vorläufig angeordneten Baumaßnahmen ein Info-Container am Katenweg 7 in Hamburg aufgestellt. Dort fanden die Besucher zu den Sprechstundenzeiten Informationen rund um das Projekt sowie die Möglichkeit, sich mit unseren Ansprechpartnern auszutauschen.

Sprechstundentermine

Aktuell sind keine weiteren Sprechstundentermine geplant. Zur Kontaktaufnahme nutzen Sie gern unser Kontaktformular unten auf dieser Seite.

Fragen und Antworten

Nachfolgend haben wir alle Informationen rund um die vorbereitenden Arbeiten am Katenweg in Form eines Fragen-und-Antworten-Katalogs zusammengefasst:

1. Was ist in den letzten Wochen und Monaten umgesetzt worden?

Die Einrichtung einer Baustellenfläche am Katenweg, der Transport von Bohrgeräten über die Bahngleise und die Herstellung einer provisorischen Bahnquerung zur Vorbereitung des späteren Tunnelportals.

2. Was waren die wichtigsten Termine, wie lange dauerten die Arbeiten und die Einschränkungen?

Die Arbeiten haben am 10. Februar 2025 begonnen (Einrichtung der Baustellenfläche) und werden voraussichtlich bis zum 23. Mai 2025 (Abtransport der Bohrgeräte Richtung Wilhelmsburger Reichstraße) abgeschlossen sein.

Die Vollsperrung des Katenwegs auf Höhe der Hausnummer 16 (in der Kurve) wurde am 2. April 2025 aufgehoben und durch eine halbseitige Sperrung in Fahrtrichtung Süd ersetzt.

Der Transport der Bohrgeräte in die Bahnanlage (über die Baustellenfläche am Katenweg) inkl. Öffnung der Lärmschutzwände fand am Wochenende vom 29. bis 30. März 2025 statt – die S-Bahnen verkehrten an diesem Wochenende nicht.

3. Was sind die Beeinträchtigungen?

a) Zufahrtsbeschränkungen
Der Katenweg wurde auf der Höhe der Hausnummer 16 (in der Kurve) für ca. 4 Wochen bis zum 2. April 2025 für den motorisierten Verkehr vollgesperrt – aktuell gibt es eine halbseitige Sperrung der Fahrbahn in Fahrtrichtung Süd. Alle Verkehrsteilnehmer können den Katenweg aber nun wieder passieren.

b) Lärm

Temporär kam zu Lärmentwicklung durch die Bewegung und Arbeit der Bohrgeräte kommen. Um den Lärm so gering wie möglich zu halten, wurde ein Lärmkonzept erarbeitet, an das sich alle am Bau Beteiligten zu halten hatten. Dieses Konzept beinhaltet u. a. eine Vermeidung von Nachtarbeiten (sofern möglich), die Verwendung moderner und damit möglichst leiser Baugeräte oder auch den Einsatz aktiver Schallschutzmaßnahmen wie z. B. die Nutzung von Baucontainern als Abschirmung lärmrelevanter Bereiche.

4. Wie kann man sich informieren, wer ist Ansprechpartner?

Der im Frühjahr 2025 aufgebaute Container, in dem 2-wöchentliche Sprechstunden angeboten wurden, wurde mittlerweile wieder abgebaut. Die Ansprechpartner sind jedoch weiterhin über das Kontaktformular unten auf dieser Seite erreichbar.

5. Warum darf die Maßnahme trotz des noch nicht vorliegenden Planfeststellungsbeschlusses umgesetzt werden?

Dank der vorläufigen Anordnung darf die DEGES die vorbereitenden Arbeiten durchführen.

6. Sind die Arbeiten, die getätigt werden, reversibel?

Ja, alle Maßnahmen sind reversibel, falls der Planfeststellungsbeschluss als nicht vollziehbar eingestuft wird.

Kontaktformular

Gerne können Sie mit uns zu allen Fragen in Kontakt treten. Bitte nutzen Sie dazu das folgende Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Mitteilung!

Pressekontakt

Birte Blömers

Projekte Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen

Telefon: 040 182104-174

E-Mail: presse@deges.de

A 26 Ost: Abschnitt 6c – Wilhelmsburg und diese Abschnitte sind Teilprojekte von A 26 Ost: Neubau.