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A 40: Ausbau der Autobahn und Ersatzneubau der Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp In Bau

Acht Fahrstreifen für eine leistungsfähigere Autobahn

Bedarf

Im August 2016 hat die Bundesregierung den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Darin sind alle wichtigen Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte bis zum Jahr 2030, die in der Verantwortung des Bundes liegen, aufgeführt. Demnach soll die Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen und die Rheinbrücke Duisburg-Neuenkamp von sechs auf acht Fahrstreifen ausgebaut werden.

Entwurfsplanung

Die DEGES hat das Bauvorhaben im Jahr 2016 übernommen und mehrere Varianten für die neue Rheinbrücke und für die Trasse der Autobahn A 40 zwischen den Anschlussstellen Duisburg-Homberg und Duisburg-Häfen erarbeitet. Dabei hat sich gezeigt, dass ein Brückenneubau, der gegenüber der heutigen Brücke ganz leicht verdreht wird, die geringsten Auswirkungen auf die bestehende Bebauung in Brückennähe hat. Auf der östlichen Seite wird die Lage des Brückenwiderlagers beibehalten, auf der westlichen Seite wird das künftige Widerlager leicht nach Süden versetzt. Mit dieser Trassenführung wird angestrebt, dass kein Haus wegen des Ausbaus der A 40 abgerissen werden muss. Dies gilt für beide Rheinseiten gleichermaßen.

Planfestellungsverfahren

Am 1. Dezember 2017 hat die DEGES den Antrag auf Planfeststellung an die Bezirksregierung Düsseldorf übergeben. Damit wurde das Genehmigungsverfahren, das von der Bezirksregierung durchgeführt wird, eingeleitet. Am 21. Dezember 2018 – nur ein Jahr nach Antragstellung – unterzeichnete die Bezirksregierung den Planfeststellungsbeschluss.

DEGES-Bereichsleiter Dr. Udo Pasderski, Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher (v. l.) bei der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses
DEGES-Bereichsleiter Dr. Udo Pasderski, Landesverkehrsminister Hendrik Wüst und Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher (v. l.) bei der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses –
Foto: Verkehrsministerium NRW/Kaldenhoff

Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Hendrik Wüst und Düsseldorfs Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher überreichen den Planfeststellungsbeschluss an die DEGES. Es folgte die Offenlage des Beschlusses in den Stadtverwaltungen der von den Planungen betroffenen Kommunen bis zum 4. Februar 2019. Die Klagefrist endete am 4. März 2019, ohne dass eine Klage eingereicht wurde. Der Beschluss ist seitdem rechtskräftig und es besteht vollziehbares Baurecht.

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