Vorwort

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zum aktualisierten Newsletter im Projekt A 98 im Dialog. Wir freuen uns, Ihnen als Abonnent*in Informationen rund um den Abschnitt 8/9 der A 98 zukommen lassen zu können und danken für Ihr Interesse am Projekt.

Wie bereits angekündigt, ersetzt dieser Newsletter im DEGES-Design den bisherigen Newsletter. Nicht nur die Informationsangebote wurden weiterentwickelt, sondern auch das Beteiligungsverfahren A 98 im Dialog. Zwei weitere Termine für Planungswerkstätten schaffen mehr Raum für Beteiligung rund um die Trassenvarianten. Den aktualisierten Beteiligungsprozess finden Sie auf unserer Website in Form einer Grafik.

Der Grafik können Sie auch entnehmen, welche fachplanerischen Aufgaben die DEGES in den jeweiligen Zeiträumen bearbeitet. In dieser Ausgabe des Newsletters berichten wir ausführlich über zwei Aktivitäten, die aktuell stattfinden: Erfahren Sie mehr über den Start der Biotoptypenkartierung im Planungsgebiet sowie über den Beginn des Scopingverfahrens.

Wir freuen uns, Sie über diesen Newsletter auch zukünftig über aktuelle Entwicklungen sowie den Projekt- und Planungsablauf auf dem Laufenden zu halten. Darüber hinaus steht Ihnen weiterhin unsere Projektwebsite a98-im-dialog.de als Informationsquelle zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Ihr Projektteam A 98 im Dialog

Kartierung von Biotopen

Wiese mit Blumen

Die DEGES erfasst Biotope im Planungsgebiet

Seit Ende April sind drei Teams im Bereich der möglichen Trassenvarianten für den Verlauf der A 98 unterwegs, um die dortigen Biotope bis Ende August zu erfassen. Die Teams bestehen aus erfahrenen Biolog*innen, Botaniker*innen, Landschaftsplaner*innen und Geograph*innen etc., die von der DEGES beauftragt wurden. Deren Ergebnisse fließen in den Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP Bericht) und weitere Fachgutachten ein, die als Grundlagen für die Herleitung der vorzugswürdigsten Trassenvariante benötigt werden. Die Tierarten vor Ort wurden bereits 2019 und 2020 erfasst.

Die Informationen über die Biotope sind wichtig, um zu prüfen, wo die neugebaute A 98 in Zukunft verlaufen kann. Denn Umwelt- und Naturschutz spielen bei dieser Entscheidung eine große Rolle. Mithilfe der Informationen kann genau bestimmt werden, wie schwer ein Eingriff vor Ort wirken würde. Dazu wird in der nächsten Planungsstufe (für die Planfeststellung) ein Maßnahmenkonzept mit geeigneten Kompensationsmaßnahmen erstellt, die die Eingriffe ausgleichen werden.

Alle Informationen zum Start der Biotoptypenkartierung finden Sie auf unserer Website.

Start des Scopingverfahrens

Der Weg zur Umweltverträglichkeitsprüfung: Das Scopingverfahren startet

Seit Mitte April wird der Rahmen für die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) festgelegt. Hierfür wurde das sogenannte Scopingverfahren von der zuständigen Genehmigungsbehörde eingeleitet. Im Scopingverfahren wird bestimmt, was im künftigen UVP-Bericht untersucht wird und mit welchen Methoden – also wie – das geschieht.

Das Referat 24 (Recht und Planfeststellung) des Regierungspräsidiums Freiburg beteiligt dazu die betroffenen Gemeinden, Fachbehörden und anerkannten Umweltverbände. Mit dem Scopingverfahren soll zudem sichergestellt werden, dass die Inhalte des UVP-Berichtes die materiell-rechtlichen Anforderungen erfüllen und andererseits der Prüfungsaufwand auf das der Planungsebene angemessene Maß begrenzt wird.