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A 20: Lübeck – Stettin (VDE Nr. 10) In Betrieb

ca. 323 km vierstreifiger Neubau einer Ostsee-Autobahn in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Schleswig-Holstein

Projektstand

  • Die A 20 ist seit Ende 2005 durchgängig vierstreifig befahrbar.
  • Mehrere großflächige Maßnahmen des Landschaftspflegerischen Begleitplans (LAB) wie Wolfsberger Seewiesen, Renaturierung von fünf Trebelpoldern und einige weitere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind noch in der Ausführung.

Ausblick

  • In den kommenden Jahren werden weitere Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im Zusammenhang mit der A 20 realisiert und nach Ende der Entwicklungspflege an die Unterhaltungsträger übergeben.

Grunderwerb

  • Auf der gesamten Streckenlänge ist die Schlussvermessung beauftragt, für rund 289 Kilometer ist die Vermessung vor Ort bereits abgeschlossen. Rund 900 Hektar Liegenschaften wurden an die Flächenempfänger von Bund, Ländern und Gemeinden abgegeben.

Besonderheiten

  • Eine Vielzahl von Bodendenkmalen wurden im Trassenbereich untersucht und dokumentiert (im Schnitt alle 700 m ein Bodendenkmal).
  • Querung der landschaftsprägenden Flußtalmoore (z.B. Warnow, Recknitz, Trebel, Peene, Großer und Kleiner Landgraben, Datze und Uecker) mit Talbrücken, acht davon mit über 400 m bis 1.190 m Länge (Ueckertalbrücke).
  • Insgesamt rund 330 Brücken (ca. jeden Kilometer eine Brücke)
  • Zweimal Querung eines FFH- und Europäischen Vogelschutzgebietes (Natura 2000) an Trebel und Peene mit umfangreichen Auflagen und Vorgaben durch die Europäische Kommission.
  • Querung des Warnow Oberflächenwasserschutzgebietes auf 40 km Länge mit Auflagen (Absetz- und Regenrückhaltebecken mit zusätzlichen Sandfilterbecken; 2,5 m hohe gläserne Schutzwände auf der Warnowtalbrücke als Spritz- und Sprühschutz).
  • Sechs Grünbrücken von 35 — 50 m Länge über die A 20 zur Aufrechterhaltung von Verbindungsstrukturen, ermittelt durch eine Studie der Uni Rostock an den großräumigen Wanderwegen des Rotwildes.
  • Insgesamt auf über 5.000 Hektar Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, davon acht großflächige Kompensationsmaßnahmen von 150 bis 500 Hektar Flächenumfang.

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