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A 44: Neubau Westabschnitt Lückenschluss In Bau

Mehr Mobilität für den Kreis Mettmann

Bedarf

Im August 2016 hat die Bundesregierung den Bundesverkehrswegeplan 2030 beschlossen. Darin ist der Lückenschluss der Autobahn A 44 fest disponiert.

Planfeststellungs-verfahren

Für das Teilstück vom Autobahnkreuz Ratingen-Ost bis Velbert wurde am 21. Februar 2007 der Planfeststellungsbeschluss erlassen. Gegen diesen Beschluss wurden unter anderem durch die Städte Ratingen und Düsseldorf Klage eingereicht. Diese führten zu Planänderungen und damit verbundenen Änderungsverfahren. Aus Sicht der Städte war der Hochwasserschutz für die Anger im Entwässerungskonzept der Autobahn nicht ausreichend berücksichtigt worden. Die Pläne wurden entsprechend angepasst. Nach Einwendungen in den Jahren 2015 und 2016 wurden die Pläne für das Regenrückhaltebecken Brachter Straße weiter optimiert. Die neu geplante Lösung ist für Starkregen konzipiert. Zusätzlich wurde so geplant, dass die erforderlichen baulichen Maßnahmen vereinfacht, vor allem aber die Auswirkungen auf Natur und Landschaft vermindert werden. Am 31. Juli 2018 reichte die DEGES das angepasste sogenannte Deckblatt III mit den Planungsunterlagen bei der Bezirksregierung Düsseldorf ein. Die Unterlagen lagen in der Zeit vom 11. März 2019 bis einschließlich 10. April 2019 in Ratingen aus. Derzeit wird die Synopse (Einwendungen und Gegenäußerungen des Vorhabenträgers) erstellt, diese wird dann im Anschluss der Genehmigungsbehörde übergeben.

Neubau der Angerbachtalbrücke

Da der Westabschnitt einen Hochpunkt hat, von dem das Wasser entweder in Richtung Westen oder in Richtung Osten abfließt, liegt für den östlichen Teil des West-Abschnittes bereits Baurecht vor. Deshalb konnte im Jahr 2016 mit dem Bau der Angerbachtalbrücke begonnen werden. Aufgrund zunehmender Sperrungen von Brücken für den Schwerlastverkehr, langwieriger Prüf- und Genehmigungsprozesse und vieler Schwerlasttransporte auf den Straßen in NRW kam es zu Verzögerungen bei der Anlieferung der benötigten Stahlelemente aus Zwickau nach Ratingen. Insgesamt sind für das Brückenbauwerk 68 Schwerlasttransporte notwendig. Die ersten Stahlteile erreichten die Baustelle am 14. Januar 2019. Die DEGES geht davon aus, dass sich die Fertigstellung der neuen Brücke um rund zwölf Monate verzögern wird. Auf den Zeitplan des Gesamtprojektes, das voraussichtlich 2022 beendet werden soll, hat diese Verzögerung nach aktueller Planung keine Auswirkung.

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