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B 27: Ausbau B 27 zwischen Leinfelden-Echterdingen Süd und Leinfelden-Echterdingen Nord In Planung

Die Erweiterung der B 27 bei Leinfelden-Echterdingen soll die Leistungsfähigkeit der Bundesstraße erhöhen und den Verkehrsfluss verbessern.

B 27 bei Leinfelden-Echterdingen I Bildnachweis: Hajo Dietz
B 27 bei Leinfelden-Echterdingen I Bildnachweis: Hajo Dietz

Daten und Fakten

  • Gesamtlänge: 3,6 km
  • Verkehrsprognose 2035:  80.000 bis 105.400 Kfz/24h, davon ca. 6% SV-Anteil
  • Besonderheiten: Bauen zwischen dichtbesiedeltem Gebiet und hochwertigen Landwirtschaftsflächen, Bauen unter hohem Verkehrsaufkommen
  • Projekt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg

Karte

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Weitere Informationen

Die zwischen Balingen und Stuttgart weitgehend autobahnähnlich ausgebaute B 27 ist eine Haupterschließungsachse für den Regional- und Fernverkehr von den Oberzentren Tübingen/Reutlingen sowie den Zollernalbkreis in die Metropolregion Stuttgart und an die A 8. Ab Aichtal vereinigt sie sich mit der von Metzingen kommenden B 312 in Richtung Stuttgart. Die B 27 ist vom Bund als großräumige Verbindung (Verbindungsfunktionsstufe I) eingestuft. Im Abschnitt zwischen Aichtal und der A 8 ist die B 27 regelmäßig überlastet, morgens vor allem in Fahrtrichtung Stuttgart, nachmittags in der Gegenrichtung. Staus mit Verlustzeiten von zehn bis 15 Minuten sind dabei keine Seltenheit. Dadurch werden die Städte Filderstadt und Leinfelden-Echterdingen stark durch Ausweichverkehr mit Lärm- und Luftschadstoffemissionen belastet.

Der durchschnittlich tägliche Verkehr an Werktagen (DTVW6) lag 2015 im Zeppelintunnel bei ca. 84.000 Kfz/24h mit einem Schwerverkehrsanteil von 5,1 %. Bis 2035 nimmt die Verkehrsbelastung je nach angesetztem Szenario voraussichtlich um etwa 20 bis 25 % zu. Der bisherige Straßenquerschnitt mit 4 Fahrstreifen ohne bzw. mit zu schmalen Seitenstreifen ist dieser Verkehrsbelastung bereits heute nicht mehr gewachsen, weshalb ein 6-streifiger Ausbau erforderlich ist. Die Maßnahme ist daher im aktuell gültigen Bedarfsplan 2016 des Bundes im Vordringlichen Bedarf eingestuft.

Die DEGES wurde im Jahr 2024 mit dem sechsstreifigen Ausbau der B 27 zwischen Leinfelden-Echterdingen Süd und Leinfelden-Echterdingen Nord beauftragt. Das Projekt befindet sich in der Vorentwurfsplanung. Derzeit finden Umweltkartierungen statt und es werden Gutachter und Fachplaner für Umweltplanung, Streckenplanung und Brückenbauwerke gebunden.

Bis 2024 lag die Zuständigkeit für den Ausbau der B 27 bei Leinfelden-Echterdingen beim Regierungspräsidium Stuttgart. Hier finden Sie weiterführende Informationen zur Planungshistorie.

Zeitplan

Beauftragung der DEGES durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

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Pressekontakt

Pia Verheyen

Projekte Baden-Württemberg und Hessen

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