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A 7: Erweiterung der Hochstraße K 20 und Ersatzneubau Brücke K 30 In Planung

Achtstreifige Erweiterung südlich des Elbtunnels bis zum Autobahnkreuz HH-Hafen

Fragen und Antworten

Wofür stehen die Abkürzungen K 20 und K 30?

Die Abkürzung „K“ steht für „Kunstbauwerk“. Die Nummer ist eine Zuordnung der einzelnen Kunstbauwerke. Die K 20 ist ein knapp vier Kilometer langer Abschnitt der Bundesautobahn A 7 und die derzeit längste Straßenbrücke Deutschlands. Sie wird als Hochstraße Elbmarsch bezeichnet. Die K 30 ist ein Rampenbauwerk und stellt den Übergang von der Hochstraße Elbmarsch (K 20) zum Elbtunnel her.

Warum muss südlich des Elbtunnels gebaut werden?

Der achtstreifige Ausbau der A 7 zwischen dem Elbtunnel und Heimfeld hat hohe Priorität. Bei den Untersuchungen zur Erstellung des Bedarfsplans für die Bundesfernstraßen wurde für die Hochstraße Elbmarsch ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von > 10 ermittelt. Für die Zukunft wird es eine starke Zunahme des Verkehrs auf diesem Streckenabschnitt der A 7 geben. Wenn es bei einem sechsstreifigen Verkehr bleibt, ist eine unzureichende Verkehrsqualität sowohl auf den freien Streckenabschnitten als auch im Bereich der Knotenpunkte zu erwarten. Dies führt dann zu Stauungen, Rückstaus, Wartezeiten und erhöhten Unfallzahlen. Der achtstreifige Ausbau ist damit dringend geboten. Das Bestandsbauwerk K 30 verfügt bereits über acht Fahrstreifen, die die Verbindung zu den vier zweistreifigen Röhren des Elbtunnels schaffen. Die Bausubstanz ist aber so stark geschädigt, dass ein Neubau das bestehende Bauwerk ersetzen muss. Dieser Ersatzneubau erfolgt als sogenannter „Fangedamm“ – einem Dammbauwerk mit seitlichen Stützwänden aus Stahlbeton.

Wann beginnen die Bauarbeiten und wann werden sie abgeschlossen sein?

Bei der K 20 erfolgten bereits Instandsetzungsmaßnahmen, während das Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts für die Erweiterung noch lief. Es schließen sich dann ab 2020 die Baumaßnahmen zur achtstreifigen Erweiterung der Hochstraße Elbmarsch an, die voraussichtlich bis 2025/26 andauern werden. Die Bauarbeiten an der K 30 werden ebenfalls 2020 beginnen. Vorgesehen ist eine etwa sechsjährige Bauzeit.

Wird der Verkehr durch die Bauarbeiten stark beeinträchtigt?

Die Verkehrsführung sieht weiterhin drei Fahrstreifen je Fahrtrichtung mit einer Breite von mindestens 3,25 Metern während der gesamten Bauzeit vor. Bis auf eine Ausnahme – Sperrung einer Tunnelröhre für die Dauer von vier Wochen – sind keine Vollsperrungen von Tunnelröhren für mehr als eine Nacht oder ein Wochenende geplant. Regelmäßige A 7-Nutzer kennen das bereits vom Ausbau der A 7 nördlich der Elbe. Auch bei sorgfältigster Vorbereitung und Planung der Abläufe und Verkehrsführungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass der fließende Verkehr Auswirkungen durch die Baustellensituation erfährt. Alle am Bau Beteiligten sind aber gehalten, die Einschränkungen auf das Minimum zu reduzieren.

Wird der Neubau der Rampe länger halten als die alte Anlage?

Derartige konstruktive Bauwerke sind auf eine Lebenszeit von vielen Jahrzehnten ausgelegt. Allerdings unterliegen sie vielfältigen Beanspruchungen und Einflüssen aus verkehrlicher Nutzung, Umwelt- und Witterungseinflüssen. Daher ist ein exakter Lebenszyklus nicht vorherzusagen.

Wieso dauern die Baumaßnahmen südlich der Elbe ganze sechs Jahre?

Baumaßnahmen unter laufendem Verkehr sind nur mit erheblichen Einschränkungen bei der Baudurchführung umzusetzen und beanspruchen gegenüber Baumaßnahmen unter Vollsperrung mehr Zeit. Unter Vollsperrung könnte man deutlich schneller bauen, eine solche ist aber an dieser Stelle im Verkehrsnetz praktisch ausgeschlossen.

Warum muss zeitgleich mit den Bauarbeiten an der A 7 nördlich der Elbe nun auch noch hier gebaut werden?

Der Bedarf am Ausbau der A 7 in Hamburg besteht in mehreren Zeitabschnitten. In Abhängigkeit vom Planungs- und Genehmigungsfortschritt ist dann auch die bauliche Umsetzung vorzunehmen. Alle Arbeiten unterliegen einer aufwändigen Koordinierung und führen zu einer Abstimmung, auf welchen Abschnitten gleichzeitig und auf welchen nacheinander gebaut werden kann. Zudem erfolgt eine enge Koordinierung mit der Hamburg Port Authority und anderen Baudienststellen zu weiteren Baumaßnahmen im näheren und weiteren Umfeld.

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