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B 31: Überlingen/Ost – Oberuhldingen In Planung

Die Erweiterung auf vier Fahrstreifen soll die Verkehrssituation entspannen und die Verkehrssicherheit erhöhen.

B 31 von Überlingen in Richtung Oberuhldingen I Bildnachweis: Hajo Dietz
B 31 von Überlingen in Richtung Oberuhldingen I Bildnachweis: Hajo Dietz

Daten und Fakten

  • Daten und Fakten
    • Gesamtlänge: ca. 4,1 km
    • Besonderheiten:
      • hoher ökologischer Anspruch des Planungsgebiets
      • außergewöhnliche Kulturlandschaft mit vielen verschiedenen Nutzungsinteressen
      • hohe Wirtschaftskraft – Tourismus – Landschaft/Natur – Verkehrsdruck
    • Projekt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg

Karte

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Weitere Informationen

Projektbeschreibung und Planungsziele

Die B 31 stellt im Bodenseeraum die wichtigste Verkehrsachse in West-Ost-Richtung dar und weist im Planungsabschnitt ein sehr hohes Verkehrsaufkommen auf. Insbesondere an Sonn- und Feiertagen sowie in den Sommerferien werden streckenweise die Kapazitätsgrenzen erreicht bzw. überschritten. Dies führt zu Staus und Verkehrsverlagerungen auf das untergeordnete Straßennetz und über Erschließungsstraßen in die Siedlungsgebiete hinein.

Vorgesehen ist die Erweiterung auf vier Fahrstreifen des ca. 4,1 km langen Abschnitts zwischen Überlingen/Ost – Oberuhldingen mit dem Ziel, die Verkehrssituation dauerhaft zu entspannen und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Mitte 2024 beauftragte das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg die DEGES mit der Planung, Baurechtschaffung, Bauvorbereitung und Baudurchführung.

Zeitplan

Beauftragung der DEGES durch das Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

Projektstand

Auf dem Abschnitt von Überlingen/Ost – Oberuhldingen – Meersburg/West soll die B 31 aufgrund der prognostizierten Verkehrszahlen weitgehend in Bestandslage auf vier Fahrstreifen ausgebaut werden.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Phase der Entwurfsplanung. Darin werden die wesentlichen fachlichen und technischen Grundlagen für die weitere Ausarbeitung geschaffen. Dazu zählen die Durchführung einer Verkehrsuntersuchung sowie die Objektplanung der Verkehrsanlagen, also die konkrete Planung der Strecke samt Fahrbahnen, Stand- und Mittelstreifen sowie Knotenpunkten.

Ergänzend werden die Ingenieurbauwerke wie Brücken und Tunnel geplant, einschließlich Tragwerksplanung und technischer Ausrüstung. Besonderheiten sind hier das Nußbachtalviadukt mit einer Länge von ca. 336 Metern und der Lärmschutztunnel in Oberuhldingen mit einer Länge von ca. 500 Metern.

Zur Gewinnung von Grundlageninformationen für die Planung werden seit Anfang März entlang der B 31 umfangreiche Vermessungsarbeiten durchgeführt. Dafür werden Vorbereitungen getroffen, um dauerhafte Messpunkte festzulegen und spezielle Markierungen – weiße Rechtecke auf der Fahrbahn – für Laserscans anzubringen. Diese Scans erfolgen sowohl vom Boden aus als auch aus der Luft. Im Sommer folgt der nächste Schritt: Dann werden die Schächte der Straßenentwässerung geöffnet und präzise vermessen. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis in den Spätsommer 2026 andauern. Zudem werden Baugrundrecherchen durchgeführt und Baugrundgutachten erstellt, um die geotechnischen Rahmenbedingungen zu klären.

Für die Umweltplanung finden derzeit Erfassungen der Fauna (u.a. Vögel, Haselmaus, Fledermäuse) im Bereich und der Umgebung der bestehenden B 31 statt. Diese Kartierungen dauern voraussichtlich bis in den Herbst 2026 an. Parallel erfolgt die Erstellung des Fachbeitrags zur Wasserrahmenrichtlinie.