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B 1: Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke In Planung

Ersatzneubau für eine leistungsfähige Infrastruktur

Aufnahme der Josef-Kardinal-Frings-Brücke im November 2024
Aufnahme der Josef-Kardinal-Frings-Brücke im November 2024 | Bildnachweis: Tim Langen

Daten und Fakten

  • Brücke: 780 m
  • Verkehrsbelastung aktuell: 50.000 Kfz/24h, davon 4.000 Lkw/24h.
  • Besondere Herausforderung: Bauen unter VerkehrStraßen- und Schienenverkehr

Karte

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Weitere Informationen

Projektbeschreibung

Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke im Zuge der Bundesstraße B 1 verbindet die Städte Düsseldorf und Neuss und ist eine wichtige Rheinquerung für den Straßen- und Schienenverkehr. Für Pendler- und Wirtschaftsverkehr nimmt sie gleichermaßen eine zentrale verkehrliche Rolle ein. Westlich schließt die B 1 an die Autobahn A 57 an und erfüllt damit auch eine wichtige Zubringerfunktion des überörtlichen Verkehrs sowie zum Zentrum der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Neusser Hafen, einem der größten Binnenhäfen Europas. Ergänzend wird die Josef-Kardinal-Frings-Brücke für den städteübergreifenden öffentlichen Personennahverkehr zwischen Neuss und Düsseldorf, mit der Rheinbahnlinie 709, sowie für den Fußgänger- und Fahrradverkehr genutzt. 

Die DEGES plant und realisiert im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke. Die neue Rheinbrücke wird, wie im Bestand, mit jeweils zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung, einer zweigleisigen Stadtbahnverbindung für den ÖPNV, sowie beidseitigem Geh- und Radweg geplant. 

Die Bestandsbrücke wurde 1929 unter Verkehr genommen, nach Zerstörung erfolgte der Wiederaufbau mit erneuter Inbetriebnahme 1951 an gleicher Stelle. Derzeit wird die Bestandsbrücke von rund 50.000 Fahrzeugen pro Tag genutzt. Aufgrund ihres hohen Baualters sowie der großen Verkehrsbelastung ist die Brücke erheblich geschädigt und muss schnellstmöglich ersetzt werden. 

Vorteile des Ersatzneubaus für die Städte Düsseldorf und Neuss, ihre Bewohnerinnen und Bewohner sowie die gesamte Region

Sicherung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit 

  • Dauerhaft standsichere Verbindung zwischen Düsseldorf und Neuss bzw. in die Region Köln/Bonn, die Niederlande (A 57) sowie aus Mönchengladbach (A 46)
  • Anbindung an das Radschnellnetz mit dem Radschnellweg RS 5  
  • Sicherstellung des öffentlichen Personennahverkehrs zwischen Neuss und Düsseldorf 

Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit 

  • Sicherung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Städte Düsseldorf und Neuss 
  • Effiziente Verkehrsanbindung an den Logistikstandort im Rheinland, den Neuss-Düsseldorfer Häfen 
  • Sicherstellung der Erreichbarkeiten für den landwirtschaftlichen Verkehr 

Zeitplan

Beginn planungsvorbereitende Maßnahmen

Beginn Machbarkeitsstudie

Projektübergabe an die DEGES

Besonderheiten/Historie

Die Josef-Kardinal-Frings-Brücke wurde zwischen 1927 und 1929 als Straßenbrücke errichtet, bestehend aus den folgenden fünf Teilbauwerken: 

  • Linksrheinische Deichbrücke (24 m Länge) 
  • Linksrheinische Flutbrücke (160 m Länge) 
  • Strombrücke (412 m Länge) als Fachwerkbrücke 
  • Rechtsrheinische Flutbrücke (160 m Länge) 
  • Rechtsrheinische Deichbrücke (24 m Länge) 

Nach ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg, wurde die Strombrücke als Stahlholkastenbrücke neu errichtet. Die Deich- und Flutbrücken wurden dabei instandgesetzt und wiederverwendet. Am 17. November 1951 wurde die Brücke unter Verkehr genommen. Die Städte Neuss und Düsseldorf – als Träger der Straßenbaulast – sowie die heutige Rheinbahn AG gründeten zum Zwecke des Wiederaufbaus und des Betriebs/der Unterhaltung die „Düsseldorf-Neusser Brückenbau- und Betriebsgesellschaft“.  

Zum 1. Januar 2024 ging die Straßenbaulast in Auftragsverwaltung für den Bund an den Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) über.  

Seit 2024 laufen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten an der Bestandsbrücke durch Straßen.NRW, um die Brücke bis zum geplanten Ersatzneubau verkehrstüchtig zu halten. Die DEGES erarbeitet aktuell eine Machbarkeitsstudie für den Ersatzneubau der Josef-Kardinal-Frings-Brücke. 

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Informationen zu den Vermessungsarbeiten

Pressekontakt

Simone Döll

Simone Döll

Projekte Nordrhein-Westfalen,
Rastanlagen

Telefon: 0211 913491-44

E-Mail: presse@deges.de