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A 661: Einhausung Frankfurt In Planung

Die DEGES erarbeitet die Planung für eine mögliche Einhausung der A 661 im Nordosten der Stadt Frankfurt am Main.

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Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: ca. 1,1 km
  • Lage: Zwischen den Brücken Friedberger Landstraße und Seckbacher Landstraße in den Stadtteilen Bornheim und Seckbach

Projektbeschreibung und Planungsziele

Die Planung für die Einhausung der A 661 erfolgt auf Initiative der Stadt Frankfurt am Main, da mit dem Projekt große Chancen für die weitere städtebauliche und landschaftsplanerische Entwicklung der Stadt sowie für eine stadtverträgliche Verkehrsabwicklung eröffnet werden.

Stadtplanungsamt Frankfurt am Main:

Mit der Einhausung der A 661 kann die Voraussetzung geschaffen werden, die optisch und funktional negativen Auswirkungen der A 661 im Stadtgebiet abzumildern, insbesondere können die Lärmimmissionen reduziert werden. Durch die Verbindung bestehender und auf dem „Deckel“ neu entstehenden Grünflächen sollen Naherholungsangebote für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile, aber auch für „Neubewohner“ zukünftiger Quartiere erweitert werden. Ein weiteres zentrales Anliegen der Planung ist es, gemeinsam mit der geplanten Grünvernetzung auch die klimatischen Bedingungen in den bestehenden Stadtteilen zu verbessern

Die mit der Einhausung verbundenen Planungsziele werden auf der Website des Stadtplanungsamts der Stadt Frankfurt am Main ausführlich erläutert.

Rahmenbedingungen und Details

Die A 661 ist eine Hauptverkehrsader sowohl im Rhein-Main Gebiet als auch im Straßennetz der Stadt Frankfurt am Main. Neben der Bewältigung überörtlichen Verkehrs dient die A 661 unter anderem der Erschließung der nordöstlichen Ortsteile der Stadt.

Die Planungen für die Einhausung sind auf die verkehrsbedeutsamen Vorhaben des Bundes zum Neubau der A 66 zwischen dem Autobahndreieck Erlenbruch und der Anschlussstelle Frankfurt Bergen/Enkheim sowie der Vervollständigung der A 661 zwischen der Anschlussstelle Friedberger Landstraße und der Anschlussstelle Frankfurt am Main-Ost abzustimmen. Darüber hinaus ist die Möglichkeit eines künftigen sechsstreifigen Ausbaus der A 661 bei der Planung zu berücksichtigen.

Sachstand

Am 4. April 2019 hat die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt am Main den Grundsatzbeschluss getroffen, dass die Einhausung der A 661 im genannten Abschnitt über eine Länge von rd. 1,1 km zu planen ist.  Zur Umsetzung des Beschlusses hat die Stadt Frankfurt am Main mit dem Land Hessen eine Verwaltungsvereinbarung zur Beauftragung der DEGES für die Entwurfsplanung und einer Kostenschätzung zur Einhausung abgeschlossen. Schließlich hat das Land Hessen am 22.11.2019 die DEGES mit den erforderlichen Planungsaufgaben betraut.

Die Beauftragung umfasst zwei Planungsleistungen: Erstens die Verkehrsuntersuchung für die A 661 auf Veranlassung des Landes Hessen bzw. der Autobahn GmbH des Bundes, und zweitens die Entwurfsplanung für die Einhausung der A 661 auf Veranlassung der Stadt Frankfurt am Main.

Die Arbeiten wurden mit einem Auftaktgespräch im Februar 2020 mit dem Land Hessen, Hessen Mobil bzw. der Autobahn GmbH des Bundes und der Stadt Frankfurt am Main gestartet.

Die Verkehrsuntersuchung, mit der die bestehenden Ausbauabsichten des Bundes für die A 661 überprüft und die kapazitiven Planungsgrundlagen für die Dimensionierung der Einhausung der A 661 ermittelt wurden, liegt im Entwurf vor.

Zur Durchführung der Planungsleistungen hat die DEGES als Ergebnis eines umfangreichen Vergabeprozesses Mitte 2021 eine Ingenieurgemeinschaft (INGE) aus zwei erfahrenen Ingenieurbüros beauftragen können. Parallel dazu wurde in einem ersten Schritt als Grundlage für die Entwurfsplanung eine umfangreiche Vermessung des gesamten Planungsbereichs für die Einhausung durchgeführt. Zudem wurden weitere erforderliche Gutachten, beispielsweise zum Gesamtsicherheitskonzept für die Einhausung sowie zur Baugrundbeschaffenheit, beauftragt und in 2021 mit der Erstellung begonnen.

Ausblick

Zur Detaillierung der Baugrunderkenntnisse sind im zweiten und dritten Quartal 2022 weitere umfangreiche Erkundungsbohrungen vorgesehen.

Die Planungen für die Einhausung werden nach Abschluss der Vorplanungsphase ab Mitte 2022 mit der Entwurfsplanung weiter ausgearbeitet. In diesem Zusammenhang werden auch die Bestandsbauwerke vor Ort einer detaillierten Begutachtung unter anderem hinsichtlich der Integration in die mögliche Einhausung unterzogen.

Planungsbegleitend wird das Gesamtsicherheitskonzept zur Einhausung fortgeschrieben.

Die Entwurfsplanung und die Ermittlung der Kosten der Einhausung soll im ersten Quartal 2024 abgeschlossen sein. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse werden die Gremien der Stadt Frankfurt am Main über den weiteren Fortgang des Projektes und insbesondere über die tatsächliche Realisierung der Einhausung entscheiden.

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Pia Verheyen

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